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Christian Friedrich Hebbel

| Zitate: 247 | Seiten: 25

Zitate von Christian Friedrich Hebbel (18.03.1813 - 13.12.1863) | Schriftsteller


Seite 1 von 25

Dauer der Freundschaft
von Christian Friedrich Hebbel

"Deine Freunde sind jung, es wird dir mit ihnen ergehen, wie mit den Früchten dem Baum: Reifen sie, fallen sie ab! "

Gedicht
von Christian Friedrich Hebbel

"Finden Sie selber sie gut?" So frug ich in Hamburg den Jüngling, der mir den schwellenden Band seiner Gedichte gebracht. "Freilich!" versetzt' er mit Ruhe; "denn fänd' ich sie ...

Tag
von Christian Friedrich Hebbel

"Hat dir der Tag was gebracht?" So fragt sich am Abend der Jüngling. "Hat dir der Tag was geraubt?" fragt sich der Mann und der Greis.

Häßlichkeit
von Christian Friedrich Hebbel

"Ich bin nicht schön". So sprach das Mädchen leise und überwandt im Stillen ihre Qual. Und als sie nun in ihrer Schwester Kreise zurücktrat, war sie es zum erstenmal.

Phantasie
von Christian Friedrich Hebbel

Allegorie entsteht, wenn der Verstand sich vorlügt, er habe Phantasie.

Verzeihung
von Christian Friedrich Hebbel

Allen soll ich vergeben? Mit Freuden, wenn ich mich selber bloß bedenke und nicht auch die beleidigte Welt.

Leben
von Christian Friedrich Hebbel

Alles Leben ist Kampf des Individuellen mit dem Universum.

Sprache
von Christian Friedrich Hebbel

Alles Sprechen und Schreiben heißt Würfeln um den Gedanken. Wie oft fällt nur ein Auge, wenn alle sechs fallen sollten.

Schlaf
von Christian Friedrich Hebbel

Alles wird uns Genuß, so schön ist das Leben gerundet, selbst der Tod; denn der Schlaf ist der genossene Tod.

Gesicht
von Christian Friedrich Hebbel

Anzuschauen ist freilich in Kunst und Leben das Höchste.


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Quelle: http://www.gutzitiert.de/gedankensplitter_angeber-a_wie_angeber-gz40.html
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