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Bauernregeln für den Frühling

Der Frühling ist die erste der vier Jahreszeiten und symbolisiert die Zeit der erwachenden und sprießenden Natur.

Astronomisch, nach Lage der Erde zur Sonne, beginnt der Frühling mit dem Frühlings-Äquinoktium, der auf der Nordhalbkugel auf den 19., 20. oder 21. März fällt. Bis zum Jahr 2048 wird diese Konstellation immer auf den 20. März fallen.

Phänologisch, nach dem Entwicklungsstadium der Pflanzen, beginnt der Frühling mit dem ersten Blühen regional unterschiedlicher Pflanzenarten, was in Europa für gewöhnlich in den Monaten März, April und Mai eintritt.

Meteorologisch beginnt der Frühling auf der Nordhalbkugel am 1. März.


Bauernregeln und Wetterregeln

April macht die Knospen rund, Mai öffnet ihnen den Mund.

April nass und kalt, wächst das Korn wie ein Wald.

April windig und trocken, lässt das Wachstum stocken.

Bläst der April mit beiden Backen, gibt's genug zu jäten und hacken.

Bringt der April viel Regen so deutet es auf Segen.

Der April macht die Blum' und der Mai hat den Ruhm.

Der Mai, zum Wonnemonat erkoren, hat den Reif noch hinter den Ohren.

Donner über dem kahlen Baum bedeutet kein gut Frühjahr.

Ein feuchter fauler März ist des Bauern Schmerz.

Frühes Märzenlaub dient dem Frost als Raub.

Frühlingregen bringt Segen.

Gewitter, die der Mai gebracht, hat stets ein gutes Jahr gemacht.

Gibts im Frühjahr viel Frösche, so geraten die Erbsen.

Grasmücken, die fleissig singen, wollen uns das Frühjahr bringen.

Hasen, die springen, Lerchen, die singen, werden sicher den Frühling bringen.

Hüpfen Eichhörnlein und Finken, siehst Du schon den Frühling winken.

Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt einen schwülen Sommer.

Ist der April schön und rein, wird der Mai um so wilder sein.

Ist der Mai kühl und nass, füllt's dem Bauern Scheun' und Fass.

Ist der Mai recht kalt und nass, haben die Maikäfer wenig Spaß.

Langer Schnee im März bricht dem Korn das Herz.

Lerchen und Rosen bringen des Frühlings Kosen.

Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann.

Maulwurfshaufen im März zerstreut, lohnt sich wohl die Erntezeit.

Mitte Mai ist der Winter vorbei!

Märzenschnee tut den Saaten weh.

Märznebel bringt keine Not, aber Aprilnebel nimmt Wein und Brot.

Steigt der Saft in die Bäume, erwachen die Frühlingsträume.

Trockener Mai - Wehgeschrei, feuchter Mai - bringt Glück herbei!

Trockener Mai - Wehgeschrei, feuchter Mai bringt Glück herbei.

Viel Nebel im Frühjahr, viel Gewitter im Sommer.

Von wilden Blümlein die roten und Spechte sind Frühlingsboten.

Weht im Mai der Wind aus Süden, ist uns Regen bald beschieden.

Wenn der April stößt rau ins Horn, so steht es gut um Heu und Korn.

Wenn der März nicht tut, was er soll, ist der April der Launen voll.

Wenn die Drossel schreit, ist der Lenz nicht mehr weit.

Wenn im März die Kraniche zieh'n, werden bald die Bäume blüh'n.