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Bauernregeln für den Winter

Winter ist die vierte und kälteste Jahreszeit, die Flüsse und Seen zufrieren lässt. Anstelle von Regen fällt meist Schnee und bedeckt die Landschaft mit einem weißen Teppich.

Astronomisch, nach Lage der Erde zur Sonne, beginnt der Winter mit der Wintersonnenwende, den Zeitpunkt, zu dem die Sonne senkrecht über dem südlichen Wendekreis steht und die Tage am kürzesten sind. Dies ist auf der Nordhalbkugel am 21. oder 22. Dezember der Fall. Danach werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer.

Meteorologisch beginnt der Winter am 1. Dezember und umfasst die Monate Dezember, Januar und Februar.


Bauernregeln und Wetterregeln

Auf hartes Winters Zucht folgt gute Sommersfrucht.

Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit üppigem Klee.

Bei Donner im Winter, ist viel Kält dahinter.

Bleibt aber der Vorwinter aus, kommt der Nachwinter mit Frost und Braus.

Bleibt der Winter fern, so nachwintert es gern.

Der Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.

Der Winter ist ein unwerter Gast für alte Leute.

Der Winter scheidet nicht, ohne noch einmal zurückzusehen.

Der Winter sieht oft dem Sommer in die Karten.

Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh.

Donner über dem kahlen Baum bedeutet kein gut Frühjahr.

Donnert's durch den kahlen Wald, wird's noch einmal sehr kalt.

Ein schöner Wintertag macht keinen lustigen Vogel.

Ein Winter ohne Schnee, tut den Bäumen weh.

Entsteigt der Rauch gefror'nen Flüssen, so ist auf lange Kälte zu schließen.

Früher Vogelsang macht den Winter lang.

Fängt der Winter zu früh an zu toben, wird man ihn im Dezember nicht loben.

Gibt es Fastnacht viele Sterne, legen auch die Hühner gerne.

Glatter Pelz beim Wilde, dann wird der Winter milde.

Grüne Weihnachten, weiße Ostern.

Heftige Nordwinde im Februar, vermelden ein fruchtbar Jahr.

Hüpfen Eichhörnchen und Finken, siehst du schon den Frühling winken.

Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heiß.

Im Januar viel Regen und Schnee, tut Bergen, Tälern und Bäumen weh.

Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch keiner mehr dahinter.

Ist der Januar feucht und lau, wird das Frühjahr trocken und rau.

Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß.

Ist der Januar nass, bleibt leer das Fass.

Ist der Winter hart und weiß, wird der Sommer schön und heiß.

Ist der Winter warm, wird der Bauer arm.

Ist Dreikönig hell und klar, gibt`s viel Wein in diesem Jahr.

Ist`s im Februar kalt und trocken, so wird`s im August heiß.

Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.

Je nasser ist der Februar, desto nasser wird das ganze Jahr.

Je tiefer der Schnee, um so höher der Klee.

Konnte man den Herbst loben, wird der Winter stürmen und toben.

Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein.

Lichtmess trüb, ist dem Bauern lieb.

Nach schwarzen Weihnachten folgen weiße Osten.

Nebel im Februar, bringt Regen oft im Jahr.

Nebel im Januar macht nasses Frühjahr.

Neujahr wächst der Tag, so weit der Haushahn schreiten mag.

Regnet es zu St. Nicolaus wird der Winter streng und graus.

Schnee, der nur drei Tage liegt und bei Sonnenschein verfliegt, ebenso Nutzen bringt, als wenn man noch einmal düngt.

Sitzt das Laub noch fest am Ast, wird der Winter ein schlimmer Gast.

So hoch der Schnee, so hoch das Gras.

Sperret der Winter zu früh das Haus, hält er sicher nicht lange aus.

Später Winter - später Frühling.

Sternschnuppen im Winter in heller Masse, melden Sturm und fallen ins Nasse.

Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.

Viel Schnee, viel Heu, aber wenig Obst dabei.

Viel und langer Schnee, gibt viel Frucht und Klee.

Viel Wind und Nebel in Dezember-Tagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen.

Wenn am Dach hangen gefrorene Spitzen, dann ist gut beim Ofen sitzen.

Wenn Bucheckern geraten wohl, Nuß- und Eichbaum hängen voll, so folgt ein harter Winter drauf und fällt Schnee mit großem Hauf.

Wenn der Frost im Januar nicht kommen will, so kommt er im März oder April.

Wenn der Januar viel Regen bringt, wird der Gottesacker gedüngt.

Wenn die Februarsonne den Dachs nicht weckt, schläft er im April noch fest.

Wenn es nicht wintert, so sommert es nicht.

Wenn es sehr viel schneit und der Schnee lange liegen bleibt, so ist es ein Zeichen eines guten, fruchtbaren Jahres.

Wenn es Weihnacht feucht und nass, gibt es leere Speicher und leeres Fass.

Wenn im Februar die Mücken schwärmen, muss man im März die Ohren wärmen.

Wildgänse auf offenem Wasser, bleibt der Winter ein nasser.

Wächst das Gras im Januar, ist der Sommer in Gefahr