Anzeige

Bauernregeln für den Herbst

Herbst ist die dritte Jahrezeit, die vom Sommer zum Winter überleitet. Der Herbst ist die Zeit der Ernte, wo die Früchte des Sommers eingefahren werden. Im Herbst verfärbt sich auch das Laub der Bäume, bevor die Blätter dann abfallen. Dies verleiht der Jahreszeit Herbst eine ganz eigene herbe Schönheit.

Astronomisch, nach Lage der Erde zur Sonne, beginnt der Herbst mit dem Herbst-Äquinoktium, das auf den 22. oder 23. September fällt.

Die Meteorologen zählen zum Herbst die Monate September, Oktober und November.


Bauernregeln und Wetterregeln

An schönen Herbst und gelinden Winter glaubt, werden die Bäume schon im September entlaubt.

Auf warmen Herbst folgt meist ein langer Winter.

Baumblüten im Spätjahr deuten auf ein gut' Jahr.

Blühen im Herbst die Bäume auf's neu, währet der Winter bis zum Mai.

Buchenlaub früh und schnell, wird der Winter streng und hell.

Ein Herbst, der gut und klar, ist gut für das kommende Jahr.

Fette Vögel und Dachse, dann pfeift der Winter die Achse.

Fällt das Laub im Wald sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell'.

Fällt das Laub recht bald, wird der Herbst nicht alt.

Fällt im Herbst das Laub sehr früh zu Erden, soll ein feiner Sommer werden.

Halten Birk` und Weid' ihr Wipfellaub lange, ist zeitiger Winter und gut Frühjahr im Gange.

Hat der Herbst zum Donnern Mut, wird das nächste Jahr wohl gut.

Herbst Oktoberwind, glaub es mir, verkündet harten Winter dir.

Herbstgewitter bringen Schnee, doch dem nächsten Jahr kein Weh`.

Hält der Baum die Blätter lang, macht ein später Winter bang.

Im Herbst muss man nicht mehr von Tulpen und Rosen träumen.

Ist der Herbst warm und fein, kommt ein scharfer Winter rein.

Ist im Herbst das Wetter hell, bringt es Wind und Winter schnell.

Je fetter die Vögel und Dachse sind, um so kälter erscheint das Christkind.

Je trockener der Herbst, je kälter der Winter, je besseres Jahr.

Konnte man den Herbst loben, wird der Winter stürmen und toben.

Oktoberwind, glaub es mir, verkündet harten Winter dir.

Raufrost auf der Flur, milder Witterung Spur.

Raufrost in Feld und Garten, lässt mildes Wetter erwarten.

Reifen die Früchte spät, so erwartet man einen warmen, freundlichen Winter.

Sitzen die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.

Späte Rosen im Garten lassen den Winter erwarten.

Treffen die Streichvögel zeitig ein, wird früh und streng der Winter sein.

Viel Nebel im Herbst deuten auf schneereichen Winter.

Viel Nebel im Herbst, viel Schnee im Winter.

Viele Buchnüsse und Eicheln, dann wird der Winter auch nicht schmeicheln.

Viele Pilze im Herbst, strenger Winter wird's.

Wenn die Bienen ihre Stöcke früh verkitten, kommt bald ein harter Winter geritten.

Wenn die Eichen viel Früchte tragen, wird ein langer Winter tagen.

Wenn die Zugvögel sich vereinen, wird der Winter bald erscheinen.

Wenn im Herbst die Mücken kreisen, sind die Schwalben am Verreisen.

Wenn im Herbst viel Spinnen kriechen, sie einen kalten Winter riechen.

Wenn rau und dick der Hasen Fell, dann sorg für Holz und Kohle schnell.

Wer den Acker im Herbst nicht stürzt, hat seine Ernte zur Hälfte gekürzt.

Wer im Herbste hell Wetter will, hat im Winter der Winde viel.

Wie im September tritt der Neumond ein, so wird das Wetter im Herbst wohl sein.

Will das Laub nicht gern von den Bäumen fallen, so wird ein kalter Winter erschallen.

Wird das Obst sehr langsam reif, gibt's im Winter statt Eis nur Reif.

Wühlt im Herbst der Regenwurm, gibt's im Winter manchen Sturm.