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Karl Emil Franzos

deutscher Jurist und Schriftsteller (1848 - 1904)

13 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Das ist das Seligste an der seligen Zeit der ersten Liebe, daß diese Liebe so ganz und gar nicht klügelt, daß ihr das Wunderbarste einfach erscheint und das Einfachste als ein Wunder.

  • Selbst das ärmste Herz hat noch irgendein Kleinod, an dem es hängt.

  • Wer unglücklich ist, sehr unglücklich sein Leben lang, kann kaum gut und rein sein.

  • Ist Dein auch alle Erdenpracht / Und aller Weisheitsblüte / Das, was Dich erst zum Menschen macht, / Ist doch allein die Güte.

  • Die Eindrücke der Kindheit wurzeln am tiefsten.

  • Nur glückliche Menschen können ganz gut sein, und das ist das Schlimmste an dem Stachel des Unglücks, dass er zugleich vergiftet ist.

  • Gerecht ist auf Erden immer jene Sache, welche mehr Arme hat und bessere Gewehre.

  • Das Schicksal ist erfinderischer als der Mensch.

  • Wie das Zwielicht unheimlicher ist als die Nacht, so ist die halbe Bildung verderblicher als die Unwissenheit.

  • Achten muss sich jeder und, dass er sich liebt, dafür sorgen seine Instinkte; aber, wenn er sich anbetet, so wird dies sein Fluch.

  • Wenn sich Jemand selbst belügen will, so gelingt es ihm bald.

  • Kopf und Herz führen meist erst in reiferen Jahren getrennte Rechnung.

  • Aus Fluch wird Fluch.

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