Anzeige

Unglück Zitate

127 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Unglück

  • Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.

  • Das Unglück ist der Ballast, der uns auf dem Ozean des Lebens im Gleichgewichte erhält, wenn wir keine Glücksgüter mehr zu tragen haben.

  • Der fremdes Unglück sucht, wird eigenes finden.

  • Jeder ist so unglücklich, als er es zu sein glaubt.

  • Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück.

  • Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

  • Manchmal sieht unser Schicksal aus wie ein Fruchtbaum im Winter. Wer sollte bei dem traurigen Ansehn desselben wohl denken, daß diese starren Äste, diese zackigen Zweige im nächsten Frühjahr wieder grünen, blühen, sodann Früchte tragen könnten?

  • Unglück hat wollene Socken an.

  • Das Unglück, das man selbst herbeigezogen hat, läßt sich nicht aufhalten.

  • "Verzage nicht, auch bei allzugroßem Leid; vielleicht ist das Unglück die Quelle eines Glücks.

  • Unglück macht Menschen. Wohlstand macht Ungeheuer.

  • Es ist dafür gesorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

  • Das Unglück ist der Prüfstein des Charakters.

  • Dem Tapferen sind Glück und Unglück wie seine rechte und linke Hand; er bedient sich beider.

  • Das Elend kommt öfters auf drei Tage zu Besuch und bleibt gleich für hundert Jahre da.

  • Ich halte Dich für unglücklich, weil Du niemals unglücklich warst. Ohne auf Widerstand zu stoßen, bist Du durchs Leben geschritten. Niemand kann beurteilen, was in Deinen Kräften steht, nicht einmal Du selbst.

  • Eines Tages stolperte ich und fiel hin. Als Onkel Pieter mich aufhob, hatte ich blutige Knie und ein verstauchtes Handgelenk. / "Du hast dir weh getan," sagte er, "weil du nicht richtig hinfallen kannst. Das ist das erste, was du im Leben lernen mußt - stürzen, ohne dich zu verletzen! Vom Stuhl, vom Pferd, von der Höhe des Erfolges."

  • Unglück bildet den Menschen und zwingt ihn, sich selber zu erkennen.

  • Glücklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen. Was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder läßt ihn gleichgültig.

  • Am vorderen Tor wehrt man den Tiger ab, und durch die Hintertüre kommt der Wolf ins Haus.

  • Es ist ein großes Unglück, wenn man weder genug Geist hat, um zu reden, noch genug Urteilskraft, um zu schweigen.

  • Im Feuer erweist sich das Gold als echt, im Unglück der tapfere Mann.

  • Welchen der Herr lieb hat, den züchtigt er.

  • Unglück ist gesund zum Frühstück, zu Mittag gleichgültig, aber tödlich beim Abendessen.

  • Der Himmel führt oft Unglückliche zusammen, daß beider Elend gehoben werde.

  • Alle Lebewesen erscheinen mir gleich unglücklich, vom Engel bis zur Auster. Das Übel ist, geboren zu sein.

  • Es gibt für Unzählige nur ein Heilmittel - die Katastrophe.

  • Ein gewisses Übermaß von Glück und Unglück übersteigt unser Empfindungsvermögen.

  • Im Unglück finden wir meistens die Ruhe wieder, die uns durch die Furcht vor dem Unglück geraubt wurde.

  • Kein Ereignis ist so unglücklich, daß kluge Leute nicht irgendeinen Vorteil daraus zögen, und keines so glücklich, daß es ein Dummkopf nicht zu seinem Nachteil kehren könnte.

  • Denn im Unglück altern die armen Sterblichen früher.

  • Laß dich kein Unglück je bemeistern! Denn / Nur stark es tragen, führt allein zum Tag / des Glückes. Was den Menschen treffen kann, / Dazu hat er auch die Kraft; wozu er Kraft hat, / Das ziemt ihm auch zu tragen, liebe Seele.

  • Wenn das Unglück dem Verbrechen folgt, / folgt öfter das Verbrechen noch dem Unglück!

  • Wer ein Unglück ertragen kann, erträgt auch das Glück.

  • Es ist des Unglücks eigentlichstes Unglück, / daß selten drin der Mensch sich rein bewahrt. / Hier gilt's zu lenken, dort zu biegen, beugen, / hier rückt das Recht ein Haar und dort ein Gran, / und an dem Ziel der Bahn steht man ein anderer, / als der man war, da man den Lauf begann; / und dem Verlust der Achtung dieser Welt / fehlt noch der einz'ge Trost, die eigne Achtung.

  • Die Unglücklichen ketten sich so gern aneinander.

  • Der Unglückliche / muß auch Unmöglich's fürchten. Gegen ihn erheben / die stummen Steine selber sich als Zeugen; / die Wand hat Ohren, Mauern sind Verräter.

  • Frauen sind im Unglück weiser als Männer.

  • Zwei Unglückliche sind wie zwei schwache Bäumchen, die, sich gegen einander lehnend, dem Sturme schon kräftigen Widerstand leisten.

  • Durch die Straßen der Städte, / vom Jammer gefolget, / schreitet das Unglück. / Lauernd umschleicht es / die Häuser der Menschen, / heute an dieser / Pforte pocht es, / morgen an jener, / aber noch keinen hat es verschont.

  • Alles Unglück kommt durch den Mund.

  • Leider sind die meisten Unglückspropheten nicht präzise. Sie irren sich in den Proportionen des Vorausgesehenen. Wenn etwa gesagt wird: "Achtung am 20. August! Es drohen technische Schwierigkeiten; auch häuslich dürfte nicht alles stimmen!" - so brennen am gleichen Tag der Teekocher und die Frau durch.

  • Es gibt Schicksale, die der Mensch nicht zu fürchten hat, weil er nur Mensch ist. Wem Götterwollust versagt ist, wird keine Teufelqual zugemutet.

  • Unter den Unglücklichen beklagt man die am wenigsten, die es durch ihre Schuld geworden sind. Sie sind daher aber am meisten zu beklagen. Der Trost eines guten Gewissens fehlt ihnen.

  • Das Unglück, das wir mit Augen sehen, ist geringer, als wenn unsere Einbildungskraft das Übel gewaltsam in unser Gemüt einsenkt.

  • Fliehst du vor dem Loche, fällst du in den Brunnen.

  • Das Wetter schlägt gern in die hohen Türme.

  • Frei von Unglück ist niemand.

  • Unglück auf dem Weg zu Tal ist Pech, Unglück auf dem Weg zur Höhe ist Schicksal.

  • Wenn dir das Unglück auf dem Nacken sitzt, beißt dich der Hund auf dem Kamele.

Anzeige