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Ernst Moritz Arndt

deutscher Schriftsteller und Politiker (1769 - 1860)

14 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Ein geistigeres und innigeres Element als die Sprache hat ein Volk nicht. Will also ein Volk nicht verlieren, wodurch es Volk ist, will es seine Art mit allen Eigentümlichkeiten bewahren, so hat es auf nichts so sehr zu wachen, als daß ihm seine Sprache nicht verdorben und zerstört werde.

  • Will die Welt zu Scheitern geh'n, / Muth bleibt fest und ruhig steh'n; / Ja, fällt selbst der Himmel ein, / Muth wird Gott mit Göttern sein.

  • Wer seine Sprache nicht achtet und liebt, kann auch sein Volk nicht achten und lieben.

  • Aus Feuer ist der Geist geschaffen, / Drum schenk mir süßes Feuer ein.

  • Die Geschichte wandelt ihren Weg nicht wieder zurück. Alle Staaten, auch die noch keine Demokratien sind, werden von Jahrhundert zu Jahrhundert mehr demokratisch werden.

  • Die Lippe ist der Wetzstein des Geistes; über die Lippe muß der Gedanke oft hin und her laufen, damit er Glanz, Farbe und Gestalt gewinne.

  • Wer nie im Zorn erglühte, / kennt auch die Liebe nicht.

  • Eine freie Nation kann einen Befreier haben, eine unterjochte bekommt nur einen andern Unterdrücker.

  • Träume sind nicht Taten. / Ohne Arbeit wird dir nichts geraten.

  • Er glaubte mit den alten Persern, daß ein verschuldeter Mann in ganz notwendiger Folge zuletzt ein Lügner und der Knecht von solchen werden müsse, die noch schlechter als er selbst seien.

  • Mehrere Frauen gleichzeitig zu lieben, gelingt leichter, als zwei Herren zu dienen.

  • Wer seine Sprache nicht achtet und liebt, kann auch sein Volk nicht achten und lieben; wer seine Sprache nicht versteht, versteht auch sein Volk nicht, (...) denn in den Tiefen der Sprache liegt alles innere Verständniß und alle eigenste Eigenthümlichkeit des Volkes verhüllt.

  • Leid löscht die Kraft und den Verstand, / Die Freud’ ist Gottes Feuerbrand!

  • Tränen sind der ew'gen Liebe Boten.

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