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Gespräch Zitate

62 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Gespräch

  • Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

  • Gib deiner Red' ein gewisses Ziel, / Red' nicht zu wenig, und nicht zu viel.

  • Wen der Mund spricht: Gott grüß' dich / Denket das Herz oft: behüt' dich.

  • Wenn man böses vom Nachbar sagt, / Dasselbe zumeist sehr wohl behagt.

  • Worte können wie winzige Arsendosen sein: Sie werden unbemerkt verschluckt; sie scheinen keine Wirkung zu tun - und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.

  • Das Sprüchlein selten tut betrügen, / Der viel schwatzt, der sagt viel Lügen.

  • Lerne zuhören, und Du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden.

  • Ich rede bisweilen mit Menschen so, wie das Kind mit seiner Puppe redet: Es weiß zwar, daß die Puppe es nicht versteht, schafft sich aber durch eine angenehme wissentliche Selbstdeutung die Freude der Mitteilung.

  • Wir Athener betrachten Beratungen nicht als Hindernisse auf dem Wege des Handelns, sondern wir halten sie für notwendige Voraussetzungen weisen Handelns.

  • Das Schwierigste am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.

  • Es ist schwierig, jemanden wach zu machen, der nicht schläft.

  • Das Wort nur Ehr' und Anseh'n hat, / Wenn auch darauf erfolgt die Tat.

  • Gute Unterhaltung besteht nicht darin, daß man etwas Gescheites sagt, sondern daß man etwas Dummes anhören kann.

  • Es ist unglaublich, wieviel Geist in der Welt aufgeboten wird, um Dummheiten zu beweisen.

  • Was man nicht bespricht, bedenkt man auch nicht recht.

  • Um einen anderen zu überzeugen, muß man seine Angelegenheit ruhig und genau darlegen. Kratzen Sie sich dann am Kopf oder schütteln Sie ihn ein bißchen und sagen Sie dann, daß Sie sich aber möglicherweise auch irren können. Diese Bemerkung hindert Ihren Gesprächspartner daran, Ihnen gleich wütend zu widersprechen. Er wird eher versuchen, Ihnen zu helfen, die Wahrheit zu finden und Zweifel zu überwinden.

  • Gute Unterhaltung schont das Bett.

  • Was kann die Freude machen, / die Einsamkeit verhehlt? / Das gibt ein doppelt Lachen, / was Freunden wird erzählt; / der kann sein Leid vergessen, / der es von Herzen sagt; / der muß sich selbst auffressen, / der in geheim sich nagt.

  • Wenn du friedlich leben willst, darfst du niemandem widersprechen.

  • Es ist mit Meinungen, die man wagt, wie mit Steinen, die man voran im Brette bewegt: Sie können geschlagen werden, aber sie haben ein Spiel eingeleitet, das gewonnen wird.

  • Eine Konferenz ist eine Sitzung, bei der viele hineingehen und wenig herauskommt.

  • Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend.

  • Eine Diskussion ist unmöglich mit jemanden, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen.

  • Genau betrachtet, ist alles Gespräch nur Selbstgespräch.

  • Sei nicht ungeduldig, wenn man deine Argumente nicht gelten läßt.

  • Beim Disputieren ist ein sehr feiner und bitterer Griff, erst die Gründe des Gegners noch viel stärker vorzustellen, als er sie selbst vorzustellen imstande war, und dann alles mit triftigen Gründen aus dem Wege zu räumen.

  • Zum Palaver bringt man kein Messser mit.

  • In Konferenzen werden keine guten Ideen geboren. Aber viele schlechte sterben.

  • Der Mann ist so beschaffen, daß er dem vernünftigsten Argument eines Mannes widersteht, aber dem unvernünftigsten Blick einer Frau erliegt.

  • Um einen falschen Gedanken mit Erfolg zu widerlegen, muß man bekanntlich ein ganzes Buch schreiben und den, der den Ausspruch getan hat, überzeugt man doch nicht.

  • Die meisten bekämpfen fremde Gedanken, um eigene zu entwickeln oder vorzutäuschen. Der Gegner ist ihr Stecken und Stab, ohne den sie nicht bis zur nächsten Ecke kämen, oder die stabile Säule, an der sich ihr Kletterpflanzentalent effektvoll hochranken kann.

  • Wenn die Eitelkeit sie nicht reden ließe, würden die meisten Menschen überhaupt nicht reden.

  • Wenn die Absurdheiten eines Gesprächs, welches wir anzuhören im Falle sind, anfangen, uns zu ärgern, müssen wir uns denken, es wäre eine Komödienszene zwischen zwei Narren.

  • Das ist die Kunst des Gesprächs: Alles zu berühren und sich in nichts zu vertiefen.

  • Erheblich verbessern ließe sich das Niveau der normalen Konversation durch den häufigen Gebrauch der drei Wörter "Ich weiß nicht".

  • Schlagfertige Menschen sind meistens oberflächlich oder sie werden es infolge ihrer Begabung, die ihnen den äußeren Erfolg mühelos erwirbt.

  • Man liebt nicht die Freiheit, wenn man nicht den Widerspruch liebt.

  • Wer mit den Augen winkt, denkt nichts Gutes.

  • Viel leichter ist Widerlegen als Beweisen, Umwerfen als Aufstellen.

  • Die Lippe ist der Wetzstein des Geistes; über die Lippe muß der Gedanke oft hin und her laufen, damit er Glanz, Farbe und Gestalt gewinne.

  • Man kann jemanden bis zum Verstummen widerlegen, ohne ihn doch zu überzeugen. Das Gefühl überlebt die Einsicht wie der Schmerz die Trostgründe.

  • Nicht stell' in Worten deine Pracht, / An der Tat liegt die meiste Macht.

  • Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern Gewinn.

  • Merke nicht nur auf das, was die Leute sagen, sondern auch darauf, wie sie es sagen. Wenn du einigen Scharfsinn hast, wirst du mehr Wahrheit durch die Augen entdecken als durch die Ohren. Die Leute können sagen, was sie wollen, können sich aber nicht genau eine Miene nach ihrem Willen geben.

  • Das gesellschaftliche Gespräch setzt eine Geistigkeit besonderer Art voraus: Es verlangt Kürze der Überlegung und der Einwände.

  • Während er nicht wußte, was er sagte, begann er zu ahnen, was er wollte.

  • Ich spreche nicht gern mit Leuten, die stets meiner Meinung sind. Eine Zeitlang macht es Spaß, mit dem Echo zu spielen, auf die Dauer aber ermüdet es.

  • Sprechen, das heißt vor sich selbst hermarschieren.

  • "Warum erklärst du's nicht und läßt sie gehn?" / Geht's mich denn an, wenn sie mich nicht verstehn?

  • Wie schwierig ist es, dem Urteil eines anderen etwas zu unterbreiten, ohne sein Urteil durch die Weise, wie man es ihm unterbreitet, zu verderben!

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