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Geschmack Zitate

19 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Geschmack

  • Über den Geschmack kann man streiten, solange, bis dieser Streit geschmacklos wird.

  • Jeder nach seinem Geschmack.

  • Geschmack ist das Beurteilungsvermögen eines Gegenstandes oder einer Vorstellungsart durch ein Wohlgefallen oder Mißfallen ohne alles Interesse. Der Gegenstand eines solchen Wohlgefallens heißt schön.

  • Über Geschmack läßt sich nicht streiten.

  • Es ist einem jeden vergönnt, seinen eigenen Geschmack zu haben, und es ist rühmlich, sich von seinem eigenen Geschmack Rechenschaft zu geben suchen. Aber den Gründen, durch die man ihn rechtfertigen will, eine Allgemeinheit erteilen, die, wenn es seine Richtigkeit damit hätte, ihn zu dem einzigen wahren Geschmacke machen müßte, heißt aus den Grenzen des forschenden Liebhabers herausgehen und sich zu einem eigensinnigen Gesetzgeber aufwerfen.

  • Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, fortwährend der Übertreibung entgegenzuwirken.

  • Allgenügsamkeit, die alles zu schmecken weiß, das ist nicht der beste Geschmack. Ich ehre die widerspenstigen, wählerischen Zungen und Mägen, welche "Ich" und "Ja" und "Nein" sagen lernten.

  • Der Geschmack ist die Kunst, sich auf Kleinigkeiten zu verstehen.

  • Soviel Häuser, soviel Dächer. Soviel Mäuler, soviel Geschmäcker.

  • Geschmack ist Liebe zur Schönheit.

  • So selten sich die Neigungen ändern, so oft ändert sich die Richtung ihres Geschmackes.

  • Komisch ist, daß man das Gefühl für das Gerechte, Gute und Schöne mit dem Wort Geschmack, dem tierischsten aller Sinne, bezeichnet hat, das in die Küche gehörte, so komisch, als daß weite deutsche Länder die Blumen nicht riechen, sondern schmecken. Indessen trieben die Römer diesen Tropus noch weiter und leiteten von sapor (Geschmack) selbst sapientia (Weisheit) ab.

  • Unsere Eigenliebe erträgt leichter die Mißbilligung unserer Meinung als die unseres Geschmacks.

  • Geschmack ist das Taktgefühl des Geistes.

  • Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten.

  • Geschmack ist die weibliche Form des Genius.

  • Der Geschmack einer Nation geht dem Genius nie voraus, sondern hinkt ihm beständig nach.

  • Wahrer Luxus ist nicht laut, schreit nicht - wahrer Luxus flüstert.

  • Geschmack ist angeboren und man kann ihn nicht lehren. Man kann nur anleiten, ihn zu üben und auszubilden.

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