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Gerhard Uhlenbruck

deutscher Immunbiologe und Aphoristiker (1929 - )

33 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Kunststoff herzustellen ist keine Kunst mehr, aber diesen Stoff zu beseitigen, ist eine Kunst, denn Kunststoff ist nicht von Pappe.

  • Es gibt Menschen, die arbeiten krankhaft an ihrer Gesundheit.

  • Über den Geschmack kann man streiten, solange, bis dieser Streit geschmacklos wird.

  • Rücksichtslosigkeit ist die Brutalität der Arroganz.

  • Kritik: Bevor man seine Bedenken äußert, sollte man seine Äußerungen bedenken.

  • Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden - aber sie schießen damit.

  • Heute kann man die Wahrheit nur durch die blumige Sprache der Sprichwörter verbreiten.

  • Flirten, das ist oft verlorene Triebesmüh.

  • Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand. Nur werden die Ämter leider nicht von Gott vergeben.

  • Unsere Luft ist so verschmutzt, daß auch in Luftschlössern keiner mehr wohnen möchte.

  • Was manche Leute sich selber vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach.

  • Erst haben die Menschen das Atom gespalten, jetzt spaltet das Atom die Menschen.

  • Geduld ist das Ausdauertraining für die Hoffnung!

  • Die meisten Menschen suchen nach Lebensregeln, um zu versuchen ihr Leben zu regeln.

  • Glück ist das Maß für die kleinste Zeiteinheit im Leben eines Menschen.

  • Die Frauen zeigen uns, wie unendlich variabel der Begriff Schönheit ist.

  • Jeder Mensch weiß, daß er sterben muß, nur der Hypochonder denkt täglich darüber nach, woran.

  • Friedliche Koexistenz ist, wenn man auch in einem Klavierkonzert noch die erste Geige spielen kann.

  • Neurosen entstehen, wenn man die Wahrheit über sich selbst ahnt.

  • Der Mensch ist ein Säugetier. Jeder saugt den anderen aus.

  • Bei den meisten Menschen verläuft der Urlaub im Sand.

  • Sex ist die Reibfläche, an der wir versuchen, das Feuer der Liebe zu entzünden.

  • Kunst ist, was den Künstler überlebt.

  • Wir sind heute zu sehr über alles informiert, um daraus noch klug werden zu können.

  • Imponiergehabe ist die Kosmetik des Mannes.

  • In den meisten Ehen stellt die Haushaltsdebatte den einzigen Höhepunkt dar.

  • Das Unheil in der Welt kommt nicht zuletzt durch diejenigen, welche mit Gewalt eine heile Welt wollen.

  • Wahrheiten können nicht oft genug neu formuliert werden, sonst werden sie langweilig.

  • Glück ist die Ausnahme von der Regel, also in der Regel eine Ausnahme.

  • Verletzte Eitelkeit infiziert sich oft mit Hassgefühlen.

  • Man empfindet es oft als ungerecht, dass Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen.

  • Für die Zeit, die einem andere stehlen, gibt es kein Fundbüro!

  • Die meisten Menschen leiden unter ihrer eigenen Beweislast: Sie glauben, sich immer etwas beweisen zu müssen.

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