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Nachlaß Zitate

25 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Nachlaß

  • Was du ererbt von deinen Vätern hast, / erwirb es, um es zu besitzen! / Was man nicht nützt, ist eine schwere Last.

  • Das Erbe, darnach man zuerst sehr eilet, wird zuletzt nicht gesegnet sein.

  • Wer auf die Schuhe eines Verstorbenen wartet, wird wohl barfuß gehen müssen.

  • Wenn ich scheid aus diesem Elend / und laß hinter mir ein Testament, / so wird daraus nur ein Zank / und weiß mir's niemand keinen Dank. / Alles verzehrt vor meinem End, / das macht ein richtig Testament.

  • Das Testament des Verstorbenen ist der Spiegel des Lebenden.

  • "Denkst du nicht auch an ein Testament?" / Keineswegs! - Wie man vom Leben sich trennt, / so muß man sich trennen von Jungen und Alten, / die werden's alle ganz anders halten.

  • Ein kluger Knecht wird herrschen über unfleißige Erben und wird unter den Brüdern das Erbe austeilen.

  • Er glänzt vor uns, wie ein Komet entschwindend, / unendlich Licht mit seinem Licht verbindend.

  • Der Elefant hinterläßt nach seinem Tode seine Spur, das Schaltier seine Schalen.

  • Allzuviel Geld für die Kinder aufzuhäufen, ist ein Vorwand der Habsucht.

  • Daß niemand Weisheit erben mag / noch Kunst, das ist ein harter Schlag!

  • Es muß ein Mensch, der seine Arbeit mit Weisheit, Vernunft und Geschicklichkeit getan hat, einem andern zum Erbteil lassen, der nicht daran gearbeitet hat. Das ist auch eitel und ein großes Unglück.

  • Man soll seinen Kindern eine tüchtige Portion von Zucht und Sitte hinterlassen, nicht aber Gold.

  • Man fängt sein Testament gewöhnlich damit an, daß man seine Seele Gott empfiehlt. Ich unterlasse dieses mit Fleiß, weil ich glaube, daß solche Rekommendationen wenig fruchten, wenn sie nicht durch das ganze Leben vorausgegangen sind.

  • Im Sterben hinterläßt der Leopard sein Fell und der Mensch seinen Namen.

  • Warum sind die Menschen so dumm, so durch die Gewohnheit oder die Furcht unterjocht, mit einem Wort so blödsinnig, daß sie ihre Güter lieber denen hinterlassen, die sich über ihren Tod freuen, als denen, die sie beweinen?

  • Das junge Volk bildet sich ein, / sein Tauftag sollte der Schöpfungstag sein. / Möchten sie doch zugleich bedenken, / was wir ihnen als Eingebinde schenken.

  • Der Wirt räumt schon wieder auf in meiner Gegenwart, eben als wenn ich hinweg wäre, wie gefühllose, unvorsichtige Erben vor dem Abscheidenden die Anstalten, sich in Besitz zu setzen, nicht verbergen.

  • Ich lasse meine tugendhaften Taten / dem Sohn zurück: Und hätte doch mein Vater / mir auch nicht mehr gelassen! Alles andre / bringt tausendmal mehr Sorge zu bewahren / als im Besitz ein Tüttelchen von Lust.

  • Wenn de willt seli sterwe, so laß's Vermöje kumme auf de rechte Erwe.

  • Gewiß bleibt es wunderbar, daß der Mensch das große Vorrecht, nach seinem Tode noch über seine Habe zu disponieren, sehr selten zu Gunsten seiner Lieblinge gebraucht und, wie es scheint aus Achtung für das Herkommen, nur diejenigen begünstigt, die nach ihm sein Vermögen besitzen würden, wenn er auch selbst keinen Willen hätte.

  • Wir überliefern Kenntnisse, wir übertragen Gesinnungen so gut als Besitz.

  • Vor, wann nahe Freunde starben, / erbten wir, was sie erwarben. / Wer da wolle, sterbe heuer, / erbt man nichts als seine Steuer.

  • Nur der ist tot, der keinen guten Namen hinterläßt.

  • Was man erringt, behauptet man hartnäckiger als das, was man ererbt hat.

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