Nacht Zitate

26 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Nacht

Ich lösche das Licht selten aus, ohne vorher gelesen zu haben. Indem man das Geistige zwischen das Sinnliche des Tages und den Schlaf legt, reinigt man sich.

Ein guter Abend kommt heran, / wenn ich den ganzen Tag getan.

Nachts, wenn gute Geister schweifen, / Schlaf dir von der Stirne streifen, / Mondenlicht und Sternenflimmern / dich mit ewigem All umschimmern, / scheinst du dir entkörpert schon, / wagest Dich an Gottes Thron.

Wie das Weib dem Mann gegeben / als die schönste Hälfte war, / ist die Nacht das halbe Leben / und die schönste Hälfte zwar. / Könnt ihr euch des Tages freuen, / der nur Freuden unterbricht? / Er ist gut, sich zu zerstreuen, / zu was anderm taugt er nicht.

Die Moral sinkt mit der Sonne.

Am Abend duftet alles, was man gepflanzt hat, am lieblichsten.

Man sollte sich nicht schlafen legen, ohne sagen zu können, daß man an dem Tage etwas gelernt hätte.

Die Sterne lauter Noten. Der Himmel die Partitur. Der Mensch das Instrument.

Die Nacht, die uns der Augen Dienst entzieht, / macht, daß dem Ohr kein leister Laut entflieht. / Was dem Gesicht an Schärfe wird benommen, / muß doppelt dem Gehör zugute kommen.

Jetzt beheult der Wolf den Mond, / durstig brüllt im Forst der Tiger. / Jetzt, mit schwerem Dienst verschont, / schnarcht der arbeitsmüde Pflüger. / Jetzo schmaucht der Brand im Herd, / und das Käuzlein kreischt und jammert, / daß der Krank' es ahnend hört / und sich fest ans Kissen klammert. / Jetzo gähnt Gewölb' und Grab, / und, entschlüpft den kalten Mauern, / sieht man Geister auf und ab, / sieht am Kirchhofszaun sie lauern. / Und wir Elfen, die mit Tanz / Hekates Gespann umhüpfen / und, gescheucht vom Sonnenglanz, / träumend gleich ins Dunkel schlüpfen, / schwärmen jetzo. Keine Maus / störe dies geweihte Haus!

Mich dünkt, die Nach ist nur ein krankes Tagslicht. / Sie sieht ein wenig bleicher. 's ist ein Tag, / wie's Tag ist, wenn die Sonne sich verbirgt.

Wenn hinterm Erdball sich das späh'nde Auge / des Himmels birgt, der untern Welt zu leuchten, / dann schweifen die Dieb' und Räuber, ungesehn, / in Mord und Freveln blutig hier umher. / Doch wenn es, um den ird'schen Ball hervor, / im Ost der Fichten stolze Wipfel glüht / und schießt sein Licht durch jeden schuldigen Winkel: / Dann stehn Verrat, Mord, Greuel, weil der Mantel / der Nacht gerissen ist von ihren Schultern, / bloß da und nackt und zittern vor sich selbst.

Die Nacht ist die Mutter von Gedanken.

Die Rede der Nacht ist mit Butter getränkt: Wenn der Tag darauf scheint, zerfließt sie.

Spinnen am Morgen / bringt Kummer und Sorgen, / Spinnen am Abend / erquickend und labend.

Trunkene Abendfreude hat fastende Morgensorge.

Wenn die Nacht kommt, werden die Äpfel gezählt.

Du bist ein Armer zu Nacht, kommst erst am Morgen.

Gott gibt alle Nacht; was er heute abend nicht gibt, gibt er morgen zu Nacht.

Je schwärzer die Nacht, je schöner der Tag.

Die ganze Nacht gesoffen ist auch gewacht.

Wer fröhliche Nacht sucht, verliert guten Tag.

Es wird nach Nacht noch Tag, obgleich der Hahn nicht kräht.

Bei Nacht sind alle Kühe schwarz.

Bei Nacht sind alle Katzen grau.

Die Nacht ist keines Menschen Freund.

 Top