TOPZufallszitatVolltexteGedankensplitterReligionen
Anzeige

Thomas Mann

deutscher Schriftsteller (1875 - 1955)

14 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Ironie heißt fast immer, aus der Not eine Überlegenheit zu machen.

  • Der Gegensatz von Egoismus und Altruismus ist in der Liebe restlos aufgehoben.

  • Ich bekenne mich tief überzeugt, daß das deutsche Volk die politische Demokratie niemals wird lieben können, aus dem einfachen Grunde, weil es die Politik selbst nicht lieben kann, und daß der vielverschrieene "Obrigkeitsstaat" die dem deutschen Volk angemessene, zukömmliche und von ihm im Grunde gewollte Staatsform ist.

  • Die Deutschen kommen immer zu spät. Sie sind spät wie die Musik, die immer von allen Künsten die letzte ist, einen Weltzustand auszudrücken - wenn dieser Weltzustand schon im Vergehen begriffen ist.

  • Es gibt keinen Besitz, der Nachlässigkeit vertrüge.

  • Euer Gehorsam ist grenzenlos, und er wird, daß ich es euch nur sage, von Tag zu Tag unverzeihlicher.

  • Produktiver als der Haß ist das Sichwieder-Erkennen.

  • Ausdauer hat ihr Melancholisches.

  • Was aber ist denn das Religiöse? Der Gedanke an den Tod.

  • Ansichten können nicht überleben, wenn man nicht die Möglichkeit hat, für sie zu kämpfen.

  • Auf irgendeine Weise fehlte es der Atmosphäre an Unschuld, an Zwanglosigkeit… Man verstand bald, das Politisches umging, die Idee der Nation im Spiel war.

  • Wir finden in den Büchern immer nur uns selbst. Komisch, dass dann allemal die Freude groß ist und wir den Autor zum Genie erklären.

  • Es gibt keinen Besitz, der Nachlässigkeit vertrüge.

  • Das Buch widersteht der Zeit, wenn sie nachrückend es in sich aufnimmt.

Anzeige