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Deutsche Politik Zitate

26 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Deutsche Politik

  • Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füßen.

  • Ich liebe Deutschland. Ich liebe es so sehr, daß ich zufrieden bin, weil es gleich zwei Deutschland gibt.

  • Da wir, gemessen an unserer Veranlagung, keine Nation bilden können, da wir, belehrt durch geschichtliche Erkenntnis und unserer kulturellen Vielgestalt bewußt, keine Nation bilden sollten, müssen wir endlich den Föderalismus als einzige Chance begreifen. Nicht als geballte Nation, nicht als zwei wider einander gesetzte Nationen, nur als friedlich wettstreitende Länderbünde können wir unseren Nachbarn in Ost und West Sicherheit bieten.

  • Ich bekenne mich tief überzeugt, daß das deutsche Volk die politische Demokratie niemals wird lieben können, aus dem einfachen Grunde, weil es die Politik selbst nicht lieben kann, und daß der vielverschrieene "Obrigkeitsstaat" die dem deutschen Volk angemessene, zukömmliche und von ihm im Grunde gewollte Staatsform ist.

  • Das ist der größte Vorwurf an die Deutschen: Daß sie trotz ihrer Intelligenz und trotz ihres Mutes immer die Macht anhimmeln.

  • Und als ich auf dem Sankt Gotthard stand, / da hörte ich Deutschland schnarchen: / Es schlief da unten in guter Hut / von sechsunddreißig Monarchen.

  • Wir können durch Liebe und Wohlwollen leicht bestochen werden, vielleicht zu leicht, aber durch Drohungen ganz gewiß nicht! Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt.

  • Die Deutschen kommen immer zu spät. Sie sind spät wie die Musik, die immer von allen Künsten die letzte ist, einen Weltzustand auszudrücken - wenn dieser Weltzustand schon im Vergehen begriffen ist.

  • Deutschland ist eine anatomische Merkwürdigkeit: Es schreibt mit der Linken und tut mit der Rechten.

  • Selbst im Fall einer Revolution würden die Deutschen sich nur Steuerfreiheit, nie Gedankenfreiheit zu erkämpfen suchen.

  • Es bricht der Wolf, o Deutschland, / in deine Hürde ein, und deine Hirten streiten / um eine Handvoll Wolle sich.

  • Man berührt wohl die wundeste Stelle der Deutschen, wenn man sie darauf aufmerksam macht, daß es in ihrem Lande noch immer weit mehr autoritäre als demokratisch eingestellte Persönlichkeiten gibt.

  • Ich sah aus Deutschlands Asche keinen Phönix steigen, doch ich sah einen Pfau.

  • Adenauer hat mit großer Zustimmung autoritär regiert; um ihn sind mehr Zerfallsformen autoritärer Herrschaft als demokratische Sitten entstanden.

  • Die deutsche Geschichte ist ohne Gleichgewicht und Kontinuität. Allenthalben verläuft sie in Kontrasten und Extremen. Deutschland ist das Land der wunderbaren Aufstiege und der apokalyptischen Katastrophen.

  • Wodurch ist Deutschland groß als durch eine bewundernswürdige Volkskultur, die alle Teile des Reiches gleichmäßig durchdrungen hat? Sind es aber nicht die einzelnen Fürstensitze, von denen sie ausgeht und welche ihre Träger und Pfleger sind? Gesetzt, wir hätten in Deutschland seit Jahrhunderten nur die beiden Residenzstädte Wien und Berlin oder gar nur eine, da möchte ich doch sehen, wie es um die deutsche Kultur stände.

  • Sich voneinander abzusondern ist die Eigenschaft der Deutschen; ich habe sie noch nie verbunden gesehen als im Haß gegen Napoleon. Ich will nur sehen, was sie anfangen werden, wenn dieser über den Rhein gebannt ist.

  • Cicero ist nach Goethe ein blöder Mann, weil er nicht Cato war. Es ist sonderbar, daß ein Deutscher, der die Untertänigkeit mit der äußersten Unempfindlichkeit duldet, solche Ideale von Unerschrockenheit hat.

  • Wer die dreißiger und vierziger Jahre als Deutscher durchlebt hat, der kann seiner Nation nie mehr völlig trauen. Der kann der Demokratie so wenig trauen wie einer anderen Staatsform. Der kann dem Menschen überhaupt nicht mehr trauen.

  • In diesem Land kann man keine Politik machen! Da sind ja selbst die Juden dumm!

  • Eine geteilte deutsche Nation: Das ergibt nichts Besseres als zwei Nationen von Landsknechten.

  • Und wenn wir Deutschen Gott und sonst nichts in der Welt fürchten, so respektieren wir selbst ihn nicht um seiner Persönlichkeit willen, sondern wegen des Geräusches seiner Donner.

  • Wiß' daß man zwölf Parteien find't, / wo nur ein Dutzend Deutsche sind, / und, wenn sie sich erst unterhalten, / dann wollen sie sich auch noch spalten.

  • Es ist nicht schwer, in diesem Lande den Propheten zu spielen, aber es bereitet wenig Vergnügen.

  • Warum sollen wir nicht unterjocht werden? Physisch eignen wir uns vortrefflich zum Unterjochtwerden. Wir haben eine Hundenatur, sind feig und servil. Nur unser Geist ist was nütz.

  • Die letzten anderthalb Jahrhunderte deutscher Geschichte lassen sich auf die Formel bringen: Von I.G. Cotta zu I.G. Farben.

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