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Liebe Zitate

566 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Liebe

  • "Mich dünkt", sprach Zeus im Rat der Götter, "ich habe ein Mittel, daß es weiterhin Menschen gibt, aber sie schwächt, damit sie von ihrem wüsten Wesen ablassen. Ich schneide einen jeden mitten durch." Sprach's und schnitt die Menschen, die Mann und Weib in einem Körper waren, so der Länge nach durch, wie man Birnen zum Einlegen durchschneidet. Als nun das ursprüngliche Wesen entzweigeschnitten war, ging jede Hälfte voller Sehnsucht nach ihrem Gegenstück auf die Suche. Sie umschlangen...

  • Ein Weiser wurde gefragt, welches die wichtigste Stunde sei, die der Mensch erlebt, welches der bedeutendste Mensch, der ihm begegnet, und welches das notwendigste Werk sei. Die Antwort lautete: Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht, und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.

  • So grenzenlos ist meine Huld, die Liebe / so tief ja wie das Meer. Je mehr ich gebe, / je mehr hab' ich: Beides ist unendlich.

  • "Die Liebe muß sein platonisch", / der dürre Hofrat sprach. / Die Hofrätin lächelt ironisch, / und dennoch seufzet sie: "Ach!" / Der Domherr öffnet den Mund weit: / "Die Liebe sei nicht zu roh, / sie schadet sonst der Gesundheit." / Das Fräulein lispelt: "Wieso?" / Die Gräfin spricht wehmütig: / "Die Liebe ist eine Passion!" / und präsentieret gütig / die Tasse dem Herrn Baron.

  • Die Menschen haben es jetzt in der Beherrschung der Naturkräfte so weit gebracht, daß sie es mit deren Hilfe leicht haben, einander bis auf den letzten Mann auszurotten. Sie wissen das - daher ein gut Stück ihrer gegenwärtigen Unruhe, ihres Unglücks, ihrer Angststimmung. Und nun ist zu erwarten, daß die andere der beiden "himmlischen Mächte", der ewige Eros. eine Anstrengung machen wird, um sich im Kampf mit seinem ebenso unsterblichen Gegner zu behaupten.

  • Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle. / Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. / Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht so wäre mir's nichts nütze. / Die Liebe ist langmütig und...

  • Darin besteht die Liebe: Daß sich zwei Einsame beschützen und berühren und miteinander reden.

  • Einen Menschen lieben heißt ihn so sehen, wie Gott ihn gemeint hat.

  • Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber immer auch etwas Vernunft im Wahnsinn.

  • Der Eros, das ist das Verlangen der Sterblichen nach Unsterblichkeit.

  • Liebe ist alles was unser Leben steigert, erweitert, bereichert. Nach allen Höhen und Tiefen. Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.

  • Entsinnst du dich der kleinsten Torheit nicht, / in welche dich die Liebe je gestürzt, / so hast du nicht geliebt. / Und hast du nicht gesessen wie ich jetzt, / den Hörer mit der Liebsten Preis ermüdend, / so hast du nicht geliebt. / Und brachst du nicht von der Gesellschaft los, / mit eins, wie jetzt die Leidenschaft mich heißt, / so hast du nicht geliebt.

  • Das ist der Liebe heiliger Götterstrahl, / der in die Seele schlägt und trifft und zündet. / Wenn sich Verwandtes zum Verwandten findet, / da ist kein Widerstand und keine Wahl: / Es löst der Mensch nicht, was der Himmel bindet.

  • Die Freude und der Schmerz, / die stritten um die Wette, / wer an das Menschenherz / das meiste Anrecht hätte. / Da trat die Lieb' hinzu / und sprach: O, laßt das Streiten! / Mein ist das Menschenherz, / ihr sollt es nur begleiten.

  • Liebe ist das einzige, was nicht weniger wird, wenn wir es verschwenden.

  • Am Tag ist die Eule blind, bei Nacht die Krähe. Wen aber die Liebe verblendet, der ist blind bei Tag und Nacht.

  • Mir ist auf der Straße ein sehr armer junger Mann begegnet, der verliebt war. Sein Hut war alt, sein Mantel abgetragen; Wasser rann durch seine Schuhe. Aber Sterne zogen durch seine Seele.

  • Alles, was wir wirklich lieben, ist unersetzlich, und alles, wofür Ersatz nur denkbar ist, haben wir niemals wahrhaftig geliebt.

  • Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel; denn er läßt die Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten, und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.

  • Die Liebe ist ein Stoff, den die Natur gewebt und die Phantasie bestickt hat.

  • Lieb' ist ein Rauch, den Seufzerdämpf' erzeugten, / geschürt, ein Feu'r, von dem die Augen leuchten, / gequält, ein Meer, von Tränen angeschwellt. / Was ist sie sonst? Verständ'ge Raserei / und ekle Gall und süße Spezerei.

  • Liebe ist der Entschluß, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.

  • Sonne kann nicht ohne Schein, / Mensch nicht ohne Liebe sein.

  • Wenn Liebe nicht verrückt ist, ist es keine Liebe

  • Die Liebe Gottes findet nicht vor, sondern schafft sich, was sie liebt. Die Liebe des Menschen entsteht nur an dem, was sie liebenswert findet.

  • Es ist mit der Liebe wie mit den Pflanzen: Wer Liebe ernten will, muß Liebe säen.

  • Reine Liebe macht den Traum des Lebens zur Wahrheit.

  • Liebe ist die Freude, ein liebenswertes und liebendes Wesen mit allen Sinnen und in nächster Nähe zu sehen, zu berühren und zu fühlen.

  • Alle menschlichen Verfehlungen sind das Ergebnis eines Mangels an Liebe.

  • Monolog eines Ehemannes: Die Frau braucht tausend Gründe, um zu lieben und keinen einzigen, um zu betrügen.

  • Die Liebe ist der Triumph der Einbildungskraft über die Intelligenz.

  • In der Liebe verlieren die Dummen das Herz, die Klugen auch noch den Kopf.

  • Zwei »Gefühlchen« spielen oft miteinander Liebe.

  • Ein Tröpflein Liebe ist mehr wert als ein ganzer Sack voll Gold.

  • Eine Liebe, die an das Ende denkt, hat nie angefangen.

  • Die Liebe trägt die Seele, wie die Füße den Leib tragen.

  • Der Liebende ist immer zaghaft.

  • Der Leidenschaften edelste ist unstreitig die Liebe: das meiste Unheil, das Menschen elend macht ist eben ?o unstreitig auch die Liebe: und wird es so lange bleiben, und immerhin noch mehr werden; so lange man die Gränzen zwischen Wollust und Liebe junge Seelen nicht kennen lehrt, sondern beide unter Einem Begriffe dorthin erniedriget, wo Liebe aufhört Liebe zu sein.

  • Alles besiegt die Liebe.

  • Wenn dir's im Kopf und Herzen schwirrt, / was willst du Beßres haben! / Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, / der lasse sich begraben.

  • Von einer großen Leidenschaft bleibt oft nichts anderes übrig, als eine kleine Erinnerung.

  • Schafft man einen gesunden Abstand zur eigenen Erwartungshaltung, zieht in die werdende Liebe auch die Freiheit ein.

  • Du fragst mich Kind, was Liebe ist? / Ein Stern in einem Haufen Mist.

  • Wäre die Liebe ein physikalisches Phänomen, als Freude am Besitz, Freude an Vollkommenheit, Erinnerung an Freude oder dergleichen, so liebten wir nicht Unvollkommenes, Abwesendes, Tote. Je vollkommener und je gegenwärtiger etwas ist, desto schwerer ist es uns, es zu lieben.

  • Beurteilt man die Liebe nach ihren Wirkungen, so hat sie vom Haß als von der Freundschaft an sich.

  • Alle Körper zusammen wiegen nicht die kleinste Regung von Geist auf. Alle Körper und aller Geist zusammen wiegen nicht die kleinste Regung von Liebe auf.

  • Wir alle benutzen einander und nennen es Liebe.

  • Denn das Leben ist die Liebe / und des Lebens Leben Geist.

  • An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.

  • Liebe ist eine bloße Tollheit, und ich sage Euch, verdient ebensogut eine dunkle Zelle und Peitsche wie andere Tolle. Und die Ursache, warum sie nicht so gezüchtigt und geheilt wird, ist, weil sich diese Mondsucht so gemein gemacht hat, daß die Zuchtmeister selbst verliebt sind.

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