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Christa Schyboll

deutsche Autorin (1952 - )

Christa Schyboll wurde 1952 in Sinzig, Rhein geboren, arbeitete als Presse- und Vorstandsassistentin sowie als Redakteurin und Sachbearbeiterin viele Jahre im Bereich Presse und Eventmanagement. Sie engagierte sich in diversen gesellschaftlichen Umwelt- und Friedens-Gruppen und schrieb in diesem Zusammenhang über zweieinhalb Jahrzehnte Artikel für verschiedene Zeitschriften. Im 37. Lebensjahr begann ihr schriftstellerisches und lyrisches Schaffen mit Gedichten und Aphorismen sowie von Kurzgeschichten. Einzelwerke aus Lyrik, Aphorismen, Shortstorys und Sachartikeln sind mittlerweile in über 50 Büchern anderer Autoren sowie in diversen Anthologien mit veröffentlicht.

Heute arbeitet Christa Schyboll als Kolumnistin für Alojado Publishing und freie Buch-Autorin. 2012 erschien ihr erster Roman "Jenseits der Dunkelwelt" im fhl-Verlag Leipzig, der mittlerweile auch bei Alojado Publishing als Ebook erschien.

Es folgten mit Alojado Publishing die Projekte "Licht das durchs Dunkel bricht", "Taktvoll aus dem Takt" und "In jedem Genie steckt auch ein kleiner Idiot" drei Aphorismen-Sammlungen im Jahre 2014 . Zeitgleich erschien auch ihr erster Gedichtband "ZEITWÄNDE BERSTEN" bei Alojado. Diese Bücher wurden als Ebooks realisiert.

Ihr zweiter Roman "Besessen – Die anderen Bewohner", erschien im April 2015 beim Südwestbuch Verlag Stuttgart und erzählt die verhängnisvolle Geschichte einer multiplen Persönlichkeit.

Seit dem Herbst 2015 arbeitet Christa Schyboll auch in enger Kooperation mit Brokatbooks, wo bisher ein Roman, eine Kurzgeschichte wie auch eine 26-teilige pädagogische Kinderbuchserie realisiert wurden.

In der Fortsetzungsserie "Vom Stinkemichel und seinen Freunden" werden nicht nur die alltäglichen Probleme vieler Kinder in Familie, Schule und Freizeit behandelt, sondern es werden auch durch die Lösungsangebote die Mutentwicklung bei den Kindern ebenso gefördert wie das soziale Verhalten sinnvolle Impulse erhält.

Der Roman "Mea maxima culpa – Gottes Magd und Teufels Braut" schildert das Lebensschicksal zweier Frauen, deren Lebenswege sich durch einen Unfall überschneiden. Klosterleben und Rotlichtmilieu sind die äußeren Orte, die zu starken inneren Fragestellungen, Zweifeln und Entwicklungen führen. Das Roman-Psychodrama leuchtet die Themen von Eros und Moral ebenso intensiv aus wie die Fragen nach Lebenstiefe und Lebenssinn, der Liebe, dem Hass, der Schuld, dem Glauben und der Sterblichkeit.


Christa Schyboll im Interview


In einem Interview erzählte Christa Schyboll aus ihrer schriftstellerischen Arbeit, ihren Motiven und Inspirationen und bekannte: "Meine eigenen Lieblingsbücher sind die, die ich noch nicht geschrieben habe. Denn sie kommen aus der Zukunft meines Werdens, das für mich selbst noch nicht ist, obschon aus anderem Blickwinkel bereits war. Damit bergen sie potenziell mehr Reife. Vor allem im Schlaf begegnet mir die Inspiration, die sich mal als Traum, mal aber auch als nächtliche Erinnerung in die ersten Morgengedanken schleicht. Das ist der wichtigste Raum, in dem die meisten meiner Text-Rohlinge entstehen. Sie bedürfen jedoch alle noch des handwerklichen Feinschliffs, der sehr zeitaufwändig sein kann. So arbeite ich Tag und Nacht. Selbst dann, wenn ich schlafe."

Zu ihrer Aphorismen-Trilogie und ihren ersten Romanen erzählt die Autorin: "Ich würde mich freuen, wenn ich mit meinen Werken Herz- und Hirnzentrum meiner Leser zugleich erreiche. Denn zum lebendigen Denken braucht es beide Areale, wenn man tiefer verstehen will. Der Spagat zwischen umfangreichen Romanen und kurzen Denksprüchen spiegelt die Vielfalt der eigenen Lebensintensität wider, die zwischen diesen Extremen pendelt. Die epische Breite im Genre Roman erfreut sich der vorhandenen Fülle, die sich anbietet und die verdichtete Essenz aphoristischer Gedanken zeigt konzentrierte Geistesarbeit, wenn Wahrnehmung und Beobachtung des Lebens ansteht. Dazwischen pendeln dann Shortstorys, Satiren, Sachartikel oder auch Lyrik. Die Blitzeingebungen kommen aus dem Meta-Raum, der vielen Künstlern zugänglich ist, wo das Schöpferische unbegrenzt für alle Menschen zur Verfügung steht. Es ist eine Kombination aus Erfahrung, Erleben, Beobachten, Fühlen, Denken und Handeln, das zugleich in ein feines Spiel von Verknüpfungen, Synthese, Gedankenspiel, Phantasie oder Arrangement mündet und immer wieder neue Sichtweisen des Seins zeigt. Dabei kommen weder die Tiefe, der Sinn noch der Humor zu kurz, der sich im Übrigen gern auch immer wieder einmal 'schwarz' gebärdet und entsprechend vom mitfühlenden und gedankenklaren Leser so verstanden werden will. An so manchen gewollten Provokationen darf sich der geneigte Leser gern auch mal die Zähle ausbeißen, wenn er auf scheinbar Widersprüchliches trifft, dass dennoch einer gedanklichen Synthese entspringt, die entdeckt werden will."