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Gedankensplitter von Christa Schyboll

468 Gedankensplitter - Denkanstöße - Glossen

  • Ich schenke Dir meinen Wunsch-Traum!

    Weihnachten im neuen Rhythmus wünscht sich Christa Schyboll

    Ich hätte da noch eine neue Idee fürs nächste Fest: Schenken wir uns doch Wünsche. Also echte Wünsche, die wir hegen, die uns wirklich Freude machen und die so real erfüllbar ist, dass sie auch wahr werden können. Ausnahme: Die Kinder! Die sollten erst dann in diese Idee mit einbezogen werden, wenn sie älter oder auch schon erwachsen sind und dann daran teilnehmen möchten. Wie schwierig es in unserer konsumorientierten Welt ist, noch das passende Geschenk zu finden, wissen wir alle... »

  • Kinder, Mut und Krisenbewältigung

    Wie frühes Lesen die Persönlichkeit bildet. Von Christa Schyboll

    Unsere multimediale Welt der ständigen Bilderflut droht damit, so manches Kind vom Lesen guter Bücher abzuhalten. Zu verführerisch sind all die Smartphones und Spielkonsolen, die anderes als Bücher von Kindern fordern und auch bieten. Dabei sind Kinder, die gerne lesen im Vorteil gegenüber ihren Altersgenossen. Nicht nur ihr Sprachschatz ist größer und wesentlich differenzierter, sondern auch ihre Empfindungen sind zumeist durch den Einfluss guter Geschichten geschult und verfeinert.... »

  • Zur Freiheit und der Realität des Bösen

    Nach einer Rede zu den Ahrweiler Freiheitswochen 2017. Von Christa Schyboll

    Die Schöpfung schenkte uns die Freiheit, in jeder Situation unseres Lebens Ja oder Nein zu sagen. Damit schenkte sie uns auch die Freiheit zum Lieben oder zum Töten – zum Guten oder zum Bösen. Niemand von uns kann sich zunächst dem Bösen entziehen. Es gehört zu unserer Wirklichkeit, lauert überall und strebt danach, von uns gelebt zu werden. Beweise sind nicht nur die zahllosen heißen Kriege mit all den unsäglichen Gräueltaten, die Menschen sich gegenseitig antun, sondern wir... »

  • Weihnachts- und Neujahrsbotschaft

    Fürchtet euch endlich vor der Dummheit! - Und ent-ängstigt euch durch mutiges Handeln! Von Christa Schyboll

    Wer gut organisiert ist, Hektik und Stress früh eine Absage erteilt, hat auch in den heutigen unruhigen Zeiten die Chance auf Besinnlichkeit. "Freut euch, es Weihnachtet sehr!", möchte man rufen und hoffen, dass uns allen weitere Terrorakte mit so viel persönlichem Leid erspart bleiben! Damit die ersehnte Besinnlichkeit nicht nur allein in eine gewisse Betulichkeit übergeht, ist für die meisten Menschen ein innerer Kraftakt des Bewusstseins nötig. Eine nüchtern-klare Besinnung auf den... »

  • Die Freude über den Schaden Anderer

    Warum empfinden Menschen Freude am Pech der Mitmenschen, fragt Christa Schyboll

    Es mag Menschen geben, denen das Gefühl der Schadenfreude unbekannt ist. Ihre Zahl dürfte überschaubar sein. Denn es hat ja Gründe, dass die Spezies Mensch dieses Gefühl im Laufe der seelisch-geistigen Evolution einmal entwickelte. Mehr Menschen jedoch wird es geben, die wahrheitswidrig behaupten würden, dieses Gefühl sei ihnen gänzlich unbekannt, wenn man sie danach befragt. Der vermutliche Grund für die Verneinung: Sie schämen sich für dieses Gefühl. Sie wollen es nicht, aber es... »

  • Geld regiert die Welt

    Fragen zum Geldsystem und der Zukunft Christa Schyboll

    Mehr und mehr Länder schaffen die Kleinmünzen ab, weil sie die Geldbörsen offenbar zu sehr belasten. Natürlich auf freiwilliger Basis für den Verbraucher. Mehr und mehr Menschen ersetzen auch durch den Einsatz von Kreditkarten das Bargeld, dessen Abschaffung ebenfalls immer lauter diskutiert wird. Vorteile und Nachteile liegen auf der Hand. Die Nachteile sind dabei besonders heftig in Zeiten von Massenmanipulationsmöglichkeiten – durch welche Gruppen auch immer. Aber Geld ist ja... »

  • Gehirnwäsche

    Was braucht man, um sich davor zu schützen, hinterfragt Christa Schyboll

    Der Begriff der Gehirnwäsche ist noch jung, die Manipulation der Menschen untereinander jedoch schon uralt. Schon immer versuchten bestimmte Gruppen oder individuelle Machthaber andere Mitmenschen für ihre Zwecke zu missbrauchen, in dem sie diese psychologisch manipulierten.Manipulation kann viele Formen annehmen; die Gehirnwäsche ist nur eine davon. Allerdings eine besonders perfide, weil sie sehr gefährlich ist. Eingesetzt werden bestimmte Psychotechniken, die sowohl über die Schiene des... »

  • Terror in friedlichen Ländern

    Warum sich auch jeder Einzelne persönliche Fragen dazu stellen sollte, hinterfragt Christa Schyboll

    Wäre das Geheimnis des Terrors allein durch eine intelligente Fragen-Antwort-Checkliste zu besiegen, wie leicht hätten wir dann Frieden in der Welt. Doch das bleibt wohl noch für lange Zeit ein Traum. Dennoch sind alle Menschen aufgerufen, eine solche imaginäre Fragen-Checkliste zu erstellen, um der Problematik tiefer und tiefer auf die Schliche zu kommen. Denn klar ist: Terror ist allein menschengemacht und kein Naturereignis. Es ist auch kein Gottesereignis, "kein Wunder" und auch kein... »

  • Freiheit, die ich meine

    Warum der Begriff der Freiheit eine Denk-Falle sein kann, erläutert Christa Schyboll

    Man mag es nicht glauben, aber nicht in allen Menschen lebt der Wunsch nach Freiheit. So manch einer zieht eine gefühlte, vermeintliche Sicherheit vor. Sei es die Sicherheit einer Partnerschaft, ein krisenfester Beruf oder ein gefahrloses Hobby, bei dem man nicht gleich an einer Unfall- oder gar Todesschwelle steht, wenn man es ausübt. Alles was unkalkulierbar ist, wird abgelehnt, auch wenn es das Maß an Freiheit eventuell minimiert. Was aber meint überhaupt der Begriff der Freiheit?... »

  • Macht Google mich dumm?

    Eine kritische Selbstbeobachtung von Christa Schyboll

    Was Google alles kann ist müßig, hier alles aufzuzählen. Es kann jedenfalls viel mehr als das, was wir in aller Regel nutzen. Vor allem ist es ein Lieferant. Nicht nur an uns, sondern auch über uns. Das geht nur, indem wir großzügig schenken: Informationen über uns, Spuren unseres Lebens, unserer Bedürfnisse, unserer Wunschäußerungen, neugierige Blicke hierhin und dorthin. Google und die Vernetzung mit den sozialen Medien, denen wir täglich frei- und hingabewillig stundenlang und... »

  • Die Macht des Gerüchtes

    Die Angst-Manipulation als Mittel zum Zweck, von Christa Schyboll

    Wir alle kennen nicht nur Gerüchte, sondern finden sie manchmal auch spannend. Nicht selten geben wir sie deshalb auch weiter, weil sie etwas in uns bewegen oder uns in irgendeiner Form anregen oder aufregen. Wir möchten es mit anderen teilen. Da begegnen uns dann in den sozialen Medien beispielsweise Tote, die niemals verstarben, weil es sie nicht einmal gab. Oder es gibt angebliche Vergewaltigungen als Schutzbehauptung, weil ein Teenager sich nicht nach Hause traute. Nur zwei von vielen... »

  • Trotzphase und Würde des Kindes

    Wo ist die Grenze der Gewalt in der Kleinkinderziehung, fragt Christa Schyboll

    Man stelle sich vor: Ein dreijähriger Knirps ist gerade in seiner Trotzphase. Er ist gut entwickelt, verfügt über ein intaktes Gehör und hat ein liebevolles Elternhaus. Die Welt will aber nun von ihm ausgetestet werden. Das macht er zwar nicht bewusst, dafür aber umso heftiger. Wo sind die Grenzen, die man ihm zieht? … Grenzen? Paaahh! Die Familie möchte verreisen. Es gibt eine klare Ansage für alle, wann es los geht. Der Knirps mauert, trotzt. Er will partout nicht von zuhause weg.... »

  • Zum Valentinstag

    Und die Liebe steht über allem, meint Christa Schyboll

    Passwörter, Tiere, Nahrungsmittel – alles hat seinen besonderen Tag im Jahr. Was aber wäre das Jahresgedenken ohne die Liebe. Die Liebe ist das, was die Menschheit trotz Krieg, Krankheit oder Naturkatastrophen vor allem überleben lässt. In ihr liegt unsere tiefste Sehnsucht und unsere stärkste Hoffnung zugleich. Widmen wir uns also der Liebe und den Liebenden. Am 14. Februar gedenken wir des christlichen Märtyrers Valentinus. Jedoch ist nicht ganz gewiss, auf welchen Valentinus... »

  • Feuchtfröhlich in den Mai

    Vom Maibrauchtum im Rheinland, berichtet Christa Schyboll

    Ende April sind die letzten Planungen in den rheinischen Junggesellenvereinen für eines der zentralen Jahresfeste längst abgeschlossen und die Fragen geklärt: Welches Mädel bekommt einen Maibaum? Wo dürfen die Maibäume geschlagen werden? Wer besorgt Äxte, Traktor, Bier und Proviant? Allein schon diese Mai-Gaudi ist für Abertausende junger Männer bis heute noch Grund genug, Mitglied in den traditionellen Junggesellenvereinen der Gemeinden zu werden und dort auch aktiv... »

  • Deutschland im Mai

    Bräuche und Traditionen zum Wonnemonat, von Christa Schyboll

    In alten Zeiten, als die so genannten Hexen ihr Unwesen trieben, wurde in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai die Walpurgis-Nacht begangen. Ein Überbleibsel dieser uralten Tradition ist heute der Tanz in den Mai, den man auch Mai-Ball nennt. Überall in Europa, wo der Frühling kräftig Einzug hielt, wird bis heute diese besondere Zeit des Aufbruchs in der Natur gefeiert. Die Römer veranstalteten es zu Ehren ihrer Blumengöttin Flora, woraus die Feste der Floralien entstanden und schon damals... »

  • Frühlingsgefühle

    Wenn nicht nur laue Lüftchen wehen, von Christa Schyboll

    Sprechen Menschen von Frühlingsgefühlen, so fühlen sie sich in der Regel gut, beschwingt und voller Tatendrang. So mancher fühlt sich vielleicht auch verliebt oder sehnt sich nach Zärtlichkeit. Dieses Wohlbehagen im Menschen hat nicht nur gute psychologische Gründe, sondern auch bio-chemische Hintergründe, die uns heute gut bekannt sind und mit unserer Stimmungslage fein interagieren. So wissen wir, dass sich mit dem Beginn des Frühlings auch die Lichtqualität in unserer Hemisphäre... »

  • Besser lächerlich als langweilig

    Lebensmotto oder Verlust des Peinlichkeitsempfindens, hinterfragt Christa Schyboll

    Seitdem die Menschheit vom Hype der Selbstdarstellung befallen ist, ist auch die alte Benimmregel, sich möglichst im Leben nicht zu blamieren, ausgeknockt. Ginge es dabei nur um die Fotomanie der Selfies, wäre das Thema schnell erledigt. Hier ein Lächeln, da ein Grinsen, dort die Grimasse oder frech die Zunge raus oder Schmollmund zum Kuss geformt - das ist der Mindeststandard, der möglichst mehrfach täglich dem Rest der Menschheit mitgeteilt werden muss. Ohne diese Information ginge die... »

  • Das Flüchtlings-Dilemma

    Flüchtlingskrise und die Frage nach Ängsten und Schuld von Christa Schyboll

    Die Obergrenzen-Debatte um die Flüchtlingszuwanderung spitzt sich weiter zu. Unermüdlich sprechen die Verfechter von Asylrecht, Humanismus und der Menschenrechtscharta dagegen an. Die politischen Lager spalten sich mehr und mehr… auch im Volk. Hier die Helfer und Willkommenskultur-Komitees, dort die Hasser und Brandbombenwerfer. Dazwischen die vielen Nachdenklichen, die sich um Differenziertheit bemühen. Für mich ist klar: Politisch und menschlich kann es selbstverständlich keine... »

  • Sexismus

    Gedanken zu Sex und Gesellschaft von Christa Schyboll

    Die Sexismus-Frage bringt nicht nur die Frage der Diskriminierung zwischen den Geschlechtern in eine offenbar überfällige Diskussion; sie kann durchaus auch als Chance begriffen werden, immer stärker werdende sexistisch dominierte Tendenzen in der Gesellschaft kritisch zu hinterfragen! Denn es gibt gewichtige Gründe, es zu tun. Welch gesunder Geist hat nicht Freude an schönen Menschen. Auch selbstverständlich an schönen nackten Menschen beiderlei Geschlechts! Kein seelisch und geistig... »

  • Advent in einem neuen Land

    Das Jahr der Flüchtlinge und Weihnachten. Von Christa Schyboll

    Noch immer kommen ungebremst Tausende von Flüchtlingen nach Deutschland. Es ist Winter, es ist Adventszeit und bald ist Weihnachten. Viele der Menschen, die aus Not kommen, haben Unsägliches hinter sich… und derzeit das Glück, dass es bisher ein sehr milder Winter ist. Ein anderer Teil der Menschen, die nicht kommen, sondern hier wohnen, hat Zukunftsängste. Da sind so viele, die alle Hilfe brauchen und ein Strom, der nicht abreißen will und sich längst nicht auf Kriegsgebiete... »

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