Hermann Hesse

deutscher Schriftsteller

* 02.07.1877 - Calw, Württemberg, Deutschland
† 09.08.1962 - Montagnola, Schweiz
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Zitate von Hermann Hesse

  • Man ist nur unruhig, solange man noch Hoffnungen hat.
  • Das Amt des Dichters ist nicht das Zeigen der Wege, sondern vor allem das Wecken der Sehnsucht.
  • Kein Mensch kann das beim andern sehen und verstehen, was er selbst nicht erlebt hat.
  • Schicksal, das wußte er jetzt, kam nicht von irgendwo her, es wuchs im eigenen Innern.
  • Es kommt darauf an, die Kinder zu verstehen und sie erkennend lieben zu lernen.
  • Damit das Mögliche entstehe, muß immer wieder das Unmögliche versucht werden.
  • Unsere Aufgabe als Menschen ist: Innerhalb unseres eigenen, einmaligen, persönlichen Lebens einen Schritt weiter zu tun vom Tier zum Menschen.
  • Erinnerung heißt die Kunst, einmal Genossenes nicht nur festzuhalten, sondern es immer reiner auszuformen.
  • Erziehung, das ist eine Erfindung von irgendwelchem Schullehrern; das ist etwas, was es gar nicht gibt.
  • Den Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe. Das heißt: Je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fähig sind, desto sinnvoller wird unser Leben.
  • Warum soll man sich nicht mit Büchern unterhalten? Sie sind ebenso klug wie Menschen und oft ebenso spaßhaft und drängen sich weniger auf.
  • In der ganzen Welt ist jeder Politiker sehr für Revolution, für Vernunft und Niederlegung der Waffen – nur beim Feind, nicht bei sich selbst.
  • Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich.
  • Die Leute, die man sich in ihrer Jugend unmöglich alt denken kann, gerade die geben die besten Alten.
  • Ich glaube, daß trotz des offensichtlichen Unsinns das Leben dennoch einen Sinn hat. Ich ergebe mich darein, diesen letzten Sinn mit dem Verstand nicht erfassen zu können, bin aber bereit, ihm zu dienen.

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Tom Borg