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Schicksal Zitate

109 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Schicksal

  • Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.

  • Der Gladiator faßt es als Schande auf, wenn man ihm einen schlechten Partner zuteilt. Er weiß, daß ein Sieg ohne Gefahr auch ein Sieg ohne Ruhm ist. Das Schicksal verfährt ebenso: Es sucht sich die Tapfersten als Partner aus.

  • "Es kommt, wie es kommen muß", ist die Ausrede aller Faulpelze.

  • Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.

  • Es ist manchmal, als wenn das, was wir Schicksal nennen, gerade an guten und verständigen Menschen seine Tücken ausübte, da es so viele Narren und Bösewichter ganz bequem hinschlendern läßt. Fromme Leute mögen das auslegen, wie sie wollen, und dadrin eine prüfende Weisheit finden; uns andern kann es nur verdrießlich und ärgerlich sein.

  • Schicksal, das wußte er jetzt, kam nicht von irgendwo her, es wuchs im eigenen Innern.

  • Die interessantesten Zeiten des Menschendaseins sind nicht die, in welchen man sich der Illusion hingibt, sein Leben selbst führen zu können, nach links oder rechts abzuweichen, zu beharren oder aufzugeben, sondern die, in denen man den Flügelschlag des Schicksals deutlich über seinem Kopfe rauschen hört.

  • Wie du den Kuchen gebacken hast, so wirst du ihn essen müssen.

  • Das Schicksal des Menschen ist der Mensch.

  • Man muß es mit dem Schicksal halten wie mit dem Befinden des Körpers: Es genießen, wenn es gut ist, sich gedulden, wenn es schlecht ist, und nur in der äußersten Not starke Heilmittel anwenden.

  • Die Götter wenden den guten Menschen gegenüber dasselbe Prinzip an wie die Lehrer bei ihren Schülern. Sie verlangen höhere Leistungen von denen, auf die sie größere Hoffnungen setzen.

  • Der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme.

  • Diese traurige Welt bekleidet / den, der schon bekleidet ist, / und entblößet den Entblößten.

  • Es gibt Dinge, Verhältnisse, Zustände und Berufsarten, gegen die der Mensch sich mit Händen und Füßen wehrt, wenn er hineingerät, und die er nachher ganz und gar für sich zugeschnitten findet, wenn er endlich drinsteckt.

  • In deiner Brust sind deines Schicksals Sterne.

  • Ist das Schicksal im Spiel, braucht man niemanden und nichts zu suchen, sondern wird gefunden.

  • Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit, darnach den Charakter und endlich sein Schicksal.

  • Wie von unsichtbaren Geistern gepeitscht, gehen die Sonnenpferde der Zeit mit unsers Schicksals leichtem Wagen durch; und uns bleibt nichts, als mutig gefaßt die Zügel festzuhalten und bald rechts, bald links, vom Steine hier, vom Sturze da, die Räder wegzulenken. Wohin es geht, wer weiß es? Erinnert er sich doch kaum, woher er kam.

  • Nach ewigen, ehernen, / großen Gesetzen / müssen wir alle / unseres Daseins / Kreise vollenden.

  • Ich trotze allen Vorbedeutungen: Es waltet eine besondere Vorsehung über den Fall eines Sperlings. Geschieht es jetzt, so geschieht es nicht in Zukunft; geschieht es in der Zukunft, so geschieht es jetzt; geschieht es jetzt nicht, so geschieht es doch einmal in Zukunft. Bereit sein ist alles.

  • Den Wind kann man nicht verbieten. Aber man kann Mühlen bauen.

  • Der Mensch denkt, / Gott lenkt.

  • Wenige richten sich nach ihrem Stern.

  • Wie oft werden wir von einem scharf ins Auge gefaßten Ziel abgelenkt, um ein höheres zu erreichen! Der Reisende bricht unterwegs zu seinem höchsten Verdruß ein Rad und gelangt durch diesen unangenehmen Zufall zu den erfreulichsten Bekanntschaften und Verbindungen, die auf sein ganzes Leben Einfluß haben. Das Schicksal gewährt uns unsere Wünsche, aber auf seine Weise.

  • Seele des Menschen, / wie gleichst du dem Wasser! / Schicksal des Menschen, / wie gleichst du dem Wind!

  • Gott schickt uns das Fleisch, aber der Teufel die Köche.

  • Uns ist gegeben / auf keiner Stätte zu ruhen. / Es schwinden, es fallen / die leidenden Menschen / blindlings von einer / Stunde zur andern / wie Wasser, von Klippe zu Klippe geworfen, / jahrlang ins Ungewisse hinab.

  • Jeder außerordentliche Mensch hat eine gewisse Sendung, die er zu vollführen berufen ist. Hat er sie vollbracht, so ist er auf Erden in dieser Gestalt nicht weiter vonnöten, und die Vorsehung verwendet ihn wieder zu etwas anderem. Da aber hienieden alles auf natürlichem Wege geschieht, so stellen ihm die Dämonen ein Bein nach dem andern, bis er zuletzt unterliegt. So ging es Napoleon und vielen anderen.

  • Wir gleichen den Lämmern, die auf der Wiese spielen, während der Metzger schon eines und das andere von ihnen mit den Augen auswählt; denn wir wissen nicht, in unseren guten Tagen, welches Unheil eben jetzt das Schicksal uns bereitet.

  • Weil es dem Narren geht wie mir, warum habe ich dann nach Weisheit gestanden?

  • Gewiß ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch das Schicksal nimmt, als wie es ist.

  • Es gibt keinen erkennbaren Weg vor uns, sondern nur hinter uns.

  • Es ist deine Aufgabe, die erhaltene Rolle gut durchzuführen. Die Rolle auszuwählen kommt einem anderen zu.

  • Die Sterne sind nur der Vater Deines Schicksals. Die Mutter ist Deine eigene Seele.

  • Es glaubt der Mensch, sein Leben zu leiten, sich selbst zu führen, und sein Innerstes wird unwiderstehlich nach seinem Schicksale gezogen.

  • Nimm es als Vergnügen, und es ist Vergnügen! Nimm es als Qual, und es ist Qual!

  • Das Schicksal prolongiert einen Wechsel meistens zweimal, bevor es ihn präsentiert.

  • Wir sitzen alle auf einer Kugel, und von der kann keiner runterspringen.

  • Den einen trägt, den anderen ersäuft die Woge des Geschicks.

  • Gewiß ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch sein eigenes Schicksal in die Hand nimmt, als wie sein Schicksal ist.

  • Wie verschieden auch die Schicksale scheinen, es waltet doch eine gewisse Ausgleichung zwischen Glück und Unglück.

  • Willst du mit den Kinderhänden / in des Schicksals Speichen greifen? / Seines Donnerwagens Lauf / hält kein sterblich Wesen auf.

  • Täglich, bei aller Mühe und Arbeit, sehe ich, daß nicht mein Wille, sondern der Wille einer höheren Macht geschieht, deren Gedanken nicht meine Gedanken sind.

  • Schicksal und sich schicken scheinen mir nicht ohne Bedeutung nahe verwandt. Wie wir uns schicken, so ist unser Schicksal.

  • Ei, der Gesunde hüpft und lacht, / dem Wunden ist's vergällt. / Der eine schläft, der andere wacht, / das ist der Lauf der Welt.

  • Um seine männliche Schöpferkraft wissen und doch seine weibliche Empfänglichkeit bewahren heißt zum Strombett des Lebens werden.

  • Sein Schicksal schafft sich selbst der Mann.

  • Keinem erscheint das Schicksal so blind wie dem, den es nicht begünstigt.

  • Wie man sich bettet, so schläft man.

  • Denn wer im Wege steht dem Geschick, das dem endlichen Ziele / furchtbar zueilt, stürzt in den Staub, ihn zerstampfen die Rosse.

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