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Glaube Zitate

129 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Glaube

  • Glaube ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.

  • Ich glaube, daß trotz des offensichtlichen Unsinns das Leben dennoch einen Sinn hat. Ich ergebe mich darein, diesen letzten Sinn mit dem Verstand nicht erfassen zu können, bin aber bereit, ihm zu dienen.

  • Der christliche Glaube ist wie eine großartige Kathedrale mit herrlichen bunten Fenstern. Wer draußen steht, sieht sie nicht. Aber dem, der drinsteht, wird jeder Lichtstrahl zu einem unbeschreiblichen Glanz.

  • Begreifst du aber, / wieviel andächtig Schwärmen leichter als / gut handeln ist? Wie gern der schlaffste Mensch / andächtig schwärmt, um nur - ist er zuzeiten / sich schon der Absicht deutlich nicht bewußt - / um nur gut handeln nicht zu dürfen?

  • Wo Glaube, da Liebe; / wo Liebe, da Friede; / wo Friede, da Gott; / wo Gott keine Not.

  • Heil den unbekannten / höhern Wesen, / die wir ahnen! / Ihnen gleiche der Mensch! / Sein Beispiel lehr uns / jene glauben.

  • Dem Menschen einen Glauben schenken, heißt seine Kraft verzehnfachen.

  • Glaube an dich selbst, Mensch, glaube an den inneren Sinn deines Wesens, so glaubst du an Gott und an die Unsterblichkeit!

  • Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.

  • Glaube ist Liebe zum Unsichtbaren, Vertrauen aufs Unmögliche, Unwahrscheinliche.

  • Glaube ohne Liebe ist nichts wert.

  • Besser glauben als grübeln.

  • Der Gott, den ich anbete, ist nicht ein Gott der Finsternis; er hat mir den Verstand nicht gegeben, um mir den Gebrauch desselben zu untersagen. Von mir verlangen, meine Vernunft gefangen zu geben, heißt ihren Schöpfer beleidigen.

  • Der Glaube ist nicht jedermanns Ding.

  • Glauben ist leichter als Denken.

  • An das Göttliche glauben / die allein, die es selber sind.

  • Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln.

  • Gute Werke sind des Glaubens Siegel und Prob; denn gleich wie die Briefe müssen ein Siegel haben, damit sie bekräftigt werden, also muß der Glaube auch gute Werke haben.

  • Zu dem Adler sprach die Taube: / "Wo das Denken aufhört, da beginnt der Glaube." / "Recht", sprach jener, "mit dem Unterschied jedoch: / Wo Du glaubst, da denk' ich noch."

  • Glauben und Wissen verhalten sich wie die zwei Schalen einer Waage: In dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere.

  • Das Ziel der Philosophie ist einzig und allein die Wahrheit, das Ziel des Glaubens einzig und allein Gehorsam und Frömmigkeit.

  • Der Glaube an Gott ist wie das Wagnis des Schwimmens: Man muß sich dem Element anvertrauen und sehen, ob es trägt.

  • Wo das Wissen genügt, bedürfen wir freilich des Glaubens nicht, wo aber das Wissen seine Kraft nicht bewährt oder ungenügend erscheint, sollen wir auch dem Glauben seine Rechte nicht streitig machen. Sobald man nur von dem Grundsatz ausgeht, daß Wissen und Glauben nicht dazu da sind, um einander aufzuheben, sondern um einander zu ergänzen, so wird schon überall das Rechte ausgemittelt werden.

  • Dich vermag aus Glaubensketten / der Verstand allein zu retten.

  • Credo, quia absurdum. / Ich glaube es, weil es widersinnig ist.

  • Unmöglich ist's, drum eben glaubenswert.

  • Der Glaube einer gottesdienstlichen Religion ist ein Fron- und Lohnglaube (fides mercenaria, servilis) und kann nicht für den seligmachenden angesehen werden, weil er nicht moralisch ist. Dieser muß ein freier, auf lauter Herzensgesinnungen gegründeter Glaube (fides ingenua) sein.

  • Wo Nichtwissen Seligkeit, ist es Torheit, klug zu sein.

  • Nur der Glaube aller stärkt den Glauben. / Wo Tausende anbeten und verehren, / da wird die Glut zur Flamme.

  • Das strahlende Licht ihres Glaubens macht diese Frommen blind für die Umwelt und für sich selbst. Mir hingegen ist nichts wichtiger, als klar zu erkennen, was ist, und ich stehe entsetzt vor der Undurchdringlichkeit der Lüge, in der ein Frommer sich wohlfühlen kann.

  • Ob ich gläubig bin? Das weiß nur Gott allein.

  • Selten reicht unser Glaube weiter als unser Auge.

  • Wenn Du an Gott glaubst, wird er die Hälfte Deines Werkes tun. Die zweite Hälfte.

  • Wohl aber gelingt es ihm, heimlich in die gemeinsame Behausung der Athene und des Hephaistos einzudringen, diese Werkstätte ihrer Kunstliebe. Da stiehlt er die Feuerkunst des Hephaistos und die anders geartete Kunst der Athene und macht sie dem Menschen zum Geschenk. Damit wird der Grund gelegt zu der leiblichen Wohlfahrt des Menschen. Den Prometheus aber traf später infolge der Torheit des Epimetheus, wie die Sage erzählt, die Strafe für den Diebstahl. Da aber der Mensch nun göttlicher...

  • Der Glaube ist Liebe.

  • Der Glückliche bedarf des Glaubens, um nicht übermütig zu werden, der Nichtglückliche aber als Halt und der Unglückliche, um nicht zu erliegen.

  • Zwar hat der Glaube bisher noch keine wirklichen Berge versetzen können, obschon dies, ich weiß nicht wer, behauptet hat. Aber er vermag Berge dorthin zu setzen, wo keine sind.

  • Der Glaube ist nimmermehr stärker und herrlicher, denn wenn die Trübsal und Anfechtung am größten sind.

  • Nur der Glaube hat alles Mächtige geschaffen, was je entstand. Für einen guten Beweis finden sich Advokaten genug, aber keine Märtyrer.

  • Es gibt keine andere Offenbarung als die Gedanken der Weisen.

  • Der Glaube ist ein häuslich heimlich Kapital, wie es öffentliche Spar- und Hülfskassen gibt, woraus man in Tagen der Not einzelnen ihr Bedürfnis reicht. Hier nimmt der Gläubige sich seine Zinsen im stillen selbst.

  • Du hältst das Evangelium, wie es steht, für die göttliche Wahrheit. Mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, daß das Wasser brennt und das Feuer löscht, daß ein Weib ohne Mann gebiert und daß ein Toter aufersteht. Vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur.

  • Wo die Erkenntnis aufhört, da baut sich der Glaube auf.

  • Es kann in Ewigkeit kein Ton so lieblich sein, / als wenn des Menschen Herz mit Gott stimmt überein.

  • Bist du schon gut, weil du gläubig bist? / Der Teufel ist sicher kein Atheist.

  • Der wahrhaft Gläubige untersucht keinen Glaubenssatz. Es verhält sich damit wie mit einer bitteren Arzneipille: Wenn man sie kaut, ist man nicht mehr imstande, sie hinunterzuschlucken.

  • Glaube nennt man die Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe.

  • Der Glaub allein ist tot; er kann nicht eher leben, / bis daß ihm seine Seel, die Liebe, wird gegeben

  • Der Ungläubige täuscht sich über das jenseitige, der Gläubige über das diesseitige Leben.

  • Die Geschichte des guten Jesus hab ich nun so satt, daß ich sie von keinem als allenfalls von ihm selbst hören möchte.

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