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Erziehung Zitate

109 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Erziehung

  • Wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen; so wie Gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben; sie erziehen aufs beste und jeglichen gewähren lassen.

  • Der Erzieher muß also vor allem feine Lebensart besitzen; denn ein junger Mensch, dem von seinem Erzieher nur diese Eigenschaft mitgeteilt worden, hat schon sehr viel voraus.

  • Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts.

  • Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht.

  • Freie und un-autoritäre Erziehung bedeutet nicht, daß man die Kinder sich selbst überläßt, daß sie tun und lassen dürfen, was sie wollen.

  • Alle Erziehung, ja alle geistige Beeinflussung beruht vornehmlich auf Bestärken und Schwächen. Man kann niemanden zu etwas bringen, der nicht schon dunkel auf dem Wege dahin ist, und niemanden von etwas abbringen, der nicht schon geneigt ist, sich ihm zu entfremden.

  • Ich glaube, daß Erziehung Liebe zum Ziel hat. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden.

  • Die Erziehung ist das größte Problem und das Schwierigste, was dem Menschen kann aufgegeben werden.

  • Bei der Erziehung muß man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein.

  • Ihr müßt die Menschen lieben, wenn ihr sie ändern wollt.

  • Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung.

  • Der Erzieher verdient den Namen "Vater" mehr als der Erzeuger.

  • Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen.

  • Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann uns das genügen, daß sie in unsere Fußstapfen treten; sondern die Kinder sollten besser werden, als die Eltern waren, und so ein jedes heranwachsende Geschlecht sein erziehendes übertragen zu seiner Zeit.

  • Erziehen heißt vorleben. Alles andere ist höchstens Dressur.

  • Was nicht im Menschen ist, kommt auch nicht von außen in ihn hinein.

  • Unsere zweideutige zerstreute Erziehung macht die Menschen ungewiß. Sie erregt Wünsche, statt Triebe zu beleben, und anstatt den wirklichen Anlagen aufzuhelfen, richtet sie das Streben nach Gegenständen, die so oft mit der Natur, die sich nach ihnen bemüht, nicht übereinstimmen.

  • Es gibt keine andere vernünftige Erziehung, als Vorbild zu sein, wenn es nicht anders geht, ein abschreckendes.

  • Bester Beweis einer guten Erziehung ist die Pünktlichkeit.

  • Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden muß.

  • Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie selbst ihnen anerzogen haben.

  • Fähigkeiten werden vorausgesetzt. Sie sollen zu Fertigkeiten werden. Dies ist der Zweck aller Erziehung.

  • Wer nicht geschunden wird, wird nicht erzogen.

  • Aus einer Krähe wird niemals eine Taube.

  • Das Werk aller Erziehung ist, bewußte Tätigkeiten in mehr oder weniger unbewußte umzubilden.

  • Das wichtigste Zimmer im Leben läßt sich weder verleugnen noch vortäuschen - die Kinderstube.

  • Willst du, daß wir mit hinein / in das Haus dich bauen, / laß es dir gefallen, Stein, / daß wir dich behauen!

  • Das große Geheimnis der Erziehung besteht darin, daß die Übungen des Geistes und des Körpers einander wechselseitig entspannen.

  • Die Pädagogik ist die Kunst, die Menschen sittlich zu machen.

  • Ich glaube behaupten zu können, daß unter zehn Personen immer neun durch Erziehung das sind, was sie sind, gut oder böse, der Gesellschaft schädlich oder nützlich. Die Erziehung macht den großen Unterschied unter den Menschen.

  • Viel ist daran gelegen, daß man den Kindern freundliche Lehrer und Erzieher gibt. Alles richtet sich nach seiner Umgebung, was noch nicht erstarkt ist.

  • Wenn Erziehung und Ermahnung irgend etwas fruchteten, wie könnte dann Senecas Zögling ein Nero sein?

  • Zum Erzieher muß man eigentlich geboren sein wie zum Künstler.

  • Wer sich zum Lernen völlig unfähig erweist, lehrt sogleich. Aus dieser Tatsache entspringt unser Enthusiasmus für Erziehung.

  • Wer unter uns die Freuden und Leiden des Lebens am besten zu ertragen vermag, der ist meinem Erachten nach am besten erzogen. Daraus folgt, daß die wahre Erziehung weniger in Lehren als in Übungen besteht.

  • Die Volksredner und die Sophisten haben kein Recht, dem Objekt ihrer Erziehung vorzuwerfen, es sei ihnen gegenüber schlecht - oder sie müssen denselben Vorwurf auch auf sich selbst beziehen, daß sie nämlich denen nicht genützt haben, denen sie zu nützen versprechen.

  • Heute erhalten wir drei verschiedene oder widersprechende Erziehungen: Einmal von unseren Eltern, dann von unseren Lehrern und endlich durch Gesellschaft. Was wir in dieser hören, wirft alle Vorstellungen, welche die beiden ersten Erziehungen uns eingepflanzt haben, über den Haufen.

  • Ein Hauptzug aller Pädagogik: Unbemerkt führen.

  • Man veredelt die Pflanzen durch die Zucht und die Menschen durch Erziehung.

  • Unser Hauptfehler liegt in dem Versäumnis, die in einem Menschen vorhandenen Tugenden zu fördern. Stattdessen verlangen wir von ihm Tugenden, die er nicht hat.

  • Erziehung, das ist eine Erfindung von irgendwelchem Schullehrern; das ist etwas, was es gar nicht gibt.

  • Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine Bittermandel, und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.

  • Das Leben erzieht die großen Menschen und läßt die kleinen laufen.

  • Es läßt sich nicht von allem Flachs feine Seide spinnen.

  • Jeder Mensch ist beschränkt genug, den andern zu seinem Ebenbild erziehen zu wollen. Glücklich sind diejenigen daher, deren sich das Schicksal annimmt, das jeden nach seiner Weise erzieht!

  • Über drei Dinge wird in unseren Tagen zuviel geschrieben und geredet: Über Kunst, Gesundheit und Erziehung. Folge davon, daß wir unkünstlerisch, kränkelnd und ungezogen geworden sind.

  • Was wir heute nicht Erziehung, Schulen und Familien investieren, zahlen wir morgen doppelt bei der Kriminalitätsbekämpfung; dann ist das Kind aber schon in den Brunnen gefallen.

  • Erziehen heißt, natürliche Anlagen entwickeln.

  • Bei nichts mehr als der Erziehung muß es heißen: "Und hätte ich alle Wahrheit und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts nütze.

  • Die Erziehung der Kinder ist eine Uraufgabe, eine von Gott den Eltern auferlegte Pflicht, ist ihr ureigenstes Recht.

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