TOPZufallszitatVolltexteGedankensplitterReligionen
Anzeige

Kunst Zitate

257 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Kunst

  • Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.

  • Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.

  • Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.

  • Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.

  • Alle Kunst ist der Freude gewidmet.

  • Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.

  • Gotik, Renaissance und Barock sind verschiedene Formen der Andacht.

  • Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen.

  • Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.

  • Blumen reicht die Natur, es windet die Kunst sie zum Kranze.

  • Ich suche nicht die Schönheit im Sinne der Griechen und der Künstler der Renaissance. Es besteht ein funktioneller Unterschied zwischen der Schönheit des Ausdrucks und der Macht des Ausdrucks. Die erste will gefallen, die zweite will eine geistige Vitalität widerspiegeln.

  • Das Werk ist die Totenmaske der Konzeption.

  • Im Fleiß kann dich die Biene meistern, / in der Geschicklichkeit der Wurm dein Lehrer sein, / dein Wissen teilest du mit vorgezognen Geistern, / die Kunst, o Mensch, hast du allein.

  • Alle Künste sind androgyn. Außer der Kunst des Denkens.

  • Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit erkennen läßt.

  • Des Meisters ruhigste Linie ist meisterhaft durch die Unruhe, die sie verbergend verrät. Das gute Kunstwerk stellt nicht etwa Gegensätze nebeneinander, sondern es läßt uns das Gegensätzliche in einem unsichtbaren Hintergrunde ahnen. In dem Leichten ist das Schwere mitgegenwärtig. Das Wesen des Kitsches ist dagegen, daß in ihm das Süße nur süß ist.

  • Natürlich sein heißt allzu verständlich sein. Und allzu verständlich sein heißt unkünstlerisch sein.

  • Das Klassische nenne ich das Gesunde und das Romantische das Kranke.

  • Das Wesen der Poesie wie aller Kunst besteht im Auffassen der Platonischen Idee, d. h. des Wesentlichen und daher der ganzen Art Gemeinsamen, in jedem einzelnen, wodurch jedes Ding als Repräsentant seiner Gattung auftritt und ein Fall für tausende gilt.

  • Kunst hat nichts mit Geschmack zu tun. Kunst ist nicht da, damit man sie schmecke.

  • Die Kunst geht nach Brot.

  • Den Stoff sieht jedermann vor sich, den Gehalt findet nur der, der etwas dazu zu tun hat, und die Form ist ein Geheimnis den meisten.

  • Der Endzweck der Wissenschaft ist Wahrheit, der Endzweck der Künste hingegen ist Vergnügen.

  • Lern im Leben die Kunst, im Kunstwerk lerne das Leben! / Siehst du das eine recht, siehst du das andere auch.

  • Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.

  • Was ich ohne dich wäre, ich weiß es nicht; aber mir grauet, / seh ich, was ohne dich Hundert' und Tausende sind.

  • Kunst kommt von Können. Käme es von Wollen, so hieße es Wulst.

  • Die Kunst ist ein Gefühl, das ein Mensch durchlebt hat und das er durch ein Mittel - Stein, Bronze, Farbe, Worte oder Musik - so auszudrücken vermag, daß es auf andere Menschen übertragen wird.

  • Auch müßte jederzeit der Unterschied zwischen philosophischer und poetischer Idee im Auge behalten werden, von denen die erste auf einer Wahrheit beruht, die zweite auf einer Überzeugung. Denn es ist die Aufgabe der Philosophie, die Natur zur Einheit des Geistes zu bringen. das Streben der Kunst, in ihr eine Einheit für das Gemüt herzustellen.

  • Es steht manches Schöne isoliert in der Welt, doch der Geist ist es, der Verknüpfungen zu entdecken und dadurch Kunstwerke hervorzubringen hat. Die Blume gewinnt erst ihren Reiz durch das Insekt, das ihr anhängt, durch den Tautropfen, der sie befeuchtet, durch das Gefäß, woraus sie allenfalls ihre letzte Nahrung zieht. Kein Busch, kein Baum, dem man nicht durch die Nachbarschaft eines Felsens, einer Quelle Bedeutung geben, durch eine mäßige einfache Ferne größern Reiz verleihen könnte.

  • Man weicht der Welt nicht sicherer aus als durch die Kunst, und man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr als durch die Kunst.

  • Wenn die Welt klar wäre, gäbe es keine Kunst.

  • Kunst ist das, was man nicht begreift.

  • In Gegenden, wo die Künste geblüht haben, sind auch die schönsten Menschen gezeugt worden.

  • Was im Leben uns verdrießt, / man im Bilde gern genießt.

  • Echte Kunst ist eigensinnig.

  • Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst.

  • Die Notwendigkeit schafft die Form.

  • Es gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft. Beide gehören wie alles hohe Gute der ganzen Welt an und können nur durch allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden in steter Rücksicht auf das, was uns vom Vergangenen übrig und bekannt ist, gefördert werden.

  • Was unsterblich im Gesang soll leben, / muß im Leben untergehn.

  • In jederlei Kunstwerk bildet die augenscheinliche oder verborgene Symmetrie den sichtbaren oder geheimen Grund des Vergnügens, das wir empfinden. Alles Zusammengesetzte bedarf irgendeiner Wiederholung in seinen Teilen, um verstanden zu werden, um im Gedächtnis haften zu bleiben und uns als ein Ganzes zu erscheinen.

  • Die Kunst verhält sich zur Natur wie der Wein zur Traube.

  • Alle im Rückschreiten und in der Auflösung begriffenen Epochen sind subjektiv, dagegen aber haben alle vorschreitenden Epochen eine objektive Richtung. Unsere ganze jetzige Zeit ist eine rückschreitende; denn sie ist eine subjektive. Dieses sehen Sie nicht bloß an der Poesie, sondern auch an der Malerei und vielem anderen. Jedes tüchtige Bestreben dagegen wendet sich aus dem Innern hinaus auf die Welt.

  • Man ist um den Preis Künstler, daß man das, was alle Nicht-Künstler Form nennen, als Inhalt, als die Sache selbst empfindet.

  • Kunst ist das, was übrigbleibt, nachdem alles an ihr bis ins Letzte analysiert worden ist.

  • Der Künstler will zur Welt durch ein Ganzes sprechen; dieses Ganze aber findet er nicht in der Natur, sondern es ist die Frucht seines eigenen Geistes oder, wenn Sie wollen, des Anwehens eines befruchtenden göttlichen Odems.

  • Wahre Kunst bleibt unvergänglich.

  • Ihre Entstehung verdanken die Meisterwerke dem Genie, ihre Vollendung dem Fleiß.

  • Auch ist ein Mensch, der ganz Bosheit ist, schlechterdings kein Gegenstand der Kunst und äußert eine zurückstoßende Kraft, statt daß er die Aufmerksamkeit der Leser fesseln sollte. Man würde umblättern, wenn er redet. Eine edle Seele erträgt so wenig anhaltende moralische Dissonanzen wie das Ohr das Gekritzel eines Messers auf Glas.

  • In der Kunst sollte es keine Aufgeregtheit geben. Wahre Kunst ist kalt.

Anzeige