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Friedrich Heinrich Jacobi

deutscher Schriftsteller und Philosoph (1743 - 1819)

19 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Die Zeichen der Dinge sind Empfindungen, die Zeichen der Begriffe Worte. Das Wort ist die Sache des Begriffes.

  • Der Mensch ist ein strebendes Geschöpf.

  • Die Zeichen der Dinge sind Empfindungen, die Zeichen der Begriffe Worte. Das Wort ist die Sache des Begriffes.

  • Was übrig bleibt, wenn alles abgezogen ist, was der Empfindung und dem Gefühle gehört, pflegen die Leute Wahrheit zu nennen

  • Wenn wir den Glauben an Personen verlieren, so verlieren wir noch mehr den Glauben an die Allgemeinheiten.

  • Sich selbst kennen, heißt darauf merken, dass wir nicht von uns selbst sind, und die Wahrheit nicht in und an uns selbst haben, sondern dass wir sie woandersher empfangen müssen, dass wir sie zu Lehen tragen.

  • Nichts ist verderblicher für den Menschen, als wenn er in irgend einem Theile mächtig genug ist, um ohne Recht zurecht kommen zu können.

  • In der Dummheit ist eine Zuversicht, worüber man rasend werden möchte.

  • Das wahrhaft Gute kann nur in sich selbst aufbehalten werden, und alle Mühe, es in irgend etwas Formelles oder ihm Äußerliches einzumachen, mit welchem Zucker oder Salz es auch sein möge, ist vergebens.

  • Ich vertrage mich leicht mit Jedem, der sich mit sich selbst verträgt.

  • Insofern wir scharfsinnig sind, liegen wir einander beständig in den Haaren. Tiefsinn aber macht verträglich.

  • Durch wahre Philosophie wird die Seele still, zuletzt andächtig.

  • Ich verstehe unter dem Wahren etwas, was vor und außer dem Wissen ist, was dem Wissen und dem Vermögen des Wissens, der Vernunft, erst einen Wert gibt.

  • Wir können aus Vorsatz weder lieben noch hassen, wohl aber mit Vorsatz.

  • Darin sind sich die Menschen aller Zeiten ähnlich gewesen, dass sie hartnäckig an sich selbst geglaubt haben.

  • Was der Mensch überall sucht, was ihn überall leitet, ja selbst erleuchtet, ist Freude.

  • Die wahre Aufmerksamkeit entsteht durch die Liebe.

  • Aller Glaube ist unwillkürliche Hingebung des Geistes an eine Vorstellung von Wahrheit.

  • Der Despotismus ist bequemer als die Freiheit, wie das Laster bequemer als die Tugend ist.

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