TOPZufallszitatVolltexteGedankensplitterReligionen
Anzeige

Philosophie Zitate

92 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Philosophie

  • Die Philosophie ist das Mikroskop des Gedankens.

  • Wartest du auf eine Gelegenheit zum Philosophieren, so hast du sie schon verpaßt.

  • Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.

  • Es lebe also die Philosophie aus Gefühlen, die uns gerade zur Sache selbst führt!

  • Wer ein glückseliges Leben führen will, muß philosophieren.

  • Philosophie ist nichts anderes als Freundschaft mit der Weisheit.

  • Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt.

  • Staunen ist der erste Grund der Philosophie.

  • Die Philosophie ist eigentlich Heimweh, Trieb, überall zu Hause zu sein.

  • Die wahre Medizin des Geistes ist die Philosophie.

  • Ich will von der Philosophie nichts weiter sagen, als dass ich sah, sie sei von den vorzüglichsten Geistern einer Reihe von Jahrhunderten gepflegt worden, und dennoch gebe es in ihr nicht eine Sache, die nicht strittig und mithin zweifelhaft ist; und dass ich demnach nicht eingebildet genug war, um zu hoffen, es werde mir damit besser gehen als den anderen.

  • Alle Spekulation, vielleicht alles Philosophieren ist nur ein Denken in Spiralen: Wir kommen wohl höher, aber nicht eigentlich weiter, und dem Zentrum der Welt bleiben wir immer gleich fern.

  • Verallgemeinerung ist die Philosophie der Primitiven.

  • Studiere und raste nie! / Du kommst nicht weit mit Deinen Schlüssen. / Das ist das Ende der Philosophie, / zu wissen, daß wir glauben müssen.

  • Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus.

  • Philosophieren heißt sterben lernen.

  • Der Philosoph hat wie der Hausbesitzer immer Reparaturen.

  • Der Trübsal süße Milch, Philosophie.

  • Metaphysik ist ein uferloses Meer, in welchem der Fortschritt keine Spur hinterläßt und dessen Horizont kein sichtbares Ziel enthält, an dem, um wieviel man sich ihm genähert habe, wahrgenommen werden könnte.

  • Der praktische Philosoph, der Lehrer der Weisheit durch Lehre und Beispiel, ist der eigentliche Philosoph.

  • Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie ist nur das Wahre heilig.

  • Bis jetzt gab's keinen Philosophen, / der mit Geduld das Zahnweh konnt' ertragen, / ob sie der Götter Sprache gleich geredet / und Schmerz und Zufall als ein Nichts verlacht.

  • Das Träumen und Philosophieren hat seine Schattenseiten. Wer das zweite Gesicht hat, dem fehlt mitunter das erste.

  • Das Philosophien ist eine angeerbte Krankheit des menschlichen Geistes, der Fluch des mit Schmerzen Gebärens.

  • Es wird völlig zu Unrecht gesagt, daß unsere Generation keine Philosophen aufzuweisen habe. In der Tat haben die heutigen Philosophen nur die Fakultät gewechselt, und ihre Namen sind Planck und Einstein.

  • Mein teurer Freund, ich rat Euch drum / zuerst Collegium Logicum. / Da wird der Geist Euch wohl dressiert, / in spanische Stiefeln eingeschnürt, / daß er bedächtiger so fortan / hinschleiche die Gedankenbahn / und nicht etwa, die Kreuz und Quer, / irrlichteliere hin und her. / Dann lehret man Euch manchen Tag, / daß, was Ihr sonst auf einen Schlag / getrieben, wie Essen und Trinken frei, / eins! zwei! drei! dazu nötig sei.

  • Der erste Schritt zur Philosophie ist der Unglaube.

  • Ethik ist die Lehre vom Schönen in uns, Ästhetik die Lehre vom Schönen um uns.

  • Philosophieren heißt zweifeln.

  • Konsequent zu sein ist die größte Obliegenheit eines Philosophen und wird doch am seltensten angetroffen.

  • Was die Schreiberei unserer Philosophen so überaus gedankenarm und dadurch marternd langweilig macht, ist zunächst dieses, daß ihr Vortrag sich durchgängig in höchst abstrakten, allgemeinen und überaus weiten Begriffen bewegt, daher auch meistens nur in unbestimmten, schwankenden, verblasenen Ausdrücken einherschreitet. Zu diesem aerobatischen (in der Luft schwebenden) Gange sind sie genötigt, weil sie sich hüten müssen, die Erde zu berühren, als wo sie, auf das Reale, Bestimmte,...

  • Wie fleißig hier die Studenten bei Ihrer "Kritik der reinen Vernunft" sind, können Sie daraus abnehmen, daß vor einigen Wochen sich ein Paar Studenten duelliert haben, weil einer dem anderen gesagt hat, er verstünde Ihr Buch nicht, sondern müßte noch dreißig Jahre studieren, ehe er's verstünde, und dann noch andere dreißig, um Anmerkungen darüber machen zu können.

  • Die Philosophie triumphiert leicht über vergangene und zukünftige Leiden, aber die gegenwärtigen Leiden triumphieren über sie.

  • Der Philosoph, der seine Leidenschaften abtöten möchte, gleicht einem Chemiker, der sein Feuer auslöschen will.

  • Das ganze Wesen der Welt abstrakt, allgemein und deutlich in Begriffen zu wiederholen und so als reflektiertes Abbild in bleibenden und stets bereitliegenden Begriffen der Vernunft niederzulegen: Dieses und nichts anderes ist Philosophie.

  • Der Sinn aller Philosophien liegt vielleicht auch darin, dass man das Einfache nur deshalb in die Unendlichkeit der Komplexität überführt, um die sich daraus ergebenden Fragen am Ende wieder mit einfachen Wahrheiten zu beantworten.

  • Du wirst als Philosoph kein unangenehmes Leben führen, sondern du wirst lernen, allerwärts und mit allem angenehm zu leben. Reichtum wird dich erfreuen, weil du vielen wohltun kannst, und Armut, weil du nicht viel Sorgen hast; Ruhm, weil du geehrt wirst, Mangel an Ruhm, weil du nicht beneidet wirst.

  • Die Grenzen der menschlichen Vernunft begreifen - das erst ist wahrhaft Philosophie.

  • Was für eine Philosophie man wähle, hängt davon ab, was für ein Mensch man ist.

  • Feindschaft sei zwischen euch, noch kommt das Bündnis zu frühe! / Wenn ihr im Suchen euch trennt, wird erst die Wahrheit erkannt.

  • Erlauchte Bettler hab ich gekannt, / Künstler und Philosophen genannt; / doch wüßt ich niemand, ungeprahlt, / der seine Zeche besser bezahlt.

  • Was mir an deinem System am besten gefällt? / Es ist so unverständlich wie die Welt.

  • Die Philosophie bietet mir einen Hafen, während ich andere mit den Stürmen kämpfen sehe.

  • Einer, das höret man wohl, spricht nach dem andern, doch keiner / mit dem andern. Wer nennt zwei Monologen Gespräch?

  • Schwerfällige Köpfe erkennen die Philosophie nicht an, wenn die Beredsamkeit sie gemeinverständlich macht. Sie betrachten diesen Glanz des Ausdrucks, der den Beweis großer Gedanken in sich schließt, als oberflächlich.

  • Wende dich von diesem wissenschaftlichen Gesellschaftsspiel der Philosophieprofessoren ab, die an den höchsten Gegenständen nur Silbenstecherei üben und durch ihre Kleinigkeitskrämerei den Geist entwürdigen und zermürben! Strebe den schöpferischen Denkern nach und nicht jenen, die über sie nur Vorlesungen halten!

  • Wundert's dich, daß er noch immer so faselt? Ich kann es begreifen! / Wenn er sich selbst nicht versteht, glaubt er, ein Genius spricht.

  • Er handelte mit anderer Leute Meinungen. Er war Professor der Philosophie.

  • Der Entschluß zu philosophieren ist eine Aufforderung an das wirkliche Ich, daß es sich besinnen, erwachen und Geist sein solle.

  • In der Logik kam es mir wunderlich vor, daß ich diejenigen Geistesoperationen, die ich von Jugend auf mit der größten Bequemlichkeit verrichtete, so auseinanderzerren, vereinzeln, gleichsam zerstören sollte, um den rechten Gebrauch derselben einzusehen.

Anzeige