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Thomas Hobbes

englischer Philosoph und Staatstheoretiker (1588 - 1679)

14 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Die Leidenschaft des Lachens ist nichts anderes als ein plötzliches Hochgefühl, das entsteht, wenn wir unverhofft in uns selbst eine Überlegenheit gegenüber der Schwäche eines anderen oder einer eigenen früheren Schwäche entdecken.

  • Es ist unleugbar, daß Krieg der natürliche Zustand der Menschen war, bevor die Gesellschaft gebildet wurde, und zwar nicht einfach der Krieg, sondern der Krieg aller gegen alle.

  • Die Demokratie ist in Wirklichkeit nicht mehr als die Aristokratie der Redner.

  • Alles Wissen ist Erinnerung.

  • Der Eid ist nur da zu fordern, wo die Verletzung des Vertrages unbemerkt bleibt oder nur von Gott gestraft werden kann.

  • Übrigens werden in solchen Zusammenkünften meist die Abwesenden verletzt! Deren Leben, Worte und Handlungen werden untersucht, beurteilt, verdammt oder zu beißenden Scherzen benutzt. Ja selbst die Genossen werden nicht geschont; sobald sie zur Tür hinaus sind, müssen sie gleiches erleiden. Deshalb war es gar kein törichter Einfall, aus solchen Klatschgesellschaften immer als der letzte fortzugehen.

  • Alles Vergnügen des Geistes, alle seine Freude beruht darauf, daß er, wenn er sich mit anderen vergleicht, Gelegenheit habe, über sich selbst recht hoch zu denken.

  • Begehren von Amt und Vorrecht ist Ehrgeiz.

  • Jedermann hat sich zu bemühen, sich den Menschen anzupassen.

  • Gewalt und Betrug sind die zwei Haupttugenden im Kriege.

  • Das Gewissen eines jeden Bürgers ist sein Gesetz.

  • Damit die Bürger wohlhabend werden, ist zweierlei nötig: Arbeit und Sparsamkeit.

  • Was ein Mensch gilt oder wert ist, ist, wie bei allen anderen Dingen, sein Preis, das heißt so viel, wie für den Gebrauch seiner Kraft gegeben wird.

  • So liegen also in der menschlichen Natur drei hauptsächliche Konfliktursachen: Erstens Konkurrenz, zweitens Mißtrauen, drittens Ruhmsucht.

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