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Fernsehen Zitate

69 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Fernsehen

  • Fernsehen macht die Dummen dümmer und die Klugen klüger.

  • Das Fernsehen hat eine Macht, die größer ist als es je in der Geschichte eine Macht gegeben hat, wenn sie verwendet wird. So eine Macht kann man in einer Demokratie nicht ohne Selbstkontrolle lassen.

  • Wenn wir so weitermachen, haben wir bald Idiotenfernsehen.

  • Fernsehwerbung will in erster Linie animieren: Gefühle und Bedürfnisse wecken, um schließlich das Kauf- und Konsumverhalten des Rezipienten zu beeinflussen.

  • Der gesellschaftliche Werteverfall steht im engen Zusammenhang mit dem Fernsehen.

  • Fast die Hälfte aller deutschen Fernsehprogramme - genau 47,7 Prozent - dreht sich irgendwie um Aggression und Bedrohung. Darin enthalten sind 481 Mordzenen wöchentlich und rund 70 täglich.

  • Wir verblöden in Deutschland. Es ist eigentlich kaum zu glauben, aber die Leute sind scheinbar genauso blöd, wie´s ihnen die Privatsender vormachen.

  • Reality-TV gibt vor, Wirklichkeit zu zeigen, zerteilt aber die Realität des Augenblicks in Schrecksekunden.

  • Früher gab es öffentliche Hinrichtungen, heute gibt es das Fernsehen.

  • Das Fernsehen ist inzwischen in beängstigendem Umfang ein Erziehungsfaktor geworden. in vielen fällen wichtiger noch als die eltern oder die schule. das erlegt den Fernsehmachern eine riesige Verantwortung auf. Aber sie sind sich dessen nicht bewußt. und sie werden auch nicht zur Verantwortung gezogen.

  • Bis zum Entstehen der Privatsender war der Fernseher so eine Art Hausaltar, der in der Mitte des Wohnzimmers stand, wo sich die Familie zur Anbetung davor versammelte. Heute ist Fernsehen beiläufiger geworden mit den vielen Kanälen, auf denen man herumsurfen kann.

  • Nicht nur Reality-TV muß im Fernsehen verboten werden, sondern die Realität. TV ist ein Märchenmedium.

  • Das Fernsehen bewirkt nicht nur, daß das Fernste anschaubar wird - es hält auch das Nächste auf Distanz.

  • Wenn ein Drachenflieger fernsehgerecht gegen eine Betonmauer prallt, dann ist das nicht tragisch, sondern komisch.

  • Das Fernsehen ist eine Prothese für die häusliche Dialogschwäche.

  • Das Fernsehen berieselt die Menschen, es tötet die Eigeninitiative. Warum sollen die Leute große Phantasie in ihrer Freizeit entwickeln, wenn sie nur auf den Knopf zu drücken brauchen?

  • Wir sind Opfer von Plastik, Werbung und Glotze. Aber keiner spricht von den Schrecken des Kapitalismus.

  • Man muß Tabus brechen, Neuigkeiten ausprobieren, ein erfrischend anderes Programm machen - und auch erschreckend anders, wenn sich die Sehgewohnheiten des TV-Volkes ansonsten nicht beeinflussen lassen.

  • Fernsehen ist ein Goliath, der all das gnadenlos angreift, wofür das Buch steht.

  • Das Fernsehen wurde erfunden, um den Analphabeten einen guten Grund zum Brillentragen zu geben.

  • Qualität und Quote schließen sich im Fernsehen nicht gegenseitig aus.

  • Das Fernsehen hat mehr als alles andere zur Zerstörung der Kultur und der Gesellschaft beigetragen.

  • Jede Woche mutet uns das Fernsehen bis zu 4000 Leichen zu ... So was verengt das Weltbild. Und dann wird's gefährlich.

  • Gütiger Himmel, das Fernsehen ist etwas, in dem man auftritt, und nicht etwas, das man sich ansieht.

  • Selig sind, die da immer nur fernsehen wollen, angstfrei sind, die wissen, daß Bilder nicht beißen, wunschlos glücklich sind, denen auf Knopfdruck die ganze Welt vor Augen erscheint.

  • Es ist wunderbar, dass man im Fernsehen seine Defekte ausleben kann und dafür auch noch bezahlt wird.

  • Am zuverlässigsten unterscheiden sich die einzelnen Fernsehprogramme noch immer durch den Wetterbericht.

  • Jeder Säugling sollte sich so früh wie möglich mit einem Fernsehgerät beschäftigen, denn später hat er ja auch nichts anderes.

  • Fernsehen besteht immer auch aus Voyeurismus. Man kann zynisch sagen, Reality-TV ist das unsägliche Glück, bei einem Unglück dabeizusein.

  • Besser kann Fernsehen nicht sein als beim Tennis.

  • Das Fernsehen ist ein Moloch, der Menschen und Material frißt.

  • Das Fernsehen macht alle Ereignisse unmittelbar, also heutig, gegenwärtig, indem es uns zeitgleich an Fernab-Ereignissen teilnehmen läßt oder indem es und beweist, daß alles, was überhaupt unter Menschen geschehen kann, heute geschieht, also immer geschieht, also nie aufhören wird zu geschehen.

  • Solange uns das Fernsehen noch blöder machen kann, ist die unterste Stufe noch nicht erreicht.

  • Den Indianern gab man Feuerwasser, um sie einzulullen, uns gibt man das Fernsehen.

  • Das Fernsehen versucht zusehends, Schadenfreude, Voyeurismus und Pseudomitleid zu provozieren.

  • Hat der Mensch im Fernsehen besser zu sein, als der Mensch daheim, der zuguckt?

  • Was sich an Quotenjagd jeden Abend bei uns abspielt, führt zu einer Verderbnis jeder Fernseh- und Lebenskultur.

  • Wenn niemand hinschaut, nennt man das Kulturprogramm.

  • Je dümmer die Sendung, desto klüger die Zuschauer.

  • Die Information, die uns das kommerzielle deutsche Fernsehen bietet, ist mediale Christenverfolgung.

  • Masse erschlägt Klasse, der Qualitätspegel der Programme geht runter.

  • 50 Morde pro Woche auf der Mattscheibe sind kein Ausdruck zusätzlicher Freiheit.

  • Der Film enthebt uns der Mühe, die von ihm abgeblätterten Bildergeschichten zu lesen, das Fernsehen der Unbequemlichkeit, dabei in bezug auf Kleidung und Benehmen auf andere Rücksicht nehmen zu müssen. Die Technik macht uns nicht nur fortgesetzt fauler, sondern auch ständig nachlässiger. Am Schluß dieser Entwicklung dürfte das vollkommene Faultier und der perfekte Flegel stehen.

  • Beim Fernsehen hat man es oft mit Leuten zu tun, die ihre Position nur dem Umstand verdanken, daß sie Geld zu vergeben haben.

  • Der Bildschirm ist kein Babysitter.

  • Der Sinn von TV ist nicht Aufklärung, sondern Zerstreuung.

  • Das Fernsehen kann aus Minderheiten Mehrheiten machen.

  • Wer den ganzen Tag fernsieht, die totale Tagesschau, für den heißt Zuschauen erleben.

  • Der Mensch dient nicht dem Medium Fernsehen, sondern das Medium dient dem Menschen.

  • Das Fernsehen verursacht eine Hörigkeit, die ökonomisch und politisch beliebig auszunutzen ist.

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