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Politik Zitate

176 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Politik

  • Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt - und was er auch hat, gestohlen hat er's. Ach, auch euch, ihr großen Seelen, raunt er seine düsteren Lügen!

  • Es muss wieder Debatten über die großen Fragen unserer Gesellschaft geben und nicht nur Diskussionen über die Komma setzung in Gesetzesentwürfen.

  • Eine Politik ohne Werte ist wertlos; ohne geistige Perspektive verliert sie Realität, Richtung und Sinn.

  • Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.

  • Das Illegale erledigen wir sofort, das Verfassungswidrige dauert etwas länger.

  • Deutsche "Ordnungspolitik", die die unterschiedlichen Sphären abgrenzte und damit Politik begrenzte, ist altmodisch in Europa.

  • Politik muss sich zu definieren vermögen, muss die Fähigkeit haben, Abschied zu nehmen vom Anspruch, das Absolute zu gestalten.

  • Aufgabe der Politik ist es, die langfristigen deutschen Interessen zu erkennen und konsequent zu vertreten.

  • Warum sollen nicht die Völker in der Menschheit lösen, die Staaten im guten Willen, die Mächte in göttlicher Fügung, das Handeln im Dulden?

  • Politik: Märchenstunde für Erwachsene!

  • »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!« – Schwärmer haben diesen Ruf erfunden; Schurken machen sich ihn zunutze.

  • Kommt dir Politik ins Haus, / Schleicht sich die Liebe zur Tür hinans.

  • In der Politik dürfte man sich nicht einmal an Vorbilder halten, da die Zeiten sich unaufhörlich verändern, und Einsicht in die sich bildende Gegenwart die Summe davon ausmacht.

  • Die Dinge müssen geheim und im Dunkeln getan werden.

  • Politik braucht Gespür für das Machbare, auch für das dem anderen Zumutbare.

  • Zahlreiche Studien haben belegt, dass die Bedürfnisse des Durchschnittsbürgers bei der Gestaltung von Politik fast keine Rolle spielen.

  • Die Zukunft wird nicht gemeistert von denen, die am Vergangenen kleben.

  • Revolutionäre Forderungen haben in Zeiten friedlicher Gestimmtheit die Kraft einer Fehlzündung.

  • Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich.

  • In allen Staaten und unter allen Regierungsformen ist Politik das Schindluderspiel der Mächtigen mit den Schwachen.

  • Die Politik hat keine Zeit / für Gefühle und Menschlichkeit. / Man betreibt sie gleich andern Gewerben: / Zum eig'nen Gewinn und zum fremden Verderben.

  • In der Politik gibt es nichts Dümmeres als alter Groll.

  • Zwar sollte niemand behaupten, daß unsere führenden Politiker die langfristigen Trends, ihre Chancen und ihre Gefahren nicht im Blick hätten [...], aber im Vordergrund steht für sie zwangsläufig das Kurzfristige, das sich in den obligaten Neunzig-Sekunden-Statements unseres Fernsehens noch einigermaßen abhandeln läßt.

  • Ich bin seit 30 Jahren in der Politik – das ist Glücksspiel genug.

  • Lasst uns nie aus Angst verhandeln, aber lasst uns auch nie Angst vor Verhandlungen haben.

  • Was politisch wünschbar ist, wird gemacht; die Wirtschaft hat zu folgen. Und mit Wirtschaft werden einseitig Konzerne und Unternehmer verstanden. Das Leben der Menschen dagegen ist Politik, die per Gesetz gestaltet wird.

  • Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen.

  • Noch nie war der Prozeß politischer Entscheidungsfindung so kompliziert wie heute.

  • Wo Populismus wächst, liegen Ängste zugrunde, auf die Politik wohl noch keine ausreichende Antwort gefunden hat.

  • Es ist das in der Politik immer so, als wenn man mit unbekannten Leuten in einem unbekannten Lande geht. Wenn der eine seine Hand in die Tasche steckt, so zieht der andere seinen Revolver schon.

  • Man darf nie das Gefühl haben, dass man im politischen Geschäft ein Star wäre, sondern man hat verdammt noch mal seine Arbeit zu machen.

  • Wenn dem Lamm der Löwe liebkost, / so hört das Lamm nie auf, ihm nachzugehn.

  • Beschäft'ge stets die schwindlichten Gemüter / mit fremdem Zwist, daß Wirken in der Ferne / das Angedenken voriger Tage banne!

  • Der Mensch kann den Strom der Zeit nicht schaffen und nicht lenken, sondern nur auf ihm fahren und steuern, um mit mehr oder weniger Erfahrung und Geschick den Schiffbruch zu vermeiden.

  • die Beschäftigung mit uns selber, die Art unseres Sehens, die Art unseres Empfindens, sie bilden auch unser Gewissen. Und unser Gewissen hängt mit unserer Moral zusammen. Und unsere Moral mit unserem Verstand. Und wenn wir Verstand haben ohne Moral wird daraus eine Politik, die diese Welt zugrunde richtet

  • Die ganze Kunst der Politik besteht darin, sich der Zeitumstände richtig zu bedienen.

  • Politische Maßnahmen zu finden ist einfach. Machtstrukturen zu ändern dagegen ist schwer.

  • Zwang und Not, nicht geschriebene Verträge und Verpflichtungen treiben den Herrscher dazu, sein Wort zu halten.

  • Teile und herrsche!

  • Was moralisch falsch ist, kann nicht politisch richtig sein.

  • Jeder weiß, welche Reformen wir brauchen, aber niemand weiß, wie wir sie einführen und danach eine Wahl gewinnen können.

  • Ich glaube nicht, daß diejenigen recht haben, die meinen, Politik besteht darin, zwischen schwarz und weiß zu wählen. Man muß sich auch häufig zwischen den verschiedenen Schattierungen des Grau hindurchfinden.

  • Der Kapitalismus genießt unter der Demokratie einen Vorteil: seine Feinde sind, selbst wenn er angegriffen wird, zerstreut und schwach, und er ist gewöhnlich leicht imstande, die eine Hälfte gegen die andere zu bewaffnen und sich so beider zu entledigen.

  • Ich hasse alle Pfuscherei wie die Sünde, besonders aber die Pfuscherei in Staatsangelegenheiten, woraus für Tausende und Millionen nichts als Unheil hervorgeht.

  • Wirtschaft braucht keiner mehr, wenn die Politik sie außer Kraft setzt.

  • Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Rechte angepaßt werden. Alle Politik muß ihr Knie vor dem Rechte beugen.

  • Eine kulturelle Außenpolitik der Zukunft muß sich am Austausch von Erfahrungen, am Lernen voneinander, am Testen zukunftsweisender, wenn auch manchmal noch unerprobter Ideen orientieren. Wir müssen also mehr als bisher anderen zuhören und von anderen lernen.

  • Politik, das ist die Freistatt, wo Verbrechen, die sonst Gefängnis oder Tod zur unvermeidlichen Folge hätten, wo Verrätereien, die sonst zu flammender Empörung aufriefen, wo Lügen, die sonst im allgemeinen Hohngelächter untergingen, nicht nur von diesen sonst natürlichen Konsequenzen bewahrt zu bleiben pflegen, sondern wo all diese Verbrechen, Verrätereien und Lügen als durchaus natürliche, wenn nicht gar rühmenswerte Bestätigungen der menschlichen Natur angesehen werden.

  • Bilanzen der Politik gewinnen ihre Bedeutung nicht aus sich selbst, sondern aus der Zweckbestimmung, aus der Sinngebung des Staates und des Gemeinwesens.

  • Politik ist unblutiger Krieg, und Krieg ist blutige Politik.

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