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Politik Zitate

174 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Politik

  • Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt - und was er auch hat, gestohlen hat er's. Ach, auch euch, ihr großen Seelen, raunt er seine düsteren Lügen!

  • Die Zukunft wird nicht gemeistert von denen, die am Vergangenen kleben.

  • Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich.

  • Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen.

  • Es ist das in der Politik immer so, als wenn man mit unbekannten Leuten in einem unbekannten Lande geht. Wenn der eine seine Hand in die Tasche steckt, so zieht der andere seinen Revolver schon.

  • Wenn dem Lamm der Löwe liebkost, / so hört das Lamm nie auf, ihm nachzugehn.

  • Beschäft'ge stets die schwindlichten Gemüter / mit fremdem Zwist, daß Wirken in der Ferne / das Angedenken voriger Tage banne!

  • Der Mensch kann den Strom der Zeit nicht schaffen und nicht lenken, sondern nur auf ihm fahren und steuern, um mit mehr oder weniger Erfahrung und Geschick den Schiffbruch zu vermeiden.

  • Die ganze Kunst der Politik besteht darin, sich der Zeitumstände richtig zu bedienen.

  • Zwang und Not, nicht geschriebene Verträge und Verpflichtungen treiben den Herrscher dazu, sein Wort zu halten.

  • Teile und herrsche!

  • Was moralisch falsch ist, kann nicht politisch richtig sein.

  • Ich glaube nicht, daß diejenigen recht haben, die meinen, Politik besteht darin, zwischen schwarz und weiß zu wählen. Man muß sich auch häufig zwischen den verschiedenen Schattierungen des Grau hindurchfinden.

  • Ich hasse alle Pfuscherei wie die Sünde, besonders aber die Pfuscherei in Staatsangelegenheiten, woraus für Tausende und Millionen nichts als Unheil hervorgeht.

  • Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Rechte angepaßt werden. Alle Politik muß ihr Knie vor dem Rechte beugen.

  • Politik, das ist die Freistatt, wo Verbrechen, die sonst Gefängnis oder Tod zur unvermeidlichen Folge hätten, wo Verrätereien, die sonst zu flammender Empörung aufriefen, wo Lügen, die sonst im allgemeinen Hohngelächter untergingen, nicht nur von diesen sonst natürlichen Konsequenzen bewahrt zu bleiben pflegen, sondern wo all diese Verbrechen, Verrätereien und Lügen als durchaus natürliche, wenn nicht gar rühmenswerte Bestätigungen der menschlichen Natur angesehen werden.

  • Politik ist unblutiger Krieg, und Krieg ist blutige Politik.

  • Lasset Eure Weiber schweigen in der Gemeinde!

  • Es ist eine falsche Nachgiebigkeit gegen die Menge, wenn man ihnen die Empfindungen erregt, die sie haben wollen, und nicht, die sie haben sollten.

  • Politik ist nicht die Kunst des Kompromisses, sondern die Kunst der Synthese. Kompromiß bedeutet Einigung, die Halbierung beider Positionen. Synthese heißt Einigung nach dem Prinzip der Vermehrung: Sie komponiert aus zwei Positionen eine dritte.

  • Für eine Nation ist nur das gut, was aus ihrem eigenen allgemeinen Bedürfnis hervorgegangen, ohne Nachäffung einer anderen. Denn was dem einen Volk auf einer gewissen Altersstufe wohltätige Nahrung sein kann, erweist sich vielleicht für ein anderes als ein Gift. Alle Versuche, irgendeine ausländische Neuerung einzuführen, wozu das Bedürfnis nicht im tiefen Kern der eigenen Nation wurzelt, sind daher töricht.

  • Ich bin völlig unpolitisch. Die Politik ist ein schmutziges Geschäft, von dem ich mich fernhalte.

  • Politik ist auch ein schmutziges, mehr aber noch ein schlauchendes Geschäft.

  • Wir können die Uhren vorstellen, die Zeit geht aber deshalb nicht rascher, und die Fähigkeit zu warten, während die Verhältnisse sich entwickeln, ist eine Vorbedingung praktischer Politik.

  • Der Staatsmann muß die Dinge rechtzeitig herannahen sehen und sich darauf einrichten. Versäumt er das, so kommt er mit seinen Maßregeln meist zu spät.

  • Meine Gegner werfen mir vor, ich stelle die Segel nach dem Winde. Darin besteht ja gerade die Kunst des Segelns!

  • Der hohe Lebensstandard ist ein Ziel, für das zwar viele leben wollen, für das aber im Ernstfall niemand sterben wird.

  • Der Politiker denkt an die nächsten Wahlen, der Staatsmann an die nächste Generation.

  • Prestige nennt man die Daumenschrauben, die man auch einer Weltmacht anlegen kann.

  • Politisch korrekt ist praktisch unverbindlich.

  • Es mag fünfzig Jahre dauern, bis politische Mißgriffe offenkundig werden und ihre letzten Konsequenzen tragen, aber schließlich legt die Geschichte Rechnung für jeden Fehler vor, und sie ist peinlicher dabei als unsere preußische Oberrechnungskammer.

  • Zwischen Staaten gibt es keine Freundschaft, sondern nur Allianzen.

  • Verständliche Sprache bei einem Politiker zeugt von gutem Gewissen.

  • In der Politik soll man weniger versuchen, neue Gelegenheit zu schaffen, als die sich bietenden zu nutzen.

  • Politik, segt de Bûr, ist anners seggen as dôn.

  • Knappe Mehrheiten sind kein Hindernis für eine wirksame Politik.

  • In der Politik wird Ratlosigkeit oft mit Geduld verwechselt.

  • Politik muß jedermanns Sache werden. Man darf sie nicht den Fachleuten überlassen.

  • In der Politik geht es nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten.

  • Die Triebfeder der Politik ist meist Eitelkeit, Ehrgeiz, Machtwille, nur selten Habsucht und noch seltener der uneigennützige Wille, einer Idee oder einer Menschengruppe zu dienen.

  • Richtig ist, was funktioniert.

  • Ein Mittel zum Schutze einer jeden Monarchie besteht darin, daß man keinen einzigen Mann groß macht, sondern, wenn es sein muß, nur mehrere, die sich gegenseitig in Schach halten.

  • In der Politik darf man nicht versuchen, mit dem Kinn eine Faust k.o. zu schlagen.

  • Innenpolitik ist die Kunst, verschiedene Meinungen unter einen Hut zu bringen, der kein Helm ist.

  • Geduld ist eine Grundtugend der Politik - solange man sie nicht mit der Ausdauer verwechselt, Fehlschläge in unbegrenzter Zahl hinzunehmen.

  • Die Aufgabe der Politik liegt in der möglichst richtigen Voraussicht dessen, was andere Leute unter gegebenen Umständen tun werden.

  • Politische Tageserfolge können im Bewußtsein eines Volkes verblassen. Was aber bleibt und weiterwirkt, ist die Kraft und Geschlossenheit einer Haltung, hinter der eine Idee steht.

  • Es ist in der Politik niemals möglich, mathematische Beweise zu geben.

  • Wenn sich Terror in Politik wandelt, sind Politiker nicht automatisch alle abgedankte Terroristen.

  • Lebensstandard ist kein würdiger Ehrgeiz für eine Nation.

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