TOPZufallszitatVolltexteGedankensplitterReligionen
Anzeige

Heiner Geißler

deutscher Politiker (CDU) (1930 - 2017)

25 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Zwei Milliarden Christen könnten die Welt verändern, wenn die entsprechende geistige Führung da wäre.

  • Millionen Menschen können das jetzige Leben nur in der Hoffnung auf ein besseres Leben ertragen.

  • Das Paradies ist eine alttestamentarische, kindische und durch die andere abrahamitische Religion diskreditierte Vorstellung.

  • Die Kirchen müssten Widerstand leisten gegen die Mächtigen dieser Erde. In der Welt des Kapitalismus, der Investmentbanker, einer gigantischen Finanzindustrie mit ihren gesellschaftlichen Leitbildern Egoismus, Gier, Geiz, Erfolg, Dividende, Konsum, Rang und Titel ist Jesus eine totale Provokation und die Verkörperung von Menschlichkeit und Barmherzigkeit.

  • Werteerziehung muß wieder zum Thema Nr. 1 der Bildungspolitik gemacht werden.

  • Frühmorgens im Bett auf dem Rücken zu liegen, die Hände unter dem Nacken verschränkt, und ernsthaft zur Stubendecke hinaufzublicken, ist eine fruchtbringende und anstrengende Tätigkeit.

  • Mich packt der heilige Zorn, wenn ich an die offizielle evangelische und katholische Theologie denke.

  • Die guten Zeiten der Deutschen waren die Perioden ihrer Geschichte, in denen sie nicht nationalstaatlich organisiert und abgeschottet haben, in einem offenen Land lebten und liberal genug waren, den Gedanken der Aufklärung zu folgen und das Universale, die Menschenrechte, über das Nationale zu stellen. Gerade darauf kommt es für die Zukunft an.

  • Was wir heute nicht Erziehung, Schulen und Familien investieren, zahlen wir morgen doppelt bei der Kriminalitätsbekämpfung; dann ist das Kind aber schon in den Brunnen gefallen.

  • Nächstenliebe ist keine Gefühlsduselei und kein Gutmenschentum, sondern eine Pflicht, denen zu helfen, die in Not sind.

  • Für manche ist einer schon rechts, wenn er morgens pünktlich zur Arbeit kommt, und links, wenn er eine berufstätige Frau hat.

  • Die Zukunft gehört nicht den monolithisch geführten Parteien, sondern den interessanten Parteien.

  • Müssen denn die Götter gerecht sein? Eigensinnige Angewohnheit der Menschen, das von ihnen zu verlangen.

  • Man kann nicht denen noch Geld wegnehmen, die ohnehin schon zu wenig haben.

  • Wer ein Amt hat, muß höhere Maßstäbe an sich legen, muß Vorbild sein, vor allem für junge Menschen, wenn die Demokratie Bestand haben soll.

  • Der Kapitalismus muss dem Menschen dienen, aber heute ist es umgekehrt, und das ist seine Todsünde. Der entfesselte Kapitalismus verletzt die menschliche Würde.

  • Der Pazifismus der 30er Jahre, der sich in seiner gesinnungsethischen Begründung nur wenig von dem unterscheidet, was wir in der Begründung des heutigen Pazifismus zur Kenntnis zu nehmen haben, dieser Pazifismus der 30er Jahre hat Auschwitz erst möglich gemacht.

  • Das ist der Skandal: dass die Politik sich nicht gegen das Diktat der Finanzmärkte durchsetzen kann.

  • Es gibt Geld wie Heu, es ist bloß in den Händen der falschen Leute!

  • Der Mensch ist umso mehr wert, je weniger er kostet.

  • Für manche Linken ist einer schon rechtsradikal, wenn er nur pünktlich zur Arbeit kommt.

  • Der Kapitalismus ist genauso falsch wie der Kommunismus.

  • Die Deutschen sind ein großartiges Volk, wenn sie die richtige politische Führung haben.

  • Nicht die Taten bewegen die Menschen, sondern die Worte über die Taten.

  • Nationalstolz ist auch keine Voraussetzung für das Amt des CDU-Generalsekretärs. Stolz gehört zu den sieben Hauptsünden.

Anzeige