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Erfüllung Zitate

42 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Erfüllung

  • Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden. Was wir können und möchten, stellt sich unserer Einbildungskraft außer uns und in der Zukunft dar; wir fühlen eine Sehnsucht nach dem, was wir schon im Stillen besitzen. So verwandelt ein leidenschaftliches Vorausgreifen das wahrhaft Mögliche in ein erträumtes Wirkliches.

  • Das Beste, was man einem Menschen wünschen kann, ist die Erfüllung dessen, was er sich als sein Glück wünscht.

  • Wer die Wärme liebt, muß den Rauch dulden.

  • Alle Menschen werden in ihren Hoffnungen getäuscht, in ihren Erwartungen betrogen.

  • So tauml ich von Begierde zu Genuß, / und im Genuß verschmacht ich nach Begierde.

  • Tausend Libellen umgaukeln den Menschen und schillern und locken, / aber die schönste ist grau, wenn er sie endlich erhascht.

  • "Und ich habe mich so gefreut!" sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?

  • Keine Küche gleicht dem Appetit.

  • Ach, der Himmel über mir / will die Erde nie berühren, / und das Dort ist niemals hier.

  • Alle anderen Enttäuschungen sind gering im Vergleich zu denen, die wir an uns selbst erleben.

  • Oft schlägt Erwartung fehl und dann zumeist, / wo sie gewissen Beistand uns verheißt, / und wird erfüllt, wo Hoffnung längst erkaltet, / wo Glaube schwand und die Verzweiflung waltet.

  • Die Seele, der im Leben ihr göttlich Recht / nicht ward, sie ruht auch drunten im Orkus nicht; / doch ist mir einst das Heilige, das am / Herzen mir liegt, das Gedicht, gelungen, / willkommen dann, o Stille der Schattenwelt! / Zufrieden bin ich, wenn auch mein Saitenspiel / mich nicht hinabgeleitet. Einmal / lebt ich wie Götter, und mehr bedarf's nicht.

  • Wer ein Maultier ohne Fehler möchte, gehe zu Fuß!

  • alles wird man ja satt, des Schlafes sogar und der Liebe, / auch des süßen Gesangs und bewunderten Reigentanzes.

  • Dem Satten schmeckt das Beste nicht.

  • Befriedigung des Bedürfnisses ist nur Abhilfe eines Übels, also immer etwas Negatives. Das wahre Vergnügen aber, körperlich und geistig, muß etwas Positives sein.

  • Gäbe es Wesen, die den Menschen alle Wünsche erfüllen, so wären das keine Götter, sondern Dämonen.

  • Unbefriedigte Lust welkt nie in dem Busen des Mannes.

  • Zu späte Erfüllung einer Sehnsucht labt nicht mehr! Die lechzende Seele zehrt sie auf wie glühendes Eisen einen Wassertropfen.

  • Was kann die Welt mir wohl gewähren? / Entbehren sollst du! Sollst entbehren! / Das ist der ewige Gesang, / der jedem an die Ohren klingt, / den, unser ganzes Leben lang, / uns heiser jede Stunde singt.

  • Wohl ist sie schön, die Welt! In ihrer Weite / bewegt sich so viel Gutes hin und her. / Ach, daß es immer nur um einen Schritt / von uns sich zu entfernen scheint / und unsre bange Sehnsucht durch das Leben / auch Schritt vor Schritt bis nach dem Grabe lockt!

  • Wenn wir die Hälfte unserer Wünsche erfüllen, verdoppeln wir unsere Sorgen.

  • Wer steht auf vom Mahl / mit gleicher Eßlust, als er niedersaß? / Wo ist das Pferd, das seine lange Bahn / zurückmißt, mit dem ungedämpften Feuer, / womit es sie betreten? Jedes Ding / wird mit mehr Trieb erjaget als genossen.

  • Es ist der Fluch der Vornehmen, daß sich ihnen die höchsten irdischen Genüsse in kahle, schale Bedürfnisse, die sie immer befriedigen können, umsetzen.

  • Begehrt ein seidenes Kleid und ihr werdet einen Ärmel davon erhalten.

  • Das Höchste, Schönste, wenn es nun erscheint, / indem es anders kommt, als wir's gedacht, / erschreckt beinah.

  • Man wird des Guten und auch des Besten, wenn es alltäglich zu sein beginnt, bald satt.

  • Einen Bruchteil deiner Wünsche / wird man höchstens dir gewähren. / Willst du einen Baum erlangen, / mußt du einen Wald begehren.

  • Was für ein ärmlich Wesen ist der Mensch, / wenn, was als Hoffnung seine Sinne weckte, / ihm als Erfüllung sie in Schlaf versenkt!

  • Des Genusses wandelbare Freuden / rächet schleunig der Begierde Flucht.

  • Danke den Göttern, o Mensch, wenn das, worum du am Morgen / kämpftest auf Leben und Tod, dich nicht am Abend erdrückt.

  • Wer seine Wünsche alle erfüllt, verliert seine Ehre.

  • Unsere Zeit ist eine Zeit der Erfüllung, und Erfüllungen sind immer Enttäuschungen.

  • Du hast gehofft, dein Lohn ist abgetragen. / Dein Glaube war dein zugewognes Glück.

  • Widerrufe / die blut'gen Wünsche! Fürchte, daß der Himmel / so sehr dich hasse, um sie zu gewähren. / Oft nimmt er unser Opfer an im Zorn und straft durch seine Gaben unsre Frevel.

  • Was ist Erfüllung? Vernichtung des Wünschens. Dies begreifet nur recht, so werdet ihr nicht ein sattes Jenseits begehren, sondern euch des Todes, der edelsten Erfüllung getrösten.

  • Was Du erlangen kannst, das stillt nicht Dein Verlangen. / Was Dein Verlangen stillt, das kannst Du nicht erlangen.

  • Jede Freude / endigt sich mit dem Genuß.

  • Im Leben ist's wie am Himmel: Eben dadurch, daß Sternbilder auf der einen Seite untersinken, müssen neue auf der anderen herauf.

  • Jedes Bedürfnis ist, wenn es befriedigt wird, eigentlich nur Stillegung eines Schmerzes.

  • Ist man recht, so wird man ruhig. Ist man ruhig, so wird man rein und klar. Ist man rein und klar, so wird man frei. Ist man frei, so braucht man nichts zu tun, und dennoch bleibt nichts ungetan.

  • Wie muss Adam das Gefühl ausgekostet haben, Dinge zu sagen, die vor ihm noch keiner gesagt hat!

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