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Gleichmut Zitate

24 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Gleichmut

  • Gott, gib mir die Gelassenheit, / Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, / den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, / und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

  • Dauerhaftem schlechtem Wetter / mußt du mit Geduld begegnen. / Mach' es wie die Schöppenstetter: / Regnet es, so laß es regnen!

  • Schlaf ist mir lieb, doch über alles preise / ich, Stein zu sein. Währt Schande und Zerstören, / nenn ich es Glück: Nicht sehen und nicht hören.

  • Gleichmütigkeit ist das Selbstgefühl der gesunden Seele.

  • Sei dennoch unverzagt! Gib dennoch unverloren! / Weich keinem Glücke nicht, steh höher als der Neid, / vergnüge dich an dir und acht es für kein Leid, / hat sich gleich wider dich Glück, Ort und Zeit verschworen!

  • Bedenke stets, Dir im Unglück Gleichmut zu bewahren!

  • Jeder kann den Schmerz bemeistern, / nur der nicht, der ihn fühlt.

  • Wenn ein Vogel auf der Spitze des äußersten Baumzweiges sitzt, so erlebt er nur die Bewegungen des Zweiges. Rückt er tiefer hinein auf den Ast, so umfaßt er die Bewegungen von hundert Zweigen und schwankt doch nur wenig. Wählt er aber seinen Platz im Kroneninnern, hart am Stamm, so erlebt er die Bewegungen des ganzen Baumes und wird selbst nicht mehr erschüttert. Noch mehr wie diesem Vogel geschieht es einem Menschen, der bis in die Tiefe seiner Seele sinkt.

  • Die wahre, mühsam erworbene Apathie ist ein echter Herkules, der sich auf dem Berge Öta verbrennt, um sich aller Schlacken zu entledigen und Göttern gleich zu werden.

  • Die Großen und die Kleinen unter den Menschen unterliegen den gleichen Zufällen, dem gleichen Ärger und den gleichen Leidenschaften. Nur daß die Kleinen sich am Rande des Rades befinden, die Großen aber in der Nähe des Mittelpunktes, weshalb sie von den gleichen Bewegungen weniger erschüttert werden.

  • Du warst, / als littst du nichts, indem du alles littest, / ein Mann, der Stöß' und Gaben vom Geschick / mit gleichem Dank genommen: Und gesegnet, / wes Blut und Urteil sich so gut vermischt, / daß er zur Pfeife nicht Fortunen dient, / den Ton zu spielen, den ihr Finger greift.

  • Die Unerschütterlichkeit des Weisen ist nichts als die Kunst, Erschütterungen nicht zu zeigen.

  • Überhaupt aber zeigt der, welcher bei allen Unfällen gelassen bleibt, daß er weiß, wie kolossal und tausendfältig die möglichen Übel des Lebens sind; weshalb er das jetzt eingetretene ansieht als einen sehr kleinen Teil dessen, was kommen könnte.

  • Menschen, / sie raten, trösten, heilen nur den Schmerz, / den sie nicht selber fühlen. Trifft er sie, / dann wird zur wilden Wut derselbe Trost, / der eben noch Arznei dem Gram vorschrieb.

  • Um zu ertragen, was anderen zustößt, sind wir allemal stark genug.

  • Es freut mich, daß ich gegen alle Unbequemlichkeit völlig gleichgültig bin, sobald es sein muß und das Unternehmen einen Zweck hat.

  • Wie dem, der in einer schnellen Kreisbewegung drehend geworden, auch da noch, wenn er schon wieder still sitzt, die äußeren Gegenstände mit ihm herumzugehen scheinen, so wird auch das Herz, das zu heftig erschüttert worden, nicht auf einmal wieder ruhig.

  • Wer es dahin gebracht hat, dem eigenen Leben zuschauen zu können, ist den Leiden des Lebens entronnen.

  • Mein ganzes Leben über kannte ich keinen Menschen, der eines andern Unglück nicht mit wahrhaft christlicher Fassung ertragen hätte.

  • Gleich wichtig ist es, sich bei der Freude wie beim Schmerz zu mäßigen.

  • Das Ferne, Künftige beängstigt / ihr fürchtend Herz; was unabänderlich / und wirklich da ist, trägt sie mit Ergebung.

  • Nie habe ich gefunden, daß der Mann, der das Spiel der Ebbe und Flut seiner Launen war, ein Mann von großem Geiste gewesen wäre.

  • Mein Sohn, oft ist von Unempfindlichkeit der Schein / nur eine äußerste Empfindlichkeit allein.

  • Gleichgültigkeit und Gleichmütigkeit unterscheiden sich durch die charakterliche Veranlagung.

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