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Horaz

römischer Dichter (18.12.65 vCh - 27.11.8 vChr)

69 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Es gibt kein vollkommenes Glück.

  • Ich werde nicht ganz sterben.

  • Staub und Schatten sind wir.

  • Ich hasse das gewöhnliche Volk, und halte es fern.

  • Ein Gastgeber ist wie ein Feldher - erst wenn etwas schiefgeht, zeigt sich sein Talent.

  • Wer über See geht, wechselt den Himmel, nicht den Charakter.

  • Jetzt laßt uns trinken, jetzo mit freiem Fuß den Boden stampfen.

  • Nutze den Tag!

  • Bedenke stets, Dir im Unglück Gleichmut zu bewahren!

  • Zum zehntenmal wiederholt, wird es gefallen.

  • Süß und ruhmvoll ist es, fürs Vaterland zu sterben.

  • Beherrsche deinen Unmut!

  • Hüte dich zufragen, was morgen sein mag, und nimm jeden Tag, den das Schicksal dir schenken wird, als Gewinn, und weise süße Liebe und Tanz nicht von dir, solange du noch kräftig bist und das mürrische Alter fern.

  • Brennet des Nachbarn Wand, wo bist du selber gefährdet.

  • Das Leben gab den Sterblichen nichts ohne schwere Arbeit.

  • Mein Grundsatz ist: Genießen, was ich habe, und von dem mäßigen Haufen nehmen, was ich brauche, unbekümmert, was dereinst mein Erbe sagen werde.

  • Hört auf der klugen Frauen Urteil; denn ihnen schenkten die Götter die Gabe, mancherlei zu schauen, was unserem Auge entgeht. Sind unsere Blicke auch klarer, so sind sie in die Weite gerichtet; ihre Blicke aber sind schärfer für das, was im Umkreis geschieht.

  • Kraft ohne Weisheit stürzt durch die eigene Wucht.

  • Wir werden vom Schein des Rechten getäuscht.

  • Doch Sorge folgt und nimmersatte Gier dem wachsenden Gewinn. (Andere Übersetzung: Wächst der Reichtum, wächst auch die Sorge und der Hunger nach mehr. )

  • Wer das Nützliche so mit dem Angenehmen zu verbinden weiß, daß er den Leser im Ergötzen bessert, vereinigt alle Stimmen.

  • Drum, solang es vergönnt, mische mit Lust den Ernst: Süß ist Leichtsinn am rechten Ort!

  • Ein Scherz, ein lachend Wort entscheidet oft die größten Sachen treffender und besser als Ernst und Schärfe.

  • Überleget euch lang', was die Schultern verweigern und was sie zu tragen vermögen.

  • Wer nur begann, der hat schon halb vollendet.

  • Jemand raunt rastlos in das geistige Ohr mir den Zuruf: / Löse das alternde Roß, da es Zeit ist, klüglich vom Joch, daß / nicht zuletzt fehlrenne, verlacht und klopfenden Bauches.

  • Dem wachsenden Reichtum folgt die Sorge.

  • Durch Lachen verbessere ich die Sitten.

  • Unverhofft wird dereinst die glückliche Stunde dir kommen. (Andere Übersetzung: Angenehm überrascht die Stunde, die man nicht erwartet hat.)

  • Nützlich sein wollen entweder die Dichter oder ergötzen.

  • Die Tugend der Eltern ist eine kostbare Mitgift.

  • Die kurze Summe des Lebens verbietet uns, eine lange Hoffnung anzufangen.

  • Wage es, weise zu sein! Fang an! Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt, gleicht nur einem Bauern, der darauf wartet, daß der Fluß versiegt, bevor er ihn überquert.

  • Nichts anstaunen!

  • Alle haben sie Fehler, die Musiker: Unter den Freunden / wollen sie nie anheben ein Lied, durch Bitten beweget; / ohne Geheiß aber singen sie rastlos.

  • Geld ist Königin der Welt, schafft alles dir: Ein reiches Weib, Kredit und Freunde, Schönheit, Adel, alles! / Die Überredung wohnt auf deinen Lippen, und Venus schmückt mit ihrem Gürtel dich.

  • Nicht schlecht hat gelebt, wer von der Geburt bis zu seinem Tod nicht aufgefallen ist.

  • Die Gewohnheit ist ein Tyrann.

  • Nicht den, der viel besitzt, wirst du mit Recht glücklich machen.

  • Inner- und außerhalb der Mauern Ilions wird gesündigt.

  • Der Zorn ist kurze Raserei.

  • Wer den Stoff nach Vermögen sich auskor, / diesem mangelte nie Ausdruck noch leuchtende Ordnung.

  • Um eines Mächtigen Gunst zu buhlen, deucht / dem Unerfahrenen süß, gefährlich dem Erfahrenen.

  • Treibst du die Natur mit dem Knüppel auch aus, sie kehrt doch stets zurück.

  • Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin.

  • Die Liebe hat nun einmal dieses Übel, daß Krieg und Frieden immer wechseln.

  • Ein Kaufmann macht durch allzu großes Rühmen / die Ware, die ihm feil ist, nur verdächtig.

  • In Fehler führt uns Flucht vor Fehlern.

  • Denjenigen, die Vieles begehren, mangelt Vieles.

  • Wen Habsucht plagt, der fürchtet zu verlieren, und wer sich fürchtet, heißt nimmermehr ein freier Mann.

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