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Klage Zitate

35 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Klage

  • Indem sie schweigen, rufen sie laut.

  • Große Seelen dulden still.

  • Wo ein Arzt wohnt, jammern ständig Kranke.

  • Lerne leiden, ohne zu klagen!

  • Kein Weiser jammert um Verlust. / Er sucht mit freudigem Mut, ihn zu ersetzen.

  • Klage nicht zu sehr über einen kleinen Schmerz! Das Schicksal könnte ihn durch einen größeren heilen.

  • Man sollte wirklich nicht alles mit sich selbst verarbeiten, sondern manchmal eine kleine Beschwerde führen, damit man so freundlich zurechtgewiesen und über sich selbst aufgeklärt würde.

  • Oh, was ist der Mensch, daß er über sich klagen darf?

  • Ward der Kelch dem Gott vom Himmel auf seiner Menschenlippe zu bitter, warum soll ich groß tun und mich stellen, als schmeckte er mir süß?

  • Unheil beklagen, das nicht mehr zu bessern, / heißt umso mehr das Unheil nur vergrößern.

  • Man lindert oft sein Leid, indem man es erzählt.

  • Mache nicht unerträglich den Schmerz durch ewige Klagen!

  • Es gibt keine unbiegsameren und härteren Menschen als diejenigen, die immer mit der Betrachtung ihres Unglücks beschäftigt sind.

  • Enttäuschungen sind das Normale. / Zieh deinen Beutel und zahle!

  • Wer Freude hat am Klagen, wird immer was zum Klagen finden.

  • Gib deinem Schmerze Worte. / Harm, der nicht spricht, erstickt das volle Herz / und macht es brechen.

  • Es tönt der Klage Lauf am liebsten in der Nacht.

  • Weise jammern nie vorhandenes Weh, / sie schneiden gleich des Jammers Wege ab.

  • Klage nicht. Ein Schaf, das blökt, verpaßt ein Maul voll Heu.

  • Gestern Abend habe ich ein recht psychologisches Kunststück gemacht. Die Herder war immer noch auf das Hypochondrischste gespannt über alles, was ihr in Karlsbad Unangenehmes begegnet war. Besonders von ihrer Hausgenossin. Ich ließ mir alles erzählen und beichten, fremde Unarten und eigene Fehler, mit den kleinsten Umständen und Folgen, und zuletzt absolvierte ich sie und machte ihr scherzhaft unter dieser Formel begreiflich, daß diese Dinge nun abgetan und in die Tiefe des Meeres...

  • Der Schmerz vermindert sich im Klagen.

  • Räder, die quietschen, bekommen das meiste Fett.

  • Wenn du Unglück leidest, klage nicht den Himmel an, sondern beuge dein Haupt und setze dich mit deiner Seele auseinander!

  • So geht's aber dem, der still vor sich leidet und durch Klagen weder die Seinigen ängstigen noch sich erweichen mag: Wenn er endlich aus gedrängter Seele "Eli, Eli, lama asabthani" ruft, spricht das Volk: "Du hast andern geholfen, hilf dir selber!", und die besten übersetzen's falsch und glauben, er rufe dem Elias.

  • Man muß das Unglück mit Händen und Füßen, nicht mit dem Maul angreifen.

  • Es ist ein wollüstig süßes Gefühl, sich als Märtyrer zu fühlen.

  • Trage dein Übel, wie du magst, / klage niemand dein Mißgeschick! / Wie du dem Freunde dein Unglück klagst, / gibt er dir gleich ein Dutzend zurück!

  • Klage nicht, daß dir im Leben / ward vereitelt manches Hoffen, / hat, was du gefürchtet eben, / dich doch meist auch nicht getroffen.

  • Das nenne ich eine edle Art, Leid zu tragen, wenn man es für sich allein trägt und nicht vielen andern offenbart.

  • Jammer wird Wollust, wenn wir seine klemmende, stechende Empfindung, die unser Herz ängstigt, durch Klagen lindern und zu einem sanften Kützel verwandeln.

  • Wer sich selbst bedauert, leistet sich den schlechtesten Dienst.

  • Die Krankheit des Gemütes löset sich / in Klage und Vertraun am leichtsten auf.

  • Jede hohe Klage und Träne über irgendeine Zeit sagt, wie eine Quelle auf einem Berge, einen höhern Berg oder Gipfel an.

  • Ertrage alle körperlichen Beschwerden, ohne ihnen Ausdruck zu verleihen.

  • Kranke führen über Ärzte / leichtlich nicht Beschwerden. / Jenen können diese stopfen / fein das Maul mit Erden.

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