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Reisen Zitate

74 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Reisen

  • Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.

  • Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.

  • Reisen veredelt wunderbar den Geist und räumt mit all unseren Vorurteilen auf.

  • Da reist man und reist man und wird sich eines Tages bewußt, daß man auf Reisen ununterbrochen Heimweh aussteht. Gibt man das zu, so ist man Vielleicht auch zu dem Eingeständnis bereit, daß es überhaupt der verborgene Sinn allen Reisens ist, Heimweh zu haben.

  • Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.

  • Der Schlüssel zum unbeschwerten Reisen liegt vielleicht darin, daß man es immer dort gut findet, wo man gerade ist. Das halte ich für eine große und nützliche Kunst. Wenn du das kannst, dann wirst du auch zu jenen gehören, die stets vergnügt reisen, zufrieden zurückkehren und es am Schluß daheim wieder schöner finden als auf der ganzen übrigen Welt.

  • Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen, und die Gesinnungen ändern sich gewiß in einem Lande, wo Elefanten und Tiger zu Hause sind.

  • Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt.

  • Um zu begreifen, daß der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.

  • Man bekommt auf Reisen einen klaren Kopf

  • Wehe dem Fliehenden / Welt hinaus ziehenden!

  • Wer über See geht, wechselt den Himmel, nicht den Charakter.

  • Wer reisen will, der muß zunächst Liebe zu Land und Leuten mitbringen, mindestens keine Voreingenommenheit. Er muß den guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch kritische Vergleiche totzumachen.

  • Wem Gott will rechte Gunst erweisen, / den schickt er in die weite Welt.

  • Wenn ein Reisender nach Hause zurückkehrt, soll er nicht die Bräuche seiner Heimat eintauschen gegen die des fremden Landes. Nur einige Blumen von dem, was er in der Ferne gelernt hat, soll er in die Gewohnheiten seines eigenen Landes einpflanzen.

  • Klug ist der Reisende, der sein Herz zu Hause läßt.

  • Aufenthalt in fremdem Land / mehrt und kräftigt den Verstand.

  • Man muß sich hüten, nicht mit Gedanken zurückzukommen, die später für unsere Zustände nicht passen. So brachte ich aus Italien den Begriff der schönen Treppen zurück, und ich habe durchaus offenbar mein Haus verdorben, indem dadurch die Zimmer alle kleiner ausgefallen sind, als sie hätten sollen.

  • Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach den Gefühlen, die sie in uns auslösen.

  • Toren besuchen im fremden Land die Museen, Weise gehen in die Tavernen.

  • Wir reisen nicht nur an andere Orte, sondern vor allem reisen wir in andere Verfassungen der eigenen Seele.

  • Die feinste Reisekunst besteht darin, zu einigen besonders schönen Plätzen immer wieder einmal zurückzukehren, bis sich in uns eine Art Heimatgefühl entwickelt, das sie doppelt kostbar macht.

  • Allein aus Freude am Sehen und ohne Hoffnung, seine Eindrücke und Erlebnisse mitteilen zu dürfen, würde niemand über das Meer fahren.

  • Die Gänse mögen bis zum Meer fliegen, sie werden trotzdem nicht als Schwäne zurückkehren.

  • Viele Fächer werden an unseren Schulen gelehrt, aber eines der wichtigsten fehlt: Reisekunde. Denn das intelligente Reisen, das Verständnis für fremde Länder und Völker, will gelernt sein.

  • Das Reisen, das gleichsam eine höhere und ernstere Wissenschaft ist, führt uns zu uns zurück.

  • Die Touristen sind eine Internationale der Neugierde.

  • Wenn man mich fragt, warum ich reise, antworte ich: Ich weiß wohl, wovor ich fliehe, aber nicht, wonach ich suche.

  • Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite.

  • Reisen ist in der Jugend ein Teil der Erziehung, im Alter ein Teil der Erfahrung.

  • Wenn mein Sohn von Frankfurt nach Mainz reist, so bringt er mehr Kenntnis heim als andere aus Amerika

  • unvorbereitetes Wegeilen bringt unglückliche Wiederkehr.

  • Kommt ein Ochs in fremdes Land, / wird er doch als Rind erkannt.

  • Wer reisen will, / der schweig fein still / geh steten Schritt, / nehm nicht viel mit, / so darf er nicht viel sorgen. / Wer nichts hat, mag doch borgen.

  • Menschen, die sich überall zu Hause fühlen, wenn sie verreisen, verdienen auch sonst nicht viel Vertrauen.

  • Besser bäurisch gefahren den herrisch gelaufen.

  • Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen: Sie studieren sie nicht, sondern blättern sie nur durch.

  • Die meisten reisen nur, um wieder heimzukehren.

  • Woraus besteht der Mensch? Aus Körper, Seele und Paß.

  • Die Fremde hat ein fremdes Leben, und wir können es uns nicht zu eigen machen, wenn es uns gleich als Gästen gefällt.

  • Es fällt mir dabei jener junge Engländer in Rom ein, der abends, in einer Gesellschaft, sehr zufrieden erzählte, daß er doch heute sechs Kirchen und zwei Galerien beiseite gebracht habe. Man will mancherlei wissen und kennen und gerade das, was einen am wenigsten angeht.

  • Wer sein Vaterland nicht kennt, hat keinen Maßstab für fremde Länder.

  • Der Reisemensch lernt alsbald, daß alles auf Erden nur Fabrikware ist.

  • Die rauhen Weg' und hohen wilden Hügel / ziehn unsre Meilen mühsam in die Länge, / doch euer schön Gespräch macht, wie ein Zucker, / den schweren Weg süß und vergnüglich mir.

  • Wenn du keinen Gesellschafter hast, ziehe deinen Spazierstock in Erwägung!.

  • Für Naturen wie die meine, die sich gerne festsetzen und die wichtigen Dinge festhalten, ist eine Reise unschätzbar; sie berichtigt, belehrt und bildet.

  • Bösen Felsweg auf und nieder / trösten, Hafis, deine Lieder, / wenn der Führer mit Entzücken / von des Maultiers hohem Rücken / singt, die Sterne zu erwecken / und die Räuber zu erschrecken

  • Nur wünschte ich, daß du als ein fleißiger Heftschreiber auch ein Reiseheft schriebst, nicht um die Gegenden zu beschreiben, sondern nur von manchen Lokalitäten, Menschen, Gasthöfen, Preisen, gegenwärtigen Zuständen, Gesinnungen und so weiter eine feste Notiz zu behalten. Dergleichen Aufsätze sind für uns und andre sehr belehrend und in der Folge, wenn wir wieder an solche Orte kommen, unschätzbar.

  • Auf der Reise empfang' ich des Zufalls Gaben mit Freuden; / denn dem Reisenden ist dieser zum Gotte gesetzt.

  • Aber was kommt schon dabei heraus, wenn sie alle in fremde Länder zu reisen anfangen! Nichts; sie tragen ja doch wie die Zinnsoldaten ihr bißchen Standort mit sich herum.

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