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Johann Jakob Mohr

deutscher Schulrektor (1824 - 1886)

14 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Der geniale Mensch ist der, der Augen hat für das, was ihm vor den Füßen liegt.

  • Wie die Schwalbe nistet die Phantasie gern an alten Mauern.

  • Das Fundament aller Staatskunst besteht darin, die Menschen zu täuschen über das, was ihr eigner Vorteil ist.

  • Die öffentliche Meinung ist ein Vexierspiegel, welcher die Dinge bald zu groß, bald zu klein zeigt.

  • Der Charakter eines Menschen läßt sich weniger daraus erkennen, was er wünscht, als wie er es wünscht.

  • Wer dem Pöbel zu Gefallen spricht, der wird bald wie er denken.

  • Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nützen oder schaden, hängt von der Richtung ab, die sie nehmen.

  • Große Talente sind wie große liegende Güter; sie lassen sich nicht zu jeder Zeit gehörig verwerten.

  • Die meisten unserer Schauspieler sind überall Schauspieler, ausgenommen auf der Bühne.

  • Wer die Werke der Philosophie gelesen hat und nun glaubt, er kenne die Welt, wäre dem zu vergleichen, der die Abbildungen vieler Münzen besäße und sich darum für reich hielte.

  • Männer sind verschwiegen in Angelegenheiten des Verstandes, Weiber in denen des Herzens.

  • Der Grund, weshalb wir uns über die Welt täuschen, liegt sehr oft darin, daß wir uns über uns selbst täuschen.

  • Die höchste sittliche Schönheit entdecken wir doch immer in den einfachsten, anspruchslosesten Handlungen der Menschen.

  • Tausend schöne, täuschende Genien umschweben unsere Jugend. Nach und nach entschwindet das Gedränge, und die Aussicht wird freier. Das nennen wir dann Erkenntnis.

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