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Irrtum Zitate

70 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Irrtum

  • Irren ist menschlich, aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren ist teuflisch.

  • Es irrt der Mensch, solang er strebt.

  • Der Irrthum ist ein zu beklagendes Unglück; aber die Wahrheit zu kennen und die Thaten nicht mit ihr in Einklang zu bringen, das ist ein Vergehen, welches Himmel und Erde verurtheilen.

  • Wer den Himmel im Wasser sieht, sieht die Fische auf den Bäumen.

  • Das sind die Weisen, / die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. / Die bei dem Irrtum verharren, / das sind die Narren.

  • Aller Irrtum besteht darin, daß wir unsere Art, Begriffe zu bestimmen oder abzuleiten oder einzuteilen, für Bedingungen der Sachen an sich selbst halten.

  • Wir irren allesamt, nur jeder irret anders.

  • Wenn Unternehmen, Gewerkschaften und Parlamente gemeinsam irren, dann zahlen zunächst die Steuerzahler die Zeche, später die arbeitslos werdenden Arbeitnehmer und die Beitragszahler der Sozialversicherung, schließlich aber die Gesellschaft insgesamt, deren Wettbewerbsfähigkeit in einer dynamischen Weltwirtschaft wegen eigener Stagnation schwindet.

  • Was vermag doch der Irrglaube!

  • Jeder Mensch kann irren. Im Irrtum verharren jedoch wird nur der Tor.

  • Nur der Irrtum ist das Leben, / und das Wissen ist der Tod.

  • Ein großer Geist irrt sich so gut wie ein kleiner, jener, weil er keine Schranken kennt, und dieser, weil er seinen Horizont für die Welt nimmt.

  • Irrend lernt man.

  • Es giebt keine reine Wahrheit, aber eben so wenig einen reinen Irrthum.

  • Die Natur hat uns zwar viele Kenntnisse versagt, sie läßt uns über so manches in einer unvermeidlichen Unwissenheit, aber den Irrtum verursacht sie doch nicht. Zu diesem verleitet uns unser eigener Hang, zu urteilen und zu entscheiden auch da, wo wir wegen unserer Begrenztheit zu urteilen und zu entscheiden nicht vermögend sind.

  • Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswürdig.

  • Menschen deuten oft nach ihrer Weise / die Dinge, weit entfernt vom wahren Sinn.

  • Auch eine schädliche Wahrheit ist nützlich, weil sie nur Augenblicke schädlich sein kann und alsdann zu andern Wahrheiten führt, die immer nützlich und sehr nützlich werden müssen. Umgekehrt ist ein nützlicher Irrtum schädlich, weil er es nur augenblicklich sein kann und in andre Irrtümer verleitet, die immer schädlicher werden.

  • Den individuellen Irrtum muß, wer ihn hegt, einmal büßen und oft teuer bezahlen. Dasselbe wird im Großen von gemeinsamen Irrtümern ganzer Völker gelten. Daher kann nicht zu oft wiederholt werden, daß jeder Irrtum, wo man ihn auch antreffe, als ein Feind der Menschheit zu verfolgen und auszurotten ist und daß es keine privilegierten oder sanktionierten Irrtümer geben kann.

  • Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden.

  • Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.

  • In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

  • Auf einen Irrtum aufmerksam gemacht, geht der Weise schweigend in sich, der Schlaue sucht eine Ausrede und der Narr beschönigt ihn.

  • Ein alter Irrtum hat mehr Freunde als eine neue Wahrheit.

  • Der Irrtum verhält sich gegen das Wahre wie der Schlaf gegen das Wachen. Ich habe bemerkt, daß man aus dem Irren sich wie erquickt wieder zu dem Wahren hinwende.

  • Die größten Tragödien in der Welt und im Leben des einzelnen entspringen Mißverständnissen.

  • Der Irrtum kann nur durch das Irren geheilt werden.

  • Der Irrtum ist / zwar aller Menschen ganz gewisses Teil, / doch wer auch irrt, er bleibt nicht ohne Rat, / nicht ohne Segen, wenn er Heilung sucht / von seiner Krankheit, nicht in Starrsinn fällt.

  • Das einzige Mittel, den Irrtum zu vermeiden, ist die Unwissenheit.

  • Irren ist menschlich.

  • Manche Irrtümer erscheinen wie der Mond aus der Ferne in milder Gestalt und Dämmerung, tritt man aber nahe vor sie, so zeigen sie wie der Mond vor dem Sternseher ihre Abgründe und Feuerberge.

  • Das ist der einzige Trost bei all diesen Irrungen und Verwirrungen - sie kommen, blähen sich auf, erbrechen sich und verschwinden wieder in der Geschichte menschlicher Irrtümer.

  • Die herrliche Fähigkeit des Geistes zur Bildung von Sammelbegriffen ist die Wurzel fast aller seiner Irrtümer gewesen.

  • Niemand irrt nur für sich allein, sondern er ist auch Ursache und Urheber fremden Irrtums.

  • Wenn weise Männer nicht irrten, müßten die Narren verzweifeln.

  • Man erkennt den Irrtum daran, daß alle Welt ihn teilt.

  • In Täuschung lebt' ich manche Jahre und brach zur Wahrheit spät mir Bahn; nur wandelt jetzt die Furcht mich an, ob ich dabei viel besser fahre!

  • Ein begabter Irrtum kann in den Himmel der Fehler kommen, ein trockenes Rechthaben in die Hölle der Nichtigkeiten.

  • Fremde Kinder lieben wir nie so sehr als die eigenen. / Irrtum, das eigene Kind, ist uns dem Herzen so nah.

  • Jeder Wissende irrt sich, und jedes edle Pferd stolpert.

  • Verständige Leute kannst du irren sehn, / in Sachen nämlich, die sie nicht verstehn.

  • Man irrt so hartnäckig, weil man selten gänzlich irrt.

  • Bei einem umgestoßenen System wie bei einer geschlagenen Armee ist der Klügste, wer zuerst davonläuft.

  • Jede Rückkehr vom Irrtum bildet mächtig den Menschen im einzelnen und ganzen aus, so daß man wohl begreifen kann, wie dem Herzensforscher ein reuiger Sünder lieber sein kann als neunundneunzig Gerechte.

  • Selbst wenn alle Fachleute einer Meinung sind, können sie sehr wohl im Irrtum sein.

  • Die meisten praktischen Irrtümer entspringen daraus, daß für viele Fehler ist, was bei einigen Tugend sein würde.

  • Weil niemand Zweck und Ziel seines Daseins kennt, vielmehr das Geheimnis desselben von höchster Hand verborgen wird, so tastet er nur, greift zu, läßt fahren, steht stille, bewegt sich, zaudert und übereilt sich.

  • Die Engländer mögen keinen Mann, der immer behauptet, daß er recht hat, und sie sind ganz vernarrt in einen Mann, der zugibt, daß er unrecht hatte.

  • Es gibt für uns noch einen anderen Ursprung des Irrtums, nämlich die Krankheiten. Sie verderben uns Urteil und Sinn.

  • Es gibt Menschen, die gar nicht irren, weil sie sich nichts Vernünftiges vorsetzen.

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