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Begehren Zitate

97 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Begehren

  • Zwei Tragödien gibt es im Leben: Die eine, nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, die andre, es zu bekommen.

  • Die Sterne, die begehrt man nicht, / man freut sich ihrer Pracht, / und mit Entzücken blickt man auf / in jeder heitern Nacht.

  • Abend ward's und wurde Morgen, / nimmer, nimmer stand ich still; / aber immer blieb's verborgen, / was ich suche, was ich will.

  • Wünschen ist ein Anzeichen von Genesung oder Besserung.

  • Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen.

  • Das Leben ist ein Krankenhaus, in dem jeder Patient den Wunsch hat, sein Bett zu wechseln. Der eine möchte lieber vor dem Kaminfeuer leiden, der andere ist überzeugt, daß er nahe dem Fenster gesund werden würde.

  • Danke Gott erst für das Brot, bevor du um Kuchen bittest!

  • Der Rose süßer Duft genügt, / man braucht sie nicht zu brechen, / und wer sich mit dem Duft begnügt, / den wird ihr Dorn nicht stechen.

  • Genieße den Reiz, ohne ihn zu begehren, dann bleibst Du sein Meister.

  • Begehre nicht, daß die Sachen in der Welt gehen, wie du es willst, sondern wünsche vielmehr, daß alles was geschieht, so geschehe, wie es geschieht, dann wirst du glücklich sein.

  • Begierde ist des Menschen Wesen selbst.

  • Das Verlangen läßt alle Dinge blühen, der Besitz zieht alle Dinge in den Staub.

  • Recht gesagt, Schlosser! Man liebt, was man hat, man begehrt, was man nicht hat; / denn nur das reiche Gemüt liebt, nur das arme begehrt.

  • Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.

  • Die Lehre der Stoiker, daß wir unseren Bedürfnissen durch Ausrottung unserer Begierden abhelfen sollen, kommt mir ebenso vor, als wenn wir uns die Füße abschneiden sollten, damit wir keine Schuhe brauchen.

  • In jedem Kleide werd ich wohl die Pein / des engen Erdelebens fühlen. / Ich bin zu alt, um nur zu spielen, / zu jung, um ohne Wunsch zu sein.

  • Gespannte Erwartung wird selten befriedigt.

  • Die Wünsche des Mannes gehen zu Fuß. Die Wünsche der Frau fliegen.

  • Aber die Seele begehrt, und sie wird nimmer befriedigt; / denn sie bildet sich ein, sie sei von höherem Ursprung, / durch ein unwürdiges Band an ihren Gatten gefesselt. / Da beträgt sie sich übel im Hause. Die hohen Verwandten / liegen ihr immer im Sinn, und Sehnen nach jenen Palästen / läßt ihr keine Ruh.

  • Nach dem Verbotenen streben wir stets, das Versagte begehrend.

  • Der Weise kennt seine Bedürfnisse, nicht so der Reiche.

  • Gewöhnt sich / ungenügsam das Herz, so muß es vieles / vermissen.

  • Wessen Augen nicht sehen, dessen Mund nicht wässert.

  • Oft ist uns eine Frau nur teuer, weil sie billig ist.

  • Wünsche können ohne Kraft und Talent sein, aber nie sind Kraft und Talent ohne Wünsche.

  • Wer kauft, was er nicht braucht, wird verkaufen müssen, was er nötig hat.

  • Ehe man etwas brennend begehrt, soll man das Glück dessen prüfen, der es besitzt.

  • Wir fürchten als sterbliche Geschöpfe und wünschen, als wären wir unsterblich.

  • Wir sollten uns bei all unseren Vorhaben und Handlungen ebenso verhalten, wie wir das in einem Ladengeschäft zu tun pflegen. Wir sollten genau darauf sehen, zu welchem Preis verkauft wird, was wir verlangen.

  • Es ist der Stümper Sache, nicht die deine, / des Schicksals höchsten Kranz erringen wollen; / du nahmst bist heut noch stets, was es dir bot.

  • Wie der Ochse sein Joch hat, Herr, das Pferd seine Kinnkette und der Falke seine Schellen, so hat der Mensch seine Wünsche.

  • Du klagst mit unzufriedenem Geist, / daß dich das Glück so kärglich speist? / Setz deinen Wünschen nur ein Ziel! / Wer viel begehrt, dem mangelt viel.

  • Wir kennen uns bei weitem nicht in allen unsern Wünschen aus.

  • Unmöglich kann ein naturhaftes Begehren vergeblich sein.

  • Es ist leichter, den ersten Wunsch zu unterdrücken, als die folgenden zu erfüllen.

  • Es ist besser, das gegenwärtige Gut gebrauchen, denn nach anderm denken.

  • Der Charakter eines Menschen läßt sich weniger daraus erkennen, was er wünscht, als wie er es wünscht.

  • Unsere Natur ist so wesentlich auf das Bedürfen und Wünschen angelegt, daß jedes befriedigte wirtschaftliche Bedürfnis neue weckt in unendlicher Folge.

  • Der Menschen Wille ist ihr Himmelreich und wird oft ihre Hölle.

  • Befriedigt ist das Tier nur und der Weise, / den Menschen, die gleich mir und gleich den meisten, / ward das Bedürfnis als ein Reiz und Stachel / von ew'gen Mächten in die Brust gelegt.

  • Denjenigen, die Vieles begehren, mangelt Vieles.

  • Viele Menschen verwenden die Hälfte ihrer Zeit dazu, sich Dinge zu wünschen, die sie bekommen würden, wenn sie nicht die Hälfte ihrer Zeit dazu verwendeten, sie sich zu wünschen.

  • Mancher Stein wird nach einer Kuh geworfen, der wertvoller ist als die Kuh.

  • Ich bin nicht, wie die Menschen oft wohl sind: / Ei, das ist schön, das soll nur mir gehören, / und das ist gut, das eign' ich rasch mir zu. / Ich kann am Guten mich und Schönen freun, / wie man genießt der Sonne goldnes Licht, / das niemands ist und allen doch gehört.

  • Nach Minne und Gewinne / stehn aller Welt die Sinne.

  • Mein einz'ger Wunsch ist meiner Wünsche Ruh.

  • Was ich wünschte vor manchem Jahr, / hat das Leben mir nicht beschert. / Aber es hat mich dafür gelehrt, / daß mein Wunsch ein törichter war.

  • Wer nichts begehrt, dem geht nichts ab.

  • Zuviel auf einmal wollen, das ist vom Bösen.

  • Ein jeder achte wohl darauf, welche Träume er im heimlichen Winkel seiner Seele hegt; denn wenn sie erst großgewachsen sind, werden sie leicht seine Herren!

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