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Menschenführung Zitate

55 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Menschenführung

  • Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergeßlichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Wort das Gewollte sich vorzustellen vermag.

  • Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, daß man mit kleinen Dingen allzu leicht scheitert, daß aber große Pläne von jener Faszination erfüllt sind, die auch die Menschen rührt und die schon einen Teil des Gelingens ausmacht.

  • Ihr wollt auf mir spielen. Ihr stellt Euch, als kennet Ihr meine Griffe. Ihr wollt in das Herz meines Geheimnisses eindringen. Ihr wollt mich von meiner tiefsten Note bis zum Gipfel meiner Stimme hinauf prüfen: Und in dem kleinen Instrument hier ist viel Musik, eine vortreffliche Stimme, dennoch könnt Ihr es nicht zum Sprechen bringen. Wetter! denkt Ihr, daß ich leichter zu spielen bin als eine Flöte? Nennt mich, was für ein Instrument Ihr wollt: Ihr könnt mich zwar verstimmen, aber nicht...

  • Führen heißt wissen, was man will.

  • Ein guter Hirte schert seine Schafe, aber er zieht ihnen nicht das Fell über die Ohren.

  • Befehle nicht, wo dir die Macht gebricht!

  • Unsicherheit im Befehlen erzeugt Unsicherheit im Gehorchen.

  • Zum zehntenmal wiederholt, wird es gefallen.

  • Die Wurzeln erzählen den Zweigen nicht, was sie denken.

  • Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann.

  • Einen Esel, der keinen Durst hat, kann man nicht zum Trinken bringen.

  • Wer klare Begriffe hat, kann befehlen.

  • Man beherrscht die Menschen nur, indem man ihnen dient. Diese Regel hat keine Ausnahme.

  • Diesen Amboß vergleich ich dem Lande, den Hammer dem Fürsten / und dem Volke das Blech, das in der Mitte sich krümmt. / Wehe dem armen Blech, wenn nur willkürliche Schläge / ungewiß treffen.

  • Wenn du willst, daß sie dich hassen, dann schenke ihnen Brot. Wenn du willst, daß sie dich lieben, zwinge sie, einen Turm zu bauen.

  • Nichts beklagen, nichts erklären.

  • Niemand kann zwei Herren dienen.

  • "Sage, tun wir nicht recht? Wir müssen den Pöbel betrügen. / Sieh nur, wie ungeschickt, wild, sieh nur, wie dumm er sich zeigt!" / Ungeschickt scheint er und dumm, weil ihr ihn eben betrüget. / Seid nur redlich, und er, glaubt mir, ist redlich und klug.

  • Wer Menschen führen will, muß ein Praktiker und ein Realist sein. Aber er muß die Sprache sprechen des Idealisten und des Sehers.

  • Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie sei ne Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.

  • Wenn die Reklame keinen Erfolg hat, muß man die Ware ändern.

  • Der Blinde wirft sich gern zum Führer auf.

  • Die Leitung der Welt, der politischen, der industriellen und der häuslichen, besteht sachlich im Empfang von Befehlen und im Gehorsam und genau unter solchen Bedingungen. "Widersprich nicht! Tu, was man dir sagt!", das muß man nicht nur Kindern und Soldaten, sondern eigentlich jedermann sagen. Glücklicherweise wollen die meisten gar nicht widersprechen. Sie sind nur froh, der Mühe des eigenen Nachdenkens enthoben zu sein.

  • Es ist gefährlich, den Menschen zu merken zu lassen, wie sehr er den Tieren gleicht, ohne ihm seine Größe zu zeigen. Es ist auch gefährlich, ihn zu sehr seine Größe fühlen zu lassen, ohne ihm seine Niedrigkeit zu zeigen.

  • Eine gute Herde wird nicht von einem Hammel geführt, sondern von einem Hirten.

  • Scherze mit dem Sklaven, bald wird er dir den Hintern zeigen!

  • Man soll die lieben, über die man befiehlt, aber man soll es ihnen nicht sagen.

  • Das rechte Wort, am rechten Platz vom rechten Mann gesprochen, erspart fast immer den Einsatz der Polizei.

  • Man spricht entweder zum Volk oder zur Sache.

  • Die Arbeit der philosophischen, theologischen, politisch-pathologischen Volksführer ist fast durchaus, Rauch zu machen und darin Gespenster und Schreckgestalten zu zeigen, damit man sich an ihre Heilande halten soll.

  • Völker sind wie die Oliven: Dem leichten Drucke geben sie süßes Öl, dem starken bitteres.

  • Die Welt ist voll brauchbarer Menschen, aber leer an Leuten, die den brauchbaren Mann anstellen.

  • Wohl dem Ganzen, findet / sich einmal einer, der ein Mittelpunkt / für viele tausend wird, ein Halt, - sich hinstellt / wie eine feste Säul', an die man sich / mit Lust mag schließen und mit Zuversicht.

  • Wer befehlen kann, findet die, welche gehorchen müssen.

  • Wen das höchste Gelingen seines Vorhabens nicht verwirrt macht und wen ebenso eine zeitweilige Notlage nicht verwirrt macht, wer vielmehr Lust und Leid sowie den mittleren Zustand ruhig hinnimmt, der Mann ist ein Führender.

  • Wer befehlen soll, / muß im Befehlen Seligkeit empfinden; / ihm ist die Brust von hohem Willen voll, / doch was er will, es darf's kein Mensch ergründen. / Was er den Treuesten in das Ohr geraunt, / es ist getan, und alle Welt erstaun. / So wird er stets der Allerhöchste sein, / der Würdigste!

  • Die große Majorität der Menschheit würde der trostlosesten Langeweile verfallen, wenn sie nicht durch tausend Zwangsmaßregeln von sich selbst und ihrer inneren Leere abgelenkt würde.

  • Wenn du eine Sache befiehlst, so befehle sie nicht zwei Menschen zugleich, damit der Sache kein Schade daraus erwachse, so wie man gesagt hat: Von zweien gekochtes Essen wird entweder zu salzig oder ungesalzen, und ein Haus, worin zwei Weiber sind, wird nicht rein gefegt.

  • Wenn Haupt und Glieder sich trennen, da wird sich zeigen, wo die Seele wohnte.

  • Das Fundament aller Staatskunst besteht darin, die Menschen zu täuschen über das, was ihr eigner Vorteil ist.

  • Dies aber ist das Dritte, was ich hörte: Daß Befehlen schwerer ist als Gehorchen.

  • Wer kummediert, exerziert nit.

  • Weit besser ist's, sie einzuengen, daß man sie wie Kinder halten, wie Kinder zu ihrem Besten leiten kann. Glaube nur, ein Volk wird nicht alt, nicht klug, ein Volk bleibt immer kindisch.

  • Die Macht kann nicht milde genug aussehen.

  • Täusche deine Vorgesetzten, aber nicht deine Untergebenen!

  • Wer besaß bis jetzt die überzeugendste Beredsamkeit? Der Trommelwirbel. Solange die Könige diesen in der Gewalt haben, sind sie immer noch die besten Redner und Volksaufwiegler

  • Selbst wer gebieten kann, muß überraschen.

  • Um einen Menschen lange Zeit zu beherrschen, muß man eine leichte Hand haben und ihn so wenig wie möglich seine Abhängigkeit fühlen lassen.

  • Den Völkern schmeicheln bei politischen Stürmen, heißt den Wogen sagen, daß sie das Schiff lenken sollen.

  • Es ist nicht wohlgetan, / zum Führer den Verzweifelnden zu wählen.

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