Anzeige

Robert Bosch

deutscher Industrieller, Ingenieur und Erfinder (1861 - 1942)

22 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Lieber Geld verlieren als Vertrauen.

  • Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

  • Immer soll nach Verbesserung des bestehenden Zustands gestrebt werden, keiner soll mit dem Erreichten sich zufrieden geben, sondern stets danach trachten, seine Sache noch besser zu machen.

  • In der heutigen Zeit ist es üblich, daß jeder, der etwas erzeugt, eine Werbung für seine Erzeugnisse einleitet, die nüchtern betrachtet, in ihrem Ausmaß als Unfug zu bezeichnen ist.

  • Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle.

  • Charakter haben ist von allergrößter Bedeutung. Ein Mensch von Charakter lügt und betrügt nicht und hält sein Wort, er hat Pflichtgefühl gegen seinen Kunden, seine Familie und sich selbst, und das macht einen Geschäftsmann angesehen und beliebt.

  • Bildung macht frei (…) Darum Förderung der Volksbildung; sie hebt ein Volk und macht es nicht nur geeignet, sich wirtschaftlich zu behaupten, sondern gibt ihm auch die Möglichkeit, politisch richtig zu handeln und Irrrlehren als solche zu erkennen.

  • Jede Arbeit ist wichtig, auch die kleinste.

  • Einen Vertrag abschließen ohne Hintergedanken, ihn aufs pünktlichste erfüllen, ist eine Tat von höchster geschäftlicher Klugheit.

  • Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind in gleicher Weise von dem Schicksal ihres Unternehmens abhängig.

  • Auf der Ausbildung tüchtiger Mechaniker und Techniker beruht die Zukunft unserer Industrie und jeder Fortschritt auf technischem Gebiet.

  • Wenn man aber an seine eigenen Erzeugnisse hohe Anforderungen stellt, so stößt man auf die Tatsache, daß die guten Ergebnisse der eigenen Erzeugnisse herabgedrückt werden durch das, was von anderen geliefert wird.

  • Sei Mensch und ehre Menschenwürde.

  • In einer größeren, gut geleiteten Firma ist es meist nicht so, daß einer sagen kann, das oder das habe ich gemacht. In einer solchen Firma muß Zusammenarbeit sein, und einer stützt sich auf den anderen.

  • Ich pflege zu sagen, daß ich meinen Erfolg weniger meinen Kenntnissen verdanke, als meinem Charakter.

  • Eine anständige Art der Geschäftsführung ist auf die Dauer das Einträglichste, und die Geschäftswelt schätzt eine solche viel höher ein, als man glauben sollte.

  • Nur gegenseitiges Verständnis kann ein erträgliches Verhältnis schaffen. Dem, der aufrichtig seinen Standpunkt vertritt, muß auch Glauben geschenkt werden.

  • Eine Firma, die, wie die meinige, nach möglichster Vollkommenheit strebt, muß im eigenen Interesse eine große Menge erzieherischer Arbeit leisten. Wer privatwirtschaftlich gut arbeiten will, arbeitet wohl oder übel auch in mancher Richtung erzieherisch in gutem Sinne und damit volkswirtschaftlich richtig.

  • Meiner Erfahrung gemäß gibt es nichts Schlimmeres für ein Werk, das auf die Dauer bestehen und fortschrittlich bleiben will, als keinen Wettbewerber zu haben.

  • Wer stark ist, braucht nicht immer um sein bisschen Ansehen zu bangen. Er hat davon genug, um auch einem eine Freude machen zu können dadurch, daß man ihm Verantwortung überlässt, ihn zur Verantwortungsfreudigkeit erzieht, ihm Freude an der Arbeit und am Erfolg schafft.

  • Gegen Leistungen kommt man nur mit Leistungen auf.

  • Wer aufrecht seinen Weg sucht, stets seinem Gewissen verantwortlich, dem dürfen wir unsre Achtung nicht versagen, er mag mit uns oder gegen uns gehen.

Anzeige