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Antlitz Zitate

36 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Antlitz

  • Alles Behaartsein ist tierisch. Die Rasur ist das Abzeichen höherer Zivilisation.

  • Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit sechzig das Gesicht, das er verdient.

  • Unsere Gesichter sind Masken, die uns die Natur verlieh, damit wir unseren Charakter dahinter verbergen.

  • Falten machen einen Mann männlicher, eine Frau älter.

  • Ich bin stolz auf die Falten. Sie sind das Leben in meinem Gesicht.

  • Die Lippen erst machen die Zähne schön.

  • Das Gesicht ist das Protokoll des Charakters.

  • Die verbitterten Gesichtszüge eines Mannes sind oft nur die festgefrorene Verwirrung eines Knaben.

  • In jedes Menschen Gesichte / steht seine Geschichte, / sein Hassen und Lieben / deutlich geschrieben.

  • Die unterhaltendste Fläche auf der Erde für uns ist die des menschlichen Gesichts.

  • Wie den Klang einer Sprache nur der hört, welcher sie nicht versteht, weil sonst das Bezeichnete das Zeichen sogleich aus dem Bewußtsein verdrängt, so sieht die Physiognomie eines Menschen nur der, welcher ihm noch fremd ist, d. h. nicht durch öfteres Sehen oder gar durch Sprechen mit ihm sich an sein Gesicht gewöhnt hat. Demgemäß hat man den rein objektiven Eindruck eines Gesichtes und dadurch die Möglichkeit seiner Entzifferung, streng genommen, nur beim ersten Anblick.

  • Wenn der Bart das Wichtigste wäre, könnten die Ziegen predigen.

  • Sogar sagt das Gesicht eines Menschen in der Regel mehr und Interessanteres als sein Mund; denn es ist das Kompendium alles dessen, was dieser je sagen wird, indem er das Monogramm alles Denkens und Trachtens dieses Menschen ist. Auch spricht der Mund nur Gedanken eines Menschen, das Gesicht einen Gedanken der Natur aus. Daher ist jeder wert, daß man ihn aufmerksam betrachtet, wenn auch nicht jeder, daß man mit ihm rede.

  • Kein Wissen gibt's, / der Seele Bildung im Gesicht zu lesen.

  • Wenn die Nacht herabsinkt, stirbt das Gesicht.

  • In den niedrigen, arbeitenden, zumal das Land bestellenden Klassen sind die heitern und zufriedenen Gesichter, in den reichen und vornehmen die verdrießlichen zu Hause.

  • Schwarze Brauen, / sagt man, sind schön bei manchen Fraun. Nur muß / nicht zuviel Haar darin sein, nur ein Bogen, / ein Halbmond, fein gemacht wie mit der Feder.

  • In unseren Gesichtern verlaufen die Züge regellos durch- und ineinander, oft ohne irgendeinen Charakter anzudeuten, oder es hält wenigstens schwer, das Original herauszufinden. Man kann sagen: In einem deutschen Gesicht ist die Hand Gottes weniger leserlich als auf einem italienischen.

  • Aller Menschen Gesichter sind ehrlich, wie auch ihre Hände beschaffen seien.

  • Das Gesicht eines Menschen verrät vielleicht dessen Magen, gewiß aber nicht sein Herz.

  • Aus der Physiognomie läßt sich keine feste Regel für die Beurteilung des Charakters der Menschen schöpfen; sie kann uns nur zu Mutmaßungen dienen.

  • Je mehr ich die Menschengeister beantlitze, desto weniger habe ich Hoffnung für Vernunft und Freiheit und Gerechtigkeit; denn auf den meisten sitzt irgendeine häßliche, schmutzige Leidenschaft, und die übrigen sagen doch gar nichts.

  • In einem Städtchen, wo sich immer ein Gesicht aufs andere reimt.

  • Was Eure Physiognomik betrifft, seht, da gebt Gott die Ehre und macht nicht viel Rühmens davon!

  • Es drückt ihr Gepräge die Welt auf dein Antlitz wie Fürsten aufs Geld.

  • Die Seele legt, so wie der Magnet den Feilstaub, das Gesicht um sich herum.

  • Ihr liebes Angesicht war wie ein durchsichtiges Fensterlein ihres Herzens, aus dem ihre Seele, mit jeder inneren Bewegung errötend und erbleichend, zum Himmel schaute.

  • Die Gesichter der gemeinen Leute auf einer Straße anzusehen, ist jederzeit eines meiner größten Vergnügen gewesen.

  • Oh, gebt mir ein poetisch Wort für Runzeln: / Die Klüften des Gesichts, sagt man nicht übel.

  • Ein Mann von guter Physiognomik sein, ist ein Geschenk des Glücks.

  • Was einer im Sinn hat, das siehet man ihm an den Augen an, es sei Gutes oder Böses.

  • Ich frage alle Physiognomen, ob sie nicht einmal aus den Gesichtern auf Vornamen geschlossen haben.

  • Es gibt Gesichter in der Welt, wider die man schlechterdings nicht "du" sagen kann.

  • Nur im Antlitz tritt das Ich in Erscheinung. Der Leib bezeichnet mehr das Geschlecht als die Person, die Gattung mehr als das Individuum.

  • Kein Antlitz ist hässlich, in dessen Zügen sich die Fähigkeit zu einer echten Leidenschaft und die Unfähigkeit zu einer Lüge ausdrückt.

  • Es lohnt sich, das Antlitz der Welt zu verändern, ohne sein eigenes zu verlieren.

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