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Feste Zitate

24 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Feste

  • Tages Arbeit! Abends Gäste! / Saure Wochen! Frohe Feste!

  • Mich deucht, das Größt' bei einem Fest / ist, wenn man sich's wohlschmecken läßt.

  • Jedes Jubiläum ist eine Vorfeier des Begräbnisses.

  • Der Geburtstag ist das Echo der Zeit.

  • Sooft man das Haus für Neujahr mit Kiefern schmückt, setzt man einen Meilenstein auf dem Wege zur Unterwelt.

  • Ein frommer Zauber hält mich nieder; anbetend, / staunend muß ich stehn. / Es sinkt auf meine Augenlider / ein goldner Kindertraum hernieder. / Ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

  • Man feiere nur, was glücklich vollendet ist! Alle Zeremonien zum Anfange erschöpfen Lust und Kräfte, die das Streben hervorbringen.

  • Das alte Faß ist ausgetrunken, / der Himmel steckt ein neues an. / Wie mancher ist vom Stuhl gesunden, / der nun nicht mit uns trinken kann. / Doch ihr, die ihr wie wir beim alten / mit so viel Ehren ausgehalten, / geschwind die alten Gläser leer / und setzt euch zu den neuen her!

  • O wär' im Februar doch auch, / wie's andrer Orten ist der Brauch, / bei uns die Narrheit zünftig! / Denn wer, solang das Jahr sich mißt, / nicht einmal herzlich närrisch ist, / wie wäre der zu andrer Frist / wohl jemals ganz vernünftig!

  • Sieh, ein Waldgebüsch bewegt sich / nach der Stadt hin; aller Gärten / froher blumenhafter Aufputz / reißt sich los, um sich ins grüne / Prachtgehäng hinein zu flechten, / das der Häuser, das der Hütten / Ansicht schön verhüllt und zieret, / das von Giebel sich zu Giebel / ziehend reicht und kranzbeladen, / schwankend, frischbelastet schwebt. / Bunter wird die tiefe Grüne, / muntrer immer; Band an Bändern / schlingt sich um, geknüpft zu Schleifen / krümmt sich's, und die losen...

  • Hinaus mir über die Gefilde, sag ich, / und mir die Rosen, die der Lenz verweigert, / mit eurem Atem aus der Flur gehaucht! / An euer Amt, ihr Priesterinnen der Diana, / daß eures Tempels Pforten rasselnd auf, / des glanzerfüllten, weihrauchduftenden / mir, wie des Paradieses Tore, fliegen! / Zuerst den Stier, den feisten, kurzgehörnten, / mir an den Altar hin; das Eisen stürz' ihn, / das blinkende, an heil'ger Stätte lautlos, / daß das Gebäu erschüttere, darnieder! / Ihr Dienrinnen,...

  • Überhaupt aber tragen glänzende, rauschende Feste und Lustbarkeiten stets eine Leere, wohl gar einen Mißton im Innern; schon weil sie dem Elend und der Dürftigkeit unseres Daseins laut widersprechen.

  • Hier existiert die absurde Mode, den letzten Abend des beschlossenen Jahres mit lauter Geselligkeit zu begehen, statt daß man lieber, wie ein östliches Volk es macht, sich im Kreis zusammensetzt und einige Minuten miteinander schweigt. Ich finde, das ist eine schöne, tiefsinnige Sitte. Es ist darin das Amen über das Vergangene und die Ehrfurcht vor dem verschleierten Bild der Zukunft.

  • Sie sagen, immer, wann die Jahreszeit naht, / wo man des Heilands Ankunft feiert, singe / die ganze Nacht durch dieser frühe Vogel. / Dann darf kein Geist umhergehn, sagen sie, / die Nächte sind gesund. Dann trifft kein Stern, / kein Elfe faht, noch mögen Hexen zaubern: / So gnadenvoll und heilig ist die Zeit.

  • Löblich ist ein tolles Streben, / wenn es kurz ist und mit Sinn.

  • Die schwierigste Aufgabe des Vaters zu Weihnachten: Den Kindern klarmachen, daß er der Nikolaus ist, und der Frau klarmachen, daß er es nicht ist.

  • Wievielen Leuten Sie auch Weihnachtsgrüße geschickt haben mögen - die erste Karte, die Sie bekommen, stammt von jemand, den Sie vergessen haben.

  • Was kündest du für Feste mir? Sie lieb ich nicht; / Erholung reichet Müden jede Nacht genug. / Des echten Mannes wahre Feier ist die Tat!

  • Wer das Fest verbietet, bereitet die Orgie vor.

  • Weil das ganze Jahr über die Liebe fehlt, werden zu Weihnachten die Kinder durch Geschenke bestraft.

  • Die Kirche Roms hat durch die Einführung des Weihnachtsfestes das Christentum gerettet.

  • Ein Fest, wenn es verdampft, ist gerade wie / das letzte Glas Champagner, ohne Gischt, / der seinem Erstlingskelche Reiz verlieh.

  • In nichts offenbart sich die herzlose Maschinenhaftigkeit der Neuern mehr als in der Dürre ihrer Feste.

  • Zwar fühl ich mich zu ernst, auf Festlichkeit zu sinnen; / doch seis! Es fördert auch frohmütiges Beginnen.

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