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Leben Zitate

179 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Leben

  • Verstehen kann man das Leben rückwärts; leben muß man es aber vorwärts.

  • Benimm dich im Leben wie bei einem Gastmahl. Eine Speise wird herumgetragen und gelangt zu dir: Du langst dir zu und nimmst mit Anstand davon. Sie wird vorübergetragen: Du hältst sie nicht zurück. Sie ist noch nicht an dich gekommen: Du unterdrückst dein Verlangen und wartest ruhig, bis sie an dich kommt. So mache es deinen Kindern, deinem Weibe, Ehrenstellen und Reichtümern gegenüber, und du wirst ein Tischgenosse der Götter sein.

  • An und für sich betrachtet, ist es ein gutes Leben; aber in Betracht, daß es ein Schäferleben ist, taugt es nichts. In Betracht, daß es einsam ist, mag ich es wohl leiden, aber in Betracht, daß es stille ist, ist es ein sehr erbärmliches Leben. Ferner, in Betracht, daß es auf dem Lande ist, steht es mir an; aber in Betracht, daß es nicht am Hofe ist, wird es langweilig. Insofern es ein mäßiges Leben ist, seht ihr, ist es nach meinem Sinn; aber insofern es nicht reichlicher dabei...

  • Das Leben besteht in der Bewegung.

  • Im Glück nicht stolz sein und im Leid nicht zagen, / das Unvermeidliche mit Würde tragen, / das Rechte tun, an Schönem sich erfreuen, / das Leben lieben und den Tod nicht scheuen / und fest an Gott und bessere Zukunft glauben, / heißt leben, heißt dem Tod sein Bitt´res rauben.

  • Alles im Leben hat seinen Preis; auch die Dinge, von denen man sich einbildet, man kriegt sie geschenkt.

  • Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.

  • Greift nur hinein ins volle Menschenleben! / Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt, / und wo Ihr's packt, da ist's interessant.

  • Als du auf die Welt kamst, weintest du, und um dich herum freuten sich alle. Lebe so, daß, wenn du die Welt verläßt, alle weinen und du allein lächelst!

  • Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.

  • Wie selten leben wir das eigne Leben!

  • Wer immer ein Ziel vor Augen hat, um das zu kämpfen sich lohnt, der lebt.

  • Wie es auch sei, das Leben, es ist gut.

  • Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern, nur vertiefen.

  • Ich fürchte, das Leben ist eine Art Wettbewerb, und die Ungerechtigkeit ist der Preis der Dinge.

  • Der Don Juan glaubt das Leben zu genießen, inzwischen verzehrt es ihn.

  • Lebenskunst ist nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.

  • Im Lenz blühen die Blumen, / Im Herbst welken sie ab, / Den einen hebt man zur Taufe, / Den andern legt man in's Grab.

  • Auf dem Glatteis des Lebens rutscht nur der ohne Brüche, der ein Korsett trägt mit Stäben aus geistiger Frische.

  • Am Schluß ist das Leben nur eine Summe aus wenigen Stunden, auf die man zulebte. Sie sind; alles andere ist nur ein langes Warten gewesen.

  • Leben ist Brückenschlagen über Ströme, die vergehen.

  • Für die nordische Moral bedeutet das Leben Kampf, für die südliche Moral bedeutet es Leiden. Darum bejaht der Held das Leben, das der Heilige verneint.

  • "Wie geht's?" sagte ein Blinder zu einem Lahmen. "Wie Sie sehen", antwortete der Lahme.

  • Das Leben ist Schlaf, dessen Traum die Liebe ist. Du wirst gelebt haben, wenn du geliebt haben wirst.

  • Es ist leicht zu sterben, aber schwer zu leben.

  • Sprich zum Leben so: / Verlier ich dich, so geb' ich hin, was nur / ein Tor festhielte. Sprich: Du bist ein Hauch, / abhängig jedem Wechsel in der Luft, / der diese Wohnung, die dir angewiesen, / stündlich bedroht. Du bist nur Narr des Todes; / den durch die Flucht strebst du ihm zu entgehn / und rennst ihm ewig zu. Du bist nicht edel; / denn alles Angenehme, das dich freut, / erwuchs aus Niederm. Tapfer bist du nicht; / du fürchtest ja die zartgespaltne Zunge / des armen Wurms. Dein bestes...

  • Für ewig aus dunkler Tiefe / Sprudelt der Lebensquell.

  • Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man muß, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.

  • Unser Leben ist der Fluß, der sich ins Meer ergießt, das Sterben heißt.

  • Der eine gewinnt sein Brot im Sitzen, / Der and're erringt es mit Laufen und Schwitzen.

  • Das Leben nennt der Derwisch eine Reise, / und eine kurze. Freilich! Von zwei Spannen / diesseits der Erde nach zwei Spannen drunter.

  • Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.

  • Das Menschenherz geht immer schwer.

  • Abwechslung ohne Zerstreuung wäre für Lehre und Leben der schönste Wahlspruch, wenn dieses löbliche Gleichgewicht nur so leicht zu erhalten wäre!

  • Lebe, wie du, wenn du stirbst, / wünschen wirst, gelebt zu haben.

  • So ein Monat deines Lebens Ziel, / Für gewiß, du würdest weinen viel; / Jetzt lachest du, da deine Frist, / Vielleicht nicht gar ein Tag mehr ist.

  • Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.

  • Das Leben ist eine Brücke von Seufzern über einen Strom von Tränen.

  • Das Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas.

  • Frag nicht, was das Leben dir gibt, frag, was du gibst.

  • Alles Leben ist Kampf des Individuellen mit dem Universum.

  • So regen wir die Ruder, stemmen uns gegen den Strom - und treiben doch stetig zurück, dem Vergangenen zu.

  • Drei von zehn bejahen das diesseitige Leben. Drei von zehn bejahen das jenseitige Leben. Drei von zehn verneinen das Leben und fürchten den Tod. Diese neun sehen nur das äußere Leben und verfallen dem Tod. / Der Zehnte aber, der Weise, schreitet durchs äußere Leben ohne Ja und Nein, ohne Gier und Furcht, des inneren gewiß.

  • Das Leben ist eine Krankheit, die ganze Welt ein Lazarett, und der Tod ist unser Arzt.

  • Das einzige Mittel, das Leben zu ertragen ist: Es schön zu finden.

  • Es ist kein Wurm, kein Tierlein so klein / Ihm dünket sein Leib, sein Leben fein.

  • Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.

  • Das Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens wächst in den Seelen im gleichen Maße, als in ihnen die Vorstellung vom Wesen der Liebe entstellt worden ist.

  • Die Lebensgeschichte der Menschen zerfällt gewöhnlich in drei Hauptteile: ihre Torheiten, ihre Freuden und ihr Glück oder Unglück.

  • Das Leben ist ein Prozeß, den man verliert, was man auch tut und wer man auch ist.

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