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Natur Zitate

156 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Natur

  • Lavendel, Minze, Salbei, Majoran, / die Ringelblum', die mit der Sonn' entschläft / und weinend mit ihr aufsteht: Das sind Blumen / aus Sommers Mitte, die man geben muß / den Männern mittlern Alters.

  • Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge, Flüsse und Städte darin denkt, aber hie und da jemand zu wissen, der mit uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben: Das macht uns dieses Erdenrund erst zu einem bewohnten Garten.

  • Wir sind nicht Herren der Natur, sondern nur ihr Teil.

  • Müsset im Naturbetrachten / immer eins wie alles achten: / Nichts ist drinnen, nichts ist draußen; / denn was innen, das ist außen.

  • Auf den Bergen ist Freiheit. Der Hauch der Grüfte / steigt nicht hinauf in die reinen Lüfte.

  • »Leben ist nicht genug!« sprach der Schmetterling. »Sonnenschein, Freiheit und ein kleines Blümchen muß man haben!«

  • In der Natur fühlen wir uns so wohl, weil sie kein Urteil über uns hat.

  • Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen; es grünten und blühten / Feld und Wald. Auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken / übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel. / Jede Wiese sproßte von Blumen in duftenden Gründen, / festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.

  • Was du zu Boden wirfst, es ist nicht Holz allein: Kannst du das Blut nicht sehn, das unaufhaltsam quillt aus rauher Rinde, die der Nymphe Leib verhüllt?

  • Alle wollen zurück zur Natur. Aber keiner zu Fuß.

  • Geheimnisvoll am lichten Tag, / läßt sich Natur des Schleiers nicht berauben, / und was sie deinem Geist nicht offenbaren mag, / das zwingst du ihr nicht ab mit Hebeln und mit Schrauben.

  • In der Natur und der Welt gibt es keine Dissonanzen, die eine löst sich in der anderen auf

  • O, große Kräfte sind's, weiß man sie recht zu pflegen, / die Pflanzen, Kräuter, Stein' in ihrem Innern hegen.

  • Der Mensch ist das einzige Lebenwesen das Bäume fällt um daraus Papier herzustellen auf das er dann schreibt: Rettet den Wald.

  • Der Frühling ist zwar schön; doch wenn der Herbst nicht wär', / wär' zwar das Auge satt, der Magen aber leer.

  • Wer einen Tag glücklich sein will, der trinke! Wer eine Woche glücklich sein will, schlachte ein Schwein! Wer ein Jahr glücklich sein will, heirate! Wer immer glücklich sein will, der werde Gärtner!

  • Überhaupt ist der Pantheismus nur ein höflicher Atheismus.

  • Das sogenannte Romantische einer Gegend ist ein stilles Gefühl des Erhabenen unter der Form der Vergangenheit oder, was gleich lautet, der Einsamkeit, Abwesenheit, Abgeschiedenheit.

  • Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.

  • Du warest mir ein täglich Wanderziel, / viellieber Wald, in dumpfen Jugendtagen; / ich hatte dir geträumten Glücks so viel / anzuvertraun, so wahren Schmerz zu klagen. / Und wieder such ich dich, du dunkler Hort, / und deines Wipfelmeers gewaltig Rauschen / jetzt rede du! Ich lasse dir das Wort! / Verstummt ist Klag und Jubel. Ich will lauschen.

  • Unkraut nennt man Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.

  • Ich fand eine Feldblume, bewunderte ihre Schönheit, ihre Vollendung in allen Teilen, und rief aus: "Aber alles dieses, in ihr und Tausenden ihresgleichen, prangt und verblüht, von niemandem betrachtet, ja oft von keinem Auge auch nur gesehn." Sie aber antwortete: "Du Tor! Meinst du, ich blühe, um gesehn zu werden?"

  • Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner.

  • Diejenige seelische Kraft, die am meisten geschädigt wird, wenn der Mensch nicht mehr naturgemäß lebt, nicht mehr in der Natur lebt, nicht mehr wandert und sich von der geheimen Seele der Landschaft umfassen läßt, ist die Phantasie. Stirbt aber die produktive Einbildungskraft ab, so sind alle höheren Kulturleistungen an der Wurzel bedroht, auch die technischen Konzeptionen und Erfindungen. Die Phantasie ist ja die Form, in der die schöpferische Natur mit ihren geheimsten Gesetzen...

  • Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.

  • Die Rose stand im Tau, / es waren Perlen grau, / als Sonne sie beschienen, / wurden sie zu Rubinen.

  • Denn die Elemente hassen / Das Gebild der Menschenhand.

  • Naturfreund ist derjenige, der sich mit allem, was in der Natur lebt, innerlich verbunden weiß, an dem Schicksal der Geschöpfe teilnimmt, ihnen, soviel er kann, aus Leid und Not hilft, und es nach Möglichkeit vermeidet, Leben zu schädigen oder zu vernichten.

  • Ich liebe die Rose als das Vollkommenste, was unsere deutsche Natur als Blume gewähren kann.

  • Nur der Einsame findet den Wald; wo ihn mehrere suchen, da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurück.

  • Die Natur macht nichts vergeblich.

  • Die Natur liebt es, sich zu verbergen.

  • Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.

  • Steine sind stumme Lehrer. Sie machen den Beobachter stumm, und das Beste, was man von ihnen lernt, ist nicht mitzuteilen.

  • Wem die Natur ihr offenbares Geheimnis zu enthüllen anfängt, der empfindet eine unwiderstehliche Sehnsucht nach ihrer würdigsten Auslegerin, der Kunst.

  • Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen.

  • Es ist, als ob jeder Baum auf dem Lande zu mir spräche: Heilig, heilig!

  • Kunst ist die rechte Hand der Natur. / Diese hat nur Geschöpfe, jene hat Menschen gemacht.

  • Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.

  • Ein Garten ist eine Kunstnatur.

  • Geh aus, mein Herz, und suche Freud / in dieser lieben Sommerzeit / an deines Gottes Gaben. / Schau an der schönen Gärten Zier / und siehe, wie sie mir und dir / sich ausgeschmücket haben.

  • Das Endziel der Naturwissenschaft ist, die allen Veränderungen zugrundeliegenden Bewegungen und deren Triebkräfte zu finden, also sich in Mechanik aufzulösen.

  • Gegen den Pantheismus habe ich hauptsächlich nur dieses, daß er nichts besagt. Die Welt Gott nennen, heißt nicht, sie erklären, sondern nur die Sprache mit einem überflüssigen Synonym des Wortes Welt bereichern.

  • So wenig der Gärtner sich durch andere Liebhabereien und Neigungen zerstreuen darf, so wenig darf der ruhige Gang unterbrochen werden, den die Pflanze zur dauernden oder zur vorübergehenden Vollendung nimmt. Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen, von denen man alles erhalten kann, wenn man sie nach ihrer Art behandelt. Ein ruhiger Blick, eine stille Konsequenz, in jeder Jahreszeit, in jeder Stunde das ganz Gehörige zu tun, wird vielleicht von niemand mehr als vom Gärtner verlangt.

  • Wir haben die Natur von unseren Eltern geerbt. Wir haben sie aber auch von unseren Kindern geliehen.

  • Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen, / als daß sich Gott-Natur ihm offenbare, / wie sie das Feste läßt zu Geist verrinnen, / wie sie das Geisterzeugte fest bewahre?

  • Ins Innere der Natur / dringt kein erschaffner Geist. / Glückselig, wem sie nur / die äußere Schale weist.

  • Immer war mir das Feld und der Wald und der Fels und die Gärten / nur ein Raum, und du machst sie, Geliebte, zum Ort.

  • Die Natur macht keine Sprünge.

  • Die Natur kennt keine Probleme, nur Lösungen.

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