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Jean Cocteau

französischer Schriftsteller, Regisseur und Zeichner (1889 - 1963)

15 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Unter Stil verstehe ich die Fähigkeit, komplizierte Dinge einfach zu sagen - nicht umgekehrt.

  • Takt besteht darin, daß man weiß, wieweit man zu weit gehen darf.

  • Ein halbleeres Glas Wein ist zwar auch ein halbvolles, aber eine halbe Lüge ist mitnichten eine halbe Wahrheit.

  • Man muß wissen, wie weit man zu weit gehen kann.

  • Was unsere Epoche kennzeichnet, ist die Angst, für dumm zu gelten, wenn man etwas lobt, und für gescheit zu gelten, wenn man etwas tadelt.

  • Amerika ist Amerika. Deutschland aber will Deutschland und außerdem noch Amerika sein.

  • Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht, ist meistens Ehrlichkeit.

  • Die Seele ist ein und dasselbe Wasser, das in uns allen enthalten ist; sie wechselt Form und Farbe, je nach der Form und Farbe der Flaschen.

  • Ähnlichkeit ist eine objektive Kraft, die allen subjektiven Umwandlungen widersteht. Nicht Ähnlichkeit mit Analogie verwechseln.

  • Behutsam schließt man die Augen der Toten; ebenso behutsam muss man den Lebenden die Augen öffnen.

  • Menschheit: einige wenige Vorläufer, sehr viele Mitläufer und eine unübersehbare Zahl an Nachläufern.

  • Die Sauberkeit der Revolution dauert höchstens vierzehn Tage.

  • Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht, ist meistens Ehrlichkeit.

  • Die Bildhauerei, wegen Missachtung von Form und Masse zugunsten von Verschwommenheit über Gebühr vernachlässigt, gehört zweifellos zu den edelsten Künsten. Immerhin ist sie die einzige Kunst, die uns zwingt, um sie herumzugehen.

  • Das Schlimme für einen Künstler ist, irrtümlich bewundert zu werden.

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