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Stil Zitate

39 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Stil

  • Was immer Du schreibst - schreibe kurz, und sie werden es lesen, schreibe klar, und sie werden es verstehen, schreibe bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten.

  • Wie der Stil, so der Mensch.

  • Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern.

  • Stil ist der äußere Ausdruck einer inneren Harmonie der Seele.

  • Der Ton ist es, der die Musik macht.

  • Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.

  • Unter Stil verstehe ich die Fähigkeit, komplizierte Dinge einfach zu sagen - nicht umgekehrt.

  • Der Stil ist die Physiognomie des Geistes.

  • Das Schaf blökt immer auf die gleiche Weise.

  • Wie Vernachlässigung des Anzuges Geringschätzung der Gesellschaft, in die man tritt, verrät, so bezeugt flüchtiger, nachlässiger, schlechter Stil eine beleidigende Geringschätzung des Lesers.

  • Nur in Wegwerfung des Zufälligen und in dem reinen Ausdruck des Notwendigen liegt der große Stil.

  • Alle gute Literatur hat einen Anfang, einen Mittelteil und einen Schluß.

  • Pathos ist Faulheit der Logik.

  • Der gute Stil, hauptsächlich darauf beruhend, daß man wirklich etwas zu sagen habe, erhält die Schönheit vom Gedanken, dessen Schattenriß er ist.

  • Jedes Wort hat fließende Grenzen. Diese Tatsache zu ästhetischer Wirkung auszunützen ist das Geheimnis des Stils.

  • Le style c'est l'homme: Dieses Wort ist so wahr, daß der Schreibende sich am sichersten dort zu verraten pflegt, wo er sich am ängstlichsten zu verstellen trachtete.

  • Die Kraft des Stils liegt in der Überzeugung, und oft werden Unbehilflichkeiten des Ausdrucks zu Schönheiten, weil man merkt, daß der Verfasser den Inhalt lebhaft gefühlt.

  • Ein guter Ausdruck ist so viel wert wie ein guter Gedanke, weil es fast unmöglich ist, sich gut auszudrücken, ohne das Ausgedrückte von einer guten Seite zu zeigen.

  • Feierlichkeit dient fast immer dazu, Dummheit zu verbergen.

  • Die deutsche Wortfolge soll drei Göttern zugleich dienen: Wir müssen die grammatischen Regeln befolgen, wir müssen die Worte denkbedingt anordnen, und wir müssen schließlich den Satz nach Takt und Rhythmus so gestalten, daß er auch dem Ohr wohlgefällt.

  • Nur wer echte eigene Gedanken hat, hat echten Stil.

  • Alle Formen des Stils sind gut, wenn man sie nur geschmackvoll anwendet. Es gibt eine Menge Ausdrücke, die Fehler bei dem einen, Schönheiten bei dem anderen sind.

  • Das Indogermanische kannte nur die Beiordnung, also die Anreihung von Hauptsätzen; ähnlich steht es im Altgriechischen und im Latein der Zwölftafelgesetze. Die ältesten isländischen Sagas - die einzige germanische Prosa, die vom Lateinischen unbeeinflußt ist enthalten kaum Nebensätze. Auch im Althochdeutschen sind Nebensätze selten. Noch um 1500 überwiegt der Hauptsatz.

  • Im ganzen ist der Stil eines Schriftstellers ein treuer Abdruck seines Innern. Will jemand einen klaren Stil schreiben, so sei es ihm zuvor klar in seiner Seele, und will jemand einen großartigen Stil schreiben, so habe er einen großartigen Charakter.

  • Um einen Gedanken knapp und kristallklar zu formulieren, muß man ihn bis zum Ende durchdacht haben; um anschaulich schreiben zu können, muß man die Augen aufgemacht haben; um lebendig zu schildern, muß man lebendig empfunden haben.

  • Wir haben eine Fülle ausdrucksfähiger Mundarten, kräftige und anmutige, witzige und schalkhafte Kraftquellen lebendigen Lebens, deren Wasser wir viel ungehemmter in das leicht schal werdende Becken der Schriftsprache strömen lassen sollten.

  • Je größer die Worte, um so leichter geht man durch sie hindurch.

  • Es gibt eine Art von leerem Geschwätz, dem man durch Neuigkeit des Ausdrucks und unerwartete Metaphern das Ansehen von Fülle gibt.

  • Bei dem einen entsteht der Stil aus den Gedanken, bei dem andern entstehen Gedanken aus dem Stil.

  • Die Grundregel des deutschen Satzbaus ist einfach: Jeder Hauptgedanke erfordert einen Hauptsatz.

  • Wenn man den natürlichen Stil sieht, ist man erstaunt und entzückt; denn man war darauf gefaßt, einen Autor zu sehen, und man findet einen Menschen.

  • Der Papierstil ist der Stil der Halbgebildeten.

  • Man liebt zu bemänteln allerorten schwache Gedanken mit starken Worten.

  • Der Bandwurmsatz ist die Nationalkrankheit unseres Prosastils.

  • Es kommt auf ein Wärzchen nicht an, wenn nur der Satz rote Backen hat.

  • Durch bloßes Lesen erwirbt man kein Stilgefühl, sowenig wie man durch Spazierengehen in Bildergalerien das Malen lernt.

  • Es ist wichtiger und leichter, Stillaster abzulegen als Stiltugenden zu erlernen.

  • Es ist das WIE, das das WAS veredelt.

  • Alles hat seine Chemie. Der Pöbel bestellt Champagner, es knallt der Kork, und der Pöbel säuft – Schnaps.

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