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Jurist Zitate

35 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Jurist

  • Doch wer bist Du, der zu Gericht willst sitzen / zum Urteilsspruch auf tausend Meilen Weite, / mit einem Blick so kurz wie eine Spanne?

  • Ein guter Jurist kann nur der werden, der mit einem schlechten Gewissen Jurist ist.

  • Alle Gesetze sind von Alten und Männern gemacht. Junge und Weiber wollen die Ausnahme, Alte die Regel.

  • Ein guter Advokat ist ein übler Nachbar.

  • Einen Richter darf man täuschen, aber nicht beschimpfen.

  • Ein Advokat und ein Wagenrad wollen geschmiert sein.

  • Wenn der Richter dein Kläger ist, sei Gott dein Helfer!

  • Juristen sind Leute, die die Gerechtigkeit mit dem Recht betrügen.

  • Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet!

  • Der Geist der Mäßigung muß der Geist des Gesetzgebers sein.

  • Von Advokaten wollen sie rein gar nichts wissen, da deren Prozeßführung hinterlistig und ihre Rechtsauslegung verdreht sei. Sie halten es nämlich für zweckmäßig, daß jeder persönlich seine Sache führe und dem Richter dasselbe sage, was er seinem Anwalt würde erzählt haben; so gebe es weniger Umschweife und lasse sich die Wahrheit leichter herausbekommen.

  • Nie hat ein Dichter die Natur so frei ausgelegt wie ein Jurist die Wirklichkeit.

  • Forsche der Philosoph, der Weltmann handle! Doch weh uns, / handelt der Forscher und gibt, der es vollzieht, das Gesetz.

  • Überall hebt Konkurrenz das Geschäft, auch bei den Juristen: / Jeder von ihnen schafft stets für zwei andre Bedarf.

  • Trotz seiner Torheiten hatte er zuviel gesunden Menschenverstand, um den edlen Advokatenberuf ernstnehmen zu können. Im übrigen stand sein Gerechtigkeitsgefühl nicht im Einklang mit den Gesetzen.

  • Jede noch so klare Bestimmung kann in irgendeiner Weise falsch ausgelegt werden. Ist man einmal entschlossen, sein Wort zu brechen, so findet man leicht einen Vorwand.

  • Gott sandte die Streitsucht, auf daß der Advokat zu leben hat.

  • Mitleid ist die Tugend des Gesetzes. / Nur Tyrannei braucht es zur Grausamkeit.

  • Leugnen will ich nicht, / in dem Gerichte, das auf Tod erkennt, / sei unter zwölf Geschwornen oft ein Dieb, / wohl zwei, noch schuldiger als der Angeklagte. / Wer offenbar dem Rechte ward, / den straft das Recht. Was kümmert's das Gesetz, / ob Dieb den Dieb verurteilt?

  • Advokaten halten es nicht wie die Kutscher: Sie nehmen das Trinkgeld, bevor sie starten.

  • Der Richter soll sich fühlen, als ob ein scharfes Schwert zwischen seinen Knien liege und die Hölle unter ihm geöffnet sei!

  • Tun wir gleich Advokaten im Prozeß, / die tüchtig streiten, doch als Freunde schmausen!

  • Ich kenne niemand, der sich gern einen geborenen Staatsanwalt nennen hört.

  • Ein Richter, der verdammt, / ist stark nur im Vernichten. / Des echten Richters Amt / ist, wieder aufzurichten.

  • Wo der Arme zum Dorfrichter wird, ist's hohe Zeit, daß die Reichen den Ort verlassen.

  • Sprich, Unglücklicher, welcher Dämon fuhr dir in die Zunge? Wer hat dich geheißen, mit der Justiz zu hadern?

  • Guter Jurist, / böser Christ.

  • Es ist nicht einzusehen, weshalb es neben den Rechtsanwälten, die unser Recht durchsetzen wollen, nicht auch Versöhnungsanwälte gibt, die uns Rechtsstreitigkeiten ersparen möchten.

  • Justus lernet die Gesetze. / Ob er gleich nun alle kann, / meint er doch, daß keines sei, / das ihn selbsten gehet an.

  • Juristen sind wie Schuster, die zerren mit den Zähnen / das Leder; sie die Rechte, daß sie sich müssen dehnen.

  • Ist ein Esel zu erstreiten, ei, so suche dir zur Hand / einen Richter, der nicht selbsten ist dem Esel anverwandt!

  • Juristen / Sind böse Christen.

  • Neuer Jurist muß einen neuen Galgen haben.

  • Es geht einem so glatt ein wie dem Teufel eine Advokatenseele.

  • Advokaten, / Schadvokaten.

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