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Lob Zitate

106 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Lob

  • Nichts so Schlimm's ist um und an, / So man nichts d'ran loben kann.

  • Sage mir, wer dich lobt, und ich sage dir, worin dein Fehler besteht.

  • Der Edle kümmert sich nicht darum, wenn ihm die Anerkennung vorenthalten wird; denn er ist damit beschäftigt, Dinge zu tun, die Anerkennung verdienen.

  • Das Werk lobt den Meister.

  • Wenn mich meine Feinde loben, kann ich sicher sein, einen Fehler gemacht zu haben.

  • Bei den Griechen, deren Poesie und Rhetorik einfach und positiv war, erscheint die Billigung öfter als die Mißbilligung. Bei den Lateinern hingegen ist es umgekehrt, und je mehr sich Poesie und Redekunst verdirbt, desto mehr wird der Tadel wachsen und das Lob sich zusammenziehen.

  • Tadeln ist leicht; deshalb versuchen sich so viele darin. Mit Verstand loben ist schwer; darum tun es so wenige.

  • Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben.

  • Die gute Tat, die ungepriesen stirbt, / würgt tausend andre, die sie zeugen könnte.

  • Denkst du dein Alter hoch zu bringen / Hab' rechte Maß in allen Dingen.

  • Daß ich meine zwölf Stunden des Tags einen Garten beschickte, daß ich ihm nichts veruntreue und Ordnung unter meinen Leuten erhalte, das bezahlt mir der gnädige Herr mit Geld. Aber daß ich es mit Freuden tue, weil ich es ihm tue, daß ich des Nachts davon träume, daß es mich mit der Morgensonne heraustreibt - das, mein Fräulein, muß er mir mit seiner Zufriedenheit lohnen. Ein einziger Besuch in seinem Park tut hier mehr als alle sein Mammon.

  • Im Lobe ist mehr Zudringlichkeit als im Tadel.

  • Den Schlechten mißfallen heißt gelobt werden.

  • Den Göttern Weihrauch, den Menschen Lob!

  • Anerkennung und Applaus können auch Vernichtung bedeuten.

  • Die zuletzt tanzen, bekommen den meisten Beifall.

  • Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen und gelten zu lassen, muß man eigenen haben.

  • Lob ist des Mannes Untergang.

  • Wer da fährt nach großem Ziel, / lern' am Steuer ruhig sitzen, / unbekümmert, wenn am Kiel / Lob und Tadel hochauf spritzen!

  • Wer jeden lobt, lobt niemand.

  • Leichter gönnen sogar gute Menschen dem andern jedes Glück, sogar das unverdiente, aber nie das unverdiente Lob.

  • Gewöhnlich lobt man nur, um gelobt zu werden.

  • Die einen werden durch großes Lob schamhaft, die anderen frech.

  • Eine schöne Handlung aus vollem Herzen loben heißt in gewissem Sinne an ihr teilhaben.

  • Lob gleicht dem Ambra: Ein wenig daran riechen und ein kleines Stück davon ist sehr angenehm; hält man aber einen ganzen Klumpen Vor die Nase, so stinkt es und streckt einen zu Boden.

  • Das Lob / Ist des Narren Prob'.

  • Der Wunsch, das Lob zu verdienen, das man uns erteilt, steigert Tugend, und das Lob, das man Geist und Mut und Schönheit gönnt, hilft mit, sie zu erhöhen.

  • Anerkennung ist das Brot der Geister.

  • Lob ist eine listige, versteckte, feine Schmeichelei, die Spender und Empfänger anders befriedigt. Dieser nimmt sie als Preis für seine Verdienste an, und jener gibt sie, um seine Billigkeit und Urteilskraft ins rechte Bild zu setzen.

  • Unser Verdienst verschafft uns Anerkennung ehrenwerter Menschen, unser Glück aber die der Menge.

  • Wer ein Lob zurückweist, will nochmals gelobt werden.

  • Rühme das Korn erst, nachdem du es in der Scheuer geborgen hast, und deinen Herrn erst im Grabe!

  • Wir wählen oft giftige Lobsprüche und lassen damit durch einen Gegenstoß Fehler an dem Gelobten hervorspringen, die wir auf keine Art aufzudecken wagen.

  • Es gibt nur einen richtigen Weg für jedes Lob, nämlich darzulegen, welcher Art der ist, Von dem die Rede ist, und welche Wirkungen von ihm ausgehen.

  • Was man uns auch Gutes über uns sagen mag: Man sagt uns nichts Neues.

  • Bewunderung durch andere verdirbt den Menschen von Kindheit an.

  • Die Welt tut ihr möglichstes, uns gegen Lob und Tadel gleichgültig zu machen; aber es gelingt ihr denn doch nicht, und wir kehren, wenn wir günstige und zugleich im ganzen mit unseren Überzeugungen zusammentreffende Urteile vernehmen, immer gar zu gern aus unserer Resignation zum Genuß zurück.

  • Wen jemand lobt, dem stellt er sich gleich.

  • Wer Lob empfängt, tut immer wohl, es mehr als eine freiwillige Gabe anzusehen denn als einen verdienten Lohn.

  • Eine unausrottbare Eigenschaft im Wesen des Menschen ist sein Verlangen nach Anerkennung.

  • Wer mich ständig lobt, ist entweder ein Narr, der mich verachtet, oder ein Schurke der mich betrügen will.

  • Mattes Lob ist Tadel.

  • Ein Mann wird durch den Mund des Lobers bewähret wie das Silber im Tiegel und das Gold im Ofen.

  • Man kann / nur nach Verdienst das loben, was man liebt.

  • Zuvieles Loben, weiß ich wohl, macht dem, / der edel denkt, den Lober nur zuwider.

  • Du sollst niemand rühmen vor seinem Ende.

  • Ich will nicht, daß mein Schönes und Treffliches anerkannt werde. Ich will nur, daß das Schöne und Treffliche überhaupt anerkannt werde. Findet aber das Schöne und Treffliche überhaupt Eingang, so muß auch das Gute, was von mir ausgeht, eine gute Statt finden, und darum darf ich, ohne Egoist zu sein, es immer mit Schmerz empfinden, wenn etwas, das mir gelingt, nur für mich selbst, nicht auch für andere existiert.

  • Ein Mann, wie trefflich ausgestattet, / wie reich begabt an äußerm Gut und innerm, / rühmt sich umsonst, zu haben, was er hat, / noch fühlt er's sein als nur im Widerstrahl: / Als müßte erst sein Wert auf andre scheinen / und dann das Feuer, das er jenen lieh, / dem Geber wiederkehren.

  • Von Verdiensten, die wir zu schätzen wissen, haben wir den Keim in uns.

  • Wer gelobt wird, der wird bucklig.

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