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Überwinden Zitate

43 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Überwinden

  • Feiger Gedanken / bängliches Schwanken, / weibisches Zagen, / ängstliches Klagen / wendet kein Elend, / macht dich nicht frei. / Allen Gewalten / zum Trutz sich erhalten; / nimmer sich beugen, / kräftig sich zeigen, / rufet die Arme / der Götter herbei.

  • Wenn etwas gewaltiger ist als das Schicksal, so ist es der Mut, der es unerschüttert trägt.

  • Das Kreuz, wohl gefaßt, ist halb getragen.

  • Ein Feuer brennt das andre nieder, / ein Schmerz kann eines andern Qualen mindern. / Dreh' dich in Schwindel, hilf durch Dreh' dir wieder! / Fühl' ein andres Leid, das wird dein Leiden lindern! / Saug' in dein Auge neuen Zaubersaft, / so wird das Gift des alten fortgeschafft.

  • Seelenleiden, in die wir durch Unglück oder eigne Fehler geraten, sie zu heilen vermag der Verstand nichts, die Vernunft wenig, die Zeit viel, entschlossene Tätigkeit hingegen alles.

  • Es ist besser, sein Kreuz zu tragen als zu schleppen.

  • Wer auf sein Elend tritt, steht höher.

  • Einen verwickelten Gemütszustand, gewisse Schmerzen, Überraschungen und Verlegenheiten verarbeitet man weit leichter in irgendeiner fremden, ungestörten Umgebung als innerhalb der eigenen Wände.

  • Denn der Mensch, der zur schwankenden Zeit auch schwankend gesinnt ist, der vermehret das Übel und breitet es weiter und weiter.

  • Die Welt ist nicht aus Brei und Mus geschaffen, / deswegen haltet euch nicht wie Schlaraffen! / Harte Bissen gibt es zu kauen. / Wir müssen erwürgen oder sie verdauen.

  • O, verzeih, mein trefflicher Freund, daß ich, selbst an dem Arm dich / haltend, bebe! So scheint dem endlich gelandeten Schiffer / auch der sicherste Grund des festesten Bodens zu schwanken.

  • Das Glück muß man regieren, das Unglück überwinden.

  • Die Götter stürzen, richten wieder auf.

  • Gehst du furchtsam und zart mit deinen Leiden um, so stechen sie heißer als Brennesseln, wenn man sie bloß leise berührt. Aber gleich ihnen verletzen sie wenig, wenn du sie herzhaft und derb handhabst.

  • Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß das Denken eine Heilkraft habe. Aber dieses Mittel läßt sich nicht bei allen auf die gleiche Weise anwenden. Einige, zu welchen auch Sie gehören, helfen ihrem Übel dadurch ab, daß sie ihre Aufmerksamkeit davon abwenden. Ich habe den meinigen, zum Beispiel Zahnschmerzen, dadurch am besten abhelfen können, indem ich meine Aufmerksamkeit darauf konzentriert und an nichts als an meinen Schmerz gedacht habe.

  • Man muß verstehen, die Früchte seiner Niederlagen zu ernten.

  • Brich nur die Dielen auf, wenn es um dich stinkt. Die tote Maus wird sich finden.

  • Ein Glück bleibt es bei alledem, wenn man in der Einsamkeit mit sich selber fertig werden kann. Aber wie viele sind gebunden und müssen ihr Elend im Verkehr mit Menschen doppelt tragen!

  • Wer auf dem Meere gewesen ist, scheut sich nicht mehr vor Pfützen.

  • Kultur hat ihren sichersten Gradmesser an dem, wieviel einer aushält im Guten wie im Schlimmen. Der Kultivierte übersteht die Niederlage geistig ungebrochen.

  • Der Mut hat mehr Mittel gegen das Unglück als die Vernunft.

  • Bei furchtbaren Schicksalsschlägen das ganz Gewöhnliche tun, das hilft uns über den Abgrund.

  • Der beste Rat ist in der Not: / Mensch, hilf dir selbst, so hilft auch Gott!

  • Weiche dem Unheil nicht, sondern mutiger geh ihm entgegen!

  • Das Weicheste überwindet das Härteste.

  • Wer sich entschließen kann, besiegt den Schmerz.

  • Den Schmuck der Zweige habt ihr abgehauen, / da steh' ich, ein entlaubter Stamm! Doch innen / im Marke lebt die schaffende Gewalt, / die sprossend eine Welt aus sich geboren.

  • Es gibt Schmerzen, wo der Mensch / sich selbst nur helfen kann.

  • Wenn der Mensch zu seinem Leid von heute nicht auch sein Leid von gestern und sein Leid von morgen hinzurechnete, so wäre jedes Schicksal erträglich.

  • Gibt die Not dich wieder frei, / prüfe dich mit frommem Eifer! / Ach, und wardst du drin nicht reifer, / spricht noch nicht: Sie ist vorbei!

  • Wenn man fünf oder sechs Miseren vereinigt, so ergeben sie zusammengenommen einen ganz erträglichen Zustand.

  • Der Mann weicht dem Stein, der ihn zu zerschmettern droht, aus und vermauert ihn in sein Gebäude!

  • Von kleinen Dingen nur den Kopf, / von großen sich das Herz erfüllen lassen, / das Glück mit keckem Griff beim Schopf, / das Unglück an der Gurgel fassen!

  • Ernste Tätigkeit söhnt zuletzt immer mit dem Leben aus.

  • Der Mann verbeißet die Wunde und erliegt an der Narbe. Das Weib bekämpft den Kummer selten und überlebt ihn doch.

  • Die kleinen Miseren des Lebens helfen uns manchmal über sein großes Elend hinweg.

  • Wenn man so oft unterzugehen fürchtet und sich immer wieder gerettet sieht, das gibt ein Zutrauen!

  • Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen.

  • Widerstehe wie das Wasser!

  • Wenn du stille bist, wird dir geholfen.

  • Wer am Tode vorübergegangen ist, lebt anders, als er früher gelebt hat.

  • Wer zwei Hungersnöte überwand, der hat etwas, was ihm hilft.

  • Stürzt gleich des Glückes Bosheit meine Größe, / mein Sinn geht über seines Rades Kreis.

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