Arme Leute kennt niemand.
- aus Deutschland
Er muß Hunde führen bis Bautzen.
- aus Deutschland
Der Arme muß in den Sack.
- aus Deutschland
Dem Teufel wehrt man mit dem Kreuz, den Leuten mit Fäusten.
- aus Deutschland
Armer Leute Reden gilt nicht.
- aus Deutschland
Er meint, er sei des großen Hunds Großvater.
- aus Deutschland
Wo der Teufel das Kreuz voranträgt, da gehe nicht nach.
- aus Deutschland
Man muß einem bösen Hund ein Stück Brot ins Maul werfen.
- aus Deutschland
Narretei ist Narretei, aber Feuer in der Hose ist keine Narretei.
- aus Deutschland
Pfaffen zahlen einander keine Zehnten.
- aus Deutschland
Je schwächer der Bettler, je stärker die Krücke, / Je ärger der Schalk, je größer das Glücke.
- aus Deutschland
Was der Pfaff nicht will, nimmt der Küster gern.
- aus Deutschland
Was der Bettler fischt, kann man nicht alles auf der Waage wiegen.
- aus Deutschland
Der Bettler greift nie fehl.
- aus Deutschland
Der Bettler sagt nie: es ist zuviel.
- aus Deutschland
Die Lieb ist übel angelegt, die keine Lieb herwider trägt.
- aus Deutschland
Lieb dein Weib, so haßt sie dich.
- aus Deutschland
Liebe macht Gegenliebe.
- aus Deutschland
Ich liebe, was fein ist, / Ob's schon nicht mein ist, / Ob mir's gleich nicht werden kann, / Hab ich doch ein Gefallen dran.
- aus Deutschland
Reitet der Teufel die Pfaffen, / So reitet er sie rechtschaffen.
- aus Deutschland
Weh den Eseln oder Pferden, / So die Bettler reiten werden.
- aus Deutschland
Hast den Teufel gefressen, so friß die Hörner auch.
- aus Deutschland
Was der Pfaff mit der Zunge und der Soldat mit dem Schwerte gewinnt, das faselt nicht.
- aus Deutschland
Der Teufel hat sein Spiel.
- aus Deutschland
Getreuen Diener findet man nicht auf dem Trödelmarkt.
- aus Deutschland
Pfaffentrug und Weiberlist / Geht über alles, was ihr wißt.
- aus Deutschland
Alte Diener, Hund und Pferd / Sind bei Hof in gleichem Wert.
- aus Deutschland
Es ist nicht Not, daß die Pfaffen heiraten, solange die Bauern Weiber haben.
- aus Deutschland
Ihr kommt noch früh genug – in des Teufels Küche.
- aus Deutschland
Der Pfaff liebt seine Herde, doch die Schafe mehr als die Widder.
- aus Deutschland
Wenn man hinter sich geht, trägt man dem Teufel Wasser in die Küche.
- aus Deutschland
Dienst um Dienst ist keine Kuppelei.
- aus Deutschland
Lieb, Feuer, Husten, Krätze, Gicht / Lassen sich verbergen nicht.
- aus Deutschland
Rechten Reichtum stiehlt kein Dieb.
- aus Deutschland
Er weiß, wo der Teufel sein Nest hat.
- aus Deutschland
Reicher ist, der Reichtum verachtet, denn der Reichtum besitzt.
- aus Deutschland
Den Teufel sind wir los, die Bösen sind geblieben.
- aus Deutschland
Stirbt der Reiche, / So geht man zur Leiche; / Stirbt der Arme, / Daß Gott erbarme!
- aus Deutschland
Die Reichen wissen nicht, wie dem Armen zumut ist.
- aus Deutschland
Reicher Leute Kinder geraten selten wohl.
- aus Deutschland
Wenn die Reichen bauen, haben die Armen zu tun.
- aus Deutschland
Dem Faulen wächst das Seine unter der Stauden.
- aus Deutschland
Wo Liebe, da ist Treue.
- aus Deutschland
Ein karger Reicher ist Salomons Esel.
- aus Deutschland
Die Wahrheit ist ein Kleinod, darum will sie mancher nicht alle Tage zur Schau tragen.
- aus Deutschland
Liebe, Diebe und Furchtsamkeit machen Gespenster.
- aus Deutschland
Mancher besteht bei der Wahrheit wie Butter bei der Sonne.
- aus Deutschland
Jung gefreit hat niemand gereut.
- aus Deutschland
Wer freien will, hat vier Scheffel über dem Gesicht.
- aus Deutschland
Lügen, daß sich die Balken biegen.