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Willy Brandt

deutscher Politiker (SPD) (1913 - 1992)

40 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört.

  • Wir wollen mehr Demokratie wagen. Wir wollen eine Gesellschaft, die mehr Freiheit bietet und mehr Mitverantwortung fordert.

  • Man kann nie so kompliziert denken, wie es plötzlich kommt.

  • Die Zukunft wird nicht gemeistert von denen, die am Vergangenen kleben.

  • Unsere Zeit steckt, wie kaum eine andere zuvor, voller Möglichkeiten - zum Guten und Bösen. Nichts kommt von selbst. Darum - besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, daß jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.

  • Demokratie darf nicht so weit gehen, daß in der Familie darüber abgestimmt wird, wer der Vater ist.

  • Emigranten waren diejenigen unserer Landsleute im vergangenen Jahrhundert, die nach Amerika ausgewandert sind, weil sie eine neue Heimat finden wollten. Diejenigen, die während der Nazizeit Emigranten genannt wurden, teils von der deutschen Propaganda, aber so übernommen auch in die Sprache des Volkes, waren nicht Emigranten, sondern waren politische oder rassische oder auch religiöse Flüchtlinge.

  • Arbeit ist der Umweg zu allen Genüssen.

  • Perfektionismus ist ein schreckliches und nicht nur deutsches Laster.

  • Die Geschichte kennt kein letztes Wort.

  • Besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, daß jede Zeit eigene Antworten will.

  • Wo die Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit.

  • Wir sind jetzt in der Situation, wo wieder zusammenwächst, was zusammengehört.

  • Es ist wichtiger, etwas im kleinen zu tun, als im großen darüber zu reden.

  • Abgeschlossen ist der Prozeß des Zusammenwachsens erst, wenn wir nicht mehr wissen, wer die neuen und wer die alten Bundesbürger sind.

  • Sozialdemokratie ist ein Synonym für demokratischen Sozialismus.

  • Ich glaube nicht, daß diejenigen recht haben, die meinen, Politik besteht darin, zwischen schwarz und weiß zu wählen. Man muß sich auch häufig zwischen den verschiedenen Schattierungen des Grau hindurchfinden.

  • Der Bürgerstaat ist nicht bequem, Demokratie braucht Leistung.

  • Krieg ist nicht mehr die Ultima ratio, sondern die Ultima irratio.

  • Eine Gesellschaft ... die das Alter nicht erträgt ... wird an ihrem Egoismus zugrunde gehen.

  • Mut kann nur der haben, der auch Furcht kennt; der andere ist nur tollkühn.

  • Die Tageszeitungen sind ein lebensnotwendiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens; sie gehören gewissermaßen zum täglichen Brot.

  • Wer mit den Problemen unserer Zeit fertig werden will, sollte die Zitatenbibel zu Hause lassen.

  • Die Demokratie ist uns keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit.

  • Es wird in Zukunft keine politischen Lösungen von Wichtigkeiten mehr geben, außerhalb von Bündnissen, Sicherheitssystemen und Gemeinschaften.

  • In der Jugend Marxist zu sein, ist eine gute Vorbereitung, um im Alter ein guter Sozialist zu werden.

  • Wer Unrecht lange geschehen läßt, bahnt dem nächsten den Weg.

  • Man kann heute nicht Demokrat sein, ohne Antikommunist zu sein.

  • Knappe Mehrheiten sind kein Hindernis für eine wirksame Politik.

  • Alle Deutschen gehören nicht zur Verbrecherbande, der Deutsche als solcher ist kein Verbrecher.

  • Politiker, die Dogmen huldigen oder ihren Platz auf einem Podest staatsmännischer Unfehlbarkeit beanspruchen, verdienen kein Vertrauen.

  • Es mag so sein, daß Macht den Charakter verdirbt, aber Ohnmacht nicht minder.

  • Demokratie darf nicht so weit gehen, dass in der Familie darüber abgestimmt wird, wer der Vater ist

  • Es hat keinen Sinn, eine Mehrheit für die Sozialdemokraten zu erringen, wenn der Preis dafür ist, kein Sozialdemokrat mehr zu sein.

  • Im Zweifel für die Freiheit!

  • Demokratischen Sozialismus verstehen wir als die dauernde Aufgabe Freiheit und Gerechtigkeit zu erkämpfen, sie zu bewahren und sich in ihnen zu bewähren. Dies und die Solidarität sind der geistig, politische Boden auf dem allein die Sozialdemokratie gedeihen kann.

  • Wir sind keine Erwählten, wir sind Gewählte. Deshalb suchen wir das Gespräch mit allen, die sich um diese Demokratie bemühen.

  • Die Schule der Nation ist die Schule.

  • So wie die Freiheit eine Voraussetzung für die Demokratie ist, so schafft mehr Demokratie erst den Raum, in dem Freiheit praktiziert werden kann.

  • Im moralischen Sinn macht es keinen Unterschied, ob ein Mensch im Krieg getötet oder durch Gleichgültigkeit Anderer zum Hungertod verurteilt wird.

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