Denken Zitate

113 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Denken

Einfach denken ist eine jute Jabe Jottes.

Wie kommt bei vielen das schiefe Denken, / die reich doch mit Verstand beschenkt? / Man kann sich das Gehirn verrenken, / wie man die Beine sich verrenkt.

Nur wer viel allein ist, lernt gut denken.

Man kann nie so kompliziert denken, wie es plötzlich kommt.

Denke bis zu den letzten Konsequenzen, reisse nieder, was deinem Denken im Wege steht; selbst das Heiligste, das Unantastbare ist unheilig und ein Frevel, wenn es dem Gedanken zur Schranke ward.

Ein scharfer Beobachter ist ohne Zweifel selten, aber ein scharfer Denker ist viel seltener.

Denken isoliert den Menschen. Der Gedanke gehört dem Denker allein. Das ist auch wohl die Ursache, warum Denker und Erfinder stets unbeliebt und verfolgt waren. Denken ist zentrifugal.

Das Denken bietet Trost und Heilung für alles. Hat es einem wehgetan, so verlange man von ihm das geeignete Gegenmittel, und man bekommt es.

Ich denke, also bin ich.

Jeder Denker bringt einen Teil der scheinbar festgefügten Welt in Gefahr, und niemand kann voraussagen, was an dessen Stelle treten wird.

Ein Gedanke kann nicht erwachen, ohne andere zu wecken.

Das Denken gibt uns ein so reines und so lebhaftes Vergnügen, daß, wer es nur einmal in seinem Leben gekostet hat, es nie wieder entbehren kann.

Laßt die Menschen, nur Ein Menschenalter hindurch, nicht mehr laut mit einander denken dürfen; und seid gewiß, sie haben ihre Denkkraft verloren.

Wer glücklich ist, fühlt; wer unglücklich ist, denkt.

Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.

Das Schlimme aber ist, daß alles Denken zum Denken nichts hilft. Man muß von Natur richtig sein, so daß die guten Einfälle immer wie freie Kinder Gottes vor uns dastehen und uns zurufen: Da sind wir!

Denken und Tun, Tun und Denken, das ist die Summe aller Weisheit, von jeher anerkannt, von jeher geübt, nicht eingesehen von einem jeden. Beides muß wie Aus- und Einatmen sich im Leben ewig fort hin und wider bewegen; wie Frage und Antwort sollte eins ohne das andre nicht stattfinden. Wer sich zum Gesetz macht, was einem jeden Neugebornen der Genius des Menschenverstandes heimlich ins Ohr flüstert, das Tun am Denken, das Denken am Tun zu prüfen, der kann nicht irren.

Eigentlich kommt alles auf die Gesinnungen an. Wo diese sind, treten auch die Gedanken hervor.

Ein denkendes Nichtdenken wandelt mich manchmal an. Es ist eine Art von empfundener Gleichgültigkeit.

Ein Kerl, der spekuliert, / ist wie ein Tier, auf dürrer Heide / von einem bösen Geist im Kreis herumgeführt, / und ringsumher liegt schöne, grüne Weide.

Es ziemt dem Menschen, nicht mehr zu grübeln, wo er nicht mehr wirken soll.

Grau, teurer Freund, ist alle Theorie / und grün des Lebens goldner Baum.

Handeln ist leicht, Denken schwer, nach dem Gedanken handeln unbequem.

Jeder Mensch muß nach seiner Weise denken; denn er findet auf seinem Wege immer ein Wahres oder eine Art von Wahrem, die ihm durchs Leben hilft.

Mein Kind! Ich hab es klug gemacht, / ich habe nie über das Denken nachgedacht.

Wenn ich vor mir allein bin, erzähle ich mir, was ich gesehen habe, als wenn ich Dir's erzählen sollte, und es berichtigt sich alles.

Zwar ists mit der Gedankenfabrik / wie mit einem Webermeisterstück, / wo ein Tritt tausend Fäden regt, / die Schifflein herüber-hinüberschießen, / die Fäden ungesehen fließen, / ein Schlag tausend Verbindungen schlägt.

Es gibt nichts Wichtigeres auf der Welt, als die Menschen zum Nachdenken zu bringen.

Man denkt nicht, sondern man hat Einfälle und versäumt in der Regel, sie festzuhalten.

Die meisten Menschen denken aus Gewohnheit nicht, manche aber, und das nicht wenige, aus Furcht.

Der Gedanke ist Allgemeingut und im Gegensatz zum Gefühl umso weniger wert, je mehr er an den Boden erinnert, auf dem er gewachsen ist.

Es gibt nichts, das der Geist völlig ausdenken kann, und so sind wir Lichter, die eigentlich nur sich selbst erleuchten.

Unendlich viele Menschen haben nie einen Gedanken gehabt und sehen doch wie Denker aus. Sie sind wie Kartenspieler: Unendliche Kombinationen durch wenige gegebene Blätter.

Ein scheues Wild die Gedanken sind. Jag ihnen nach, sie fliehen geschwind. Siehst du sie hellen Auges an, zutraulich wagen sie sich heran.

Nachdenken doch immer Mühe macht, / wie gut man euch auch vorgedacht.

Das Hängen an einsamem Sinnen, das Versenken in sich selbst ist auch nicht immer reines Metall ohne Schlacken. Es entspringt oft aus Apathie, aus Hang zum Müßiggange, und ist oft mehr ein weiches Träumen als ein fruchtbares Nachdenken.

Denken ist des Menschen bestes Teil.

Werke des Geistes werden mit Schmerzen empfangen und mit Entzücken geboren.

Denken ist die Erkenntnis durch Begriffe.

Denken ist Reden mit sich selbst.

Stellt einer die Behauptung auf, die Erde sei ein Würfel, so denkt er ohne Zweifel unabhängig. Allerdings auch falsch.

Der Denker ohne Paradox ist wie der Liebende ohne Leidenschaft: ein mittelmäßiger Patron.

Wenn du etwas wissen willst und es durch Meditation nicht finden kannst, so rate ich dir, mein lieber sinnreicher Freund, mit dem nächsten Bekannten, der dir aufstößt, darüber zu sprechen. Es braucht nicht eben ein scharfdenkender Kopf zu sein.

Dieses Leben / ist reich genug an Qual, des Denkens Kreis / ganz auszufüllen.

Denken als physiologischer Prozeß besteht in elektrochemischen Reaktionen, die sich in der Großhirnrinde und den mit ihr korrespondierenden Zentren abspielen.

Das Schlimme ist, daß die Unfähigkeit zu denken so oft mit der Unfähigkeit zu schweigen Hand in Hand geht.

Wer denkt, wes Volkes er auch sei, ich will ihn Landsmann nennen.

Gedankenlosigkeit tötet. Andere.

Nicht die Klügsten allein haben die besten Einfälle. Gute Einfälle sind Geschenke des Glückes.

 Top